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Do, 11:23 Uhr
05.01.2017
nnz-Forum:

Was ist das?

nnz-Leser Manfred Hildebrandt interessiert sich für die politische Bewegung des bedingungslosen Grundeinkommens. Der Redaktion hat er eine Mail geschrieben...


Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, das jedem Bürger bedingungslos eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche regelmäßige finanzielle Zuwendung vom Staat garantiert. Bedingungslos bedeutet, dass keine Gegenleistungen erbracht oder Bedürftigkeit nachgewiesen werden muss. Das BGE soll die Existenz sichern.

Der "Wert" eines Menschen und seine gesellschaftliche Teilhabe sind heute direkt an einen lukrativen Arbeitsplatz gebunden. Aber es gibt davon nicht genug für alle Bürger! Unser Sozialsystem beruht auf Voraussetzungen der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Es gab viele jungen Leute und Berufstätige - als Einzahler.

Es gab wenige Rentner und Arbeitslose - als Bezieher. Diese Voraussetzungen sind nicht mehr gegeben! Automatisierung und Digitalisierung führen zu Arbeitslosigkeit und Altersarmut. Davor schützen kann uns nur eine komplette Erneuerung unseres Sozialsystems. Das BGE ist ein fairer Lösungsansatz.

Wie soll das finanziert werden?

"Dieses Land gibt, einschließlich der Sozialversicherungen, etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind durchschnittlich 12.500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können." (Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, Frankfurter Rundschau 13.02.2010)

12.500 Euro durch 12 Monate geteilt ergibt 1.000 Euro pro Monat für jeden Bundesbürger. Das Geld ist also da. Modelle für die Durchführung und Finanzierung eines Grundeinkommens gibt es viele.

Wer unterstützt es?

Unter anderem viele Prominente wie zum Beispiel:
  • Götz Werner, Gründer und Inhaber der Drogeriekette DM
  • Hans-Christian Ströbele, Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen
  • Katja Kipping, Parteivorsitzende der Partei Die Linke
  • Dieter Althaus, CDU
  • Klaus Maria Brandauer, Schauspieler
  • und viele andere mehr.

Wie soll das Ziel erreicht werden?

Durch Gründung einer Ein-Themen-Partei und Teilnahme an der Bundestagswahl 2017. Die Partei "Bündnis Grundeinkommen" wurde bereits am 25.09.2016 in München gegründet, ebenso bereits 10 Landesverbände. Der Landesverband Thüringen in Nordhausen am 10.12.2016. Unter anderem sind je Bundesland 2.000 Unterstützerunterschriften beim Wahlleiter einzureichen. Weiter Aktivitäten laufen bzw. sind geplant, um das Ziel zu erreichen.

Informieren Sie sich, diskutieren Sie mit, bestimmen Sie mit!
Manfred Hildebrandt, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

05.01.2017, 13.26 Uhr
H.Freidenker | Schauen wir übern Zaun,
die Schweizer haben mit 78% per Volksabstimmung gegen das Bedingungslose Grundeinkommen gestimmt !
Im Gegensatz dazu haben die Finnen es eingeführt !
Bezahlt werden muß es letztlich aus den Steuereinnahmen des Staates. Daher verwirrt mich hier die Zahl von 1 Billion beim BIP, im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen.
Das Grundeinkommen würde jeder erhalten, also die Putzfrau genau wie der Millionär. Es wäre genau wie beim Kindergeld, nur die Geburt zählt und nicht die Bedürftigkeit.
Wie wird gelöst was evtl. in den Köpfen der Menschen entsteht?
- Motivation zur Arbeit
- gibt es dann den Beruf "Nichtstuer"
Bislang hat dieses Land alle "Wohltaten" mit höheren Schulden, oder höheren Steuern finanziert.
Deshalb sollte diese Diskussion nicht gegenwartsbezogen sondern mit Berücksichtigung auf zukünftige Generationen geführt werden.
Es sei denn, wie von rot, rot und grün erklärt, das die benötigten Gelder, nicht nur für die Rente, sondern auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen von den neuen Fachkräften erwirtschaftet werden.

Einen Anspruch auf dieses Grundeinkommen hätte jeder mit einem deutschem Pass !!!
05.01.2017, 16.19 Uhr
othello | keine Chance der Beachtung
Schön, dass Sie Herr Hildebrandt, auf dieses Thema Bedingungsloses Grundeinkommen aufmerksam machen. Sie werden aber merken, dass dieses Thema weitgehend unbeachtet bleiben wird. Dieses Bedingungslose Grundeinkommen ist die richtige Antwort, ja eine revolutionäre Maßnahme zur Umgestaltung der Gesellschaft, für die Zukunft unserer Gesellschaft. Diese muss natürlich einhergehen mit vielen anderen Zukunftsfähigen Maßnahmen in der Wirtschaft, der Steuerpolkit, Umweltpolitik und allgemeinen Gesellschaftspolitik. Dass diese Themen von den herrschenden Kreisen, einschließlich der Medien, kaum beachtet wird, liegt im System. Es wäre wünschenswert, dass dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird und auch kontrovers diskutiert wird. Vielleicht käme dann auch ein „ Kleingeist „ wie Freidenker @ dazu, wirklich einmal frei zu denken. Wer in diesem Zusammenhang über „ Nichtstuer“ oder gar staatliche „ Wohltaten“ schwadroniert“, bedient sich einer Argumentation, welche von den Profitoren der derzeitigen Zustände gern gehört werden.
In Zeiten von Flüchtlingskrise, Sicherheitspolitik, AfD und Pegida, sind Zukunftsthemen nicht gefragt und können im Keim erstickt werden. Parteien, wie die Humanistische Partei Deutschlands, haben trotz eines zukunftsweisenden Programms keine Chance in breiten Masse bekannt zu werden.
05.01.2017, 16.37 Uhr
othello | AfD für Bedingungsloses Grundeinkommen
Sorry, die Überschrift war nur ein kleiner Spaß,um Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Zukunftsthema zu lenken.
05.01.2017, 17.15 Uhr
punktum | bedingungsloses Grundeinkommen ???
also Grundsätzlich ist diese Idee nur zu befürworten.
Es würde eine unendliche Menge von Problemen auf einem Schlag aus der Welt schaffen. Aber einige Dinge müsste man völlig neu regeln wie zum Beispiel:
Die demütigende Art und Weise wie man
"Harz IV Empfänger "behandelt würde weg fallen,
Arbeitslosendgeldendabrechnungen würden wegfallen,
niedrigst Rente würde wegfallen würde weg fallen (das
würde der Altersarmut massiv entgegenwirken).
Es müsste nicht bedingungslos sein.
Wer arbeiten geht, erhält dieses Grundeinkommen nicht, wer weniger verdient als 1000€ netto bekommt einen anteiligen Ausgleich.
Wenn er das nicht will und nicht arbeiten geht, hat er einen Anspruch auf das "Bürgergeld".
Der daraus entstehende Arbeitskräftemangel sorgt für angemessene und höhere Löhne.
(Wenn man mehr verdienen kann lohnt sich auch die Arbeit)
Aus den Einwohnern diese Landes würden dann PERSONEN und nicht mehr nur PERSONAL wie es in ihren Ausweisen steht. (Personal-Ausweis kein Personenausweis)
05.01.2017, 17.56 Uhr
Kritiker2010 | Die Motivation ist die Krux
Die Finanzierbarkeit zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich überhaupt nicht in Frage. Mittel- oder langfristig dürfte aber das Hauptproblem, die im Artikel schon angesprochene Schaffung von Anreizen sein, welche jeden Einzelnen motivieren auch weiterhin oder überhaupt erst einmal einen Teil des Volkseinkommens zu erwirtschaften.

So umstritten und verhasst es auch sein mag - Hartz4 setzt ja letztlich auf das gleiche Prinzip. Man hat erkannt, dass es einen Grundbedarf gibt, der gedeckt werden muss, damit die Leute überleben können und zumindest als Konsumenten oder Quoten-Futzis funktionieren. Wer mehr will, muss etwas dafür tun. Wer Mist macht, bekommt Sanktionen … soweit die stark vereinfachte die Theorie.

In der finanziellen Gesamtbetrachtung muss wohl aber auch der eine oder Federn lassen, durch höhere Steuern oder deutlich geringere (der Arbeit angemessene) Besoldung hoher Gehaltsstufen, damit unterm Strich eine schwarze Null erscheint … zumindest solange, wie wir uns noch am reinen Geldwert festklammern.

Langfristig muss wohl aber ein freiwilliger Gesinnungswandel stattfinden, hin zu einer Gesellschaft, in der sich der Wert eines Menschen nicht mehr nach seinem Einkommen oder Vermögen bemisst. Denn der Einkommensunterschied ändert nicht nur das Wahlverhalten, sondern auch die viel zitierte Teilhabe (an der Gesellschaft).

Als Pragmatiker und überzeugter Anti-Kommunist glaube ich dennoch, dass ein Grundeinkommen (gleich welcher Höhe) viele Konflikte entschärfen könnte.
Der Wirtschaft insgesamt würde es sicher auch nicht schaden, da letztlich die Konsumquote steigen dürfte. Eine unkontrollierte Zuwanderung kann dieses Modell jedoch nicht verkraften.
05.01.2017, 19.34 Uhr
Mueller13 | BGE ist realitätsferner Mumpitz
Kleine Frage: bei den 1000 Euro ist die Krankenkasse mit enthalten? Nein, dann zieht mal 400Euro ab. Ist die Miete/Heizung enthalten? Nein, dann zieht nochmal 300Euro ab. So, jetzt bleiben Euch noch 300Euro zum Leben. Jetzt vergleicht das mal kurz mit H4!? Na, immer noch sexy? Oder dann doch besser hartzen?

H4 ist doch de facto ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jeder kann es bekommen, die einzige Bedingung: er muss einen Antrag ausfüllen können. Das einzig nervige: das Amt drängelt einen hin- und wieder in eine Maßnahme.

Gebt H4 einen anderen Namen, zum Beispiel "Bedingungsloses Grundeinkommen mit Bespaßung", der status quo wäre gewahrt und alle sind glücklich.
05.01.2017, 20.54 Uhr
Spätzlevernichter | es gibt einen Grundsatz...
...wie ich finde: Wer etwas zur Gesellschaft beiträgt, einen Nutzen stiftet, egal ob als Putzfrau, Polizist, Bankdirektor, Künstler oder Landschaftsgärtner soll mehr haben, als jemand der keinen Nutzen stiftet.

Ich habe das BGE so verstanden, dass jeder unabhängig davon, ob er etwas tut oder nicht es bekommt. Also der Nutzenstifter genauso wie der (gesellschaftlich gesehen) Nichtsnutz.

Somit wäre das Prinzip gewahrt, allein das Verhältnis würde sich verschieben. Jemand, der nichts zur Gesellschaft beiträgt würde dafür verhältnismäßig mehr bekommen, wäre also der Gewinner. Nichtstun würde belohnt.

Andererseits hätte jeder dann die Möglichkeit, sich interessenmäßig zu verwirklichen, vielleicht ein Geschäft zu gründen, oder sich sozial zu engagieren, da er finanziell soweit abgesichert wäre, dass er (über)leben kann.

Wie oben bereits geschrieben, stünde die Person mehr im Fokus, weniger deren finanzielle Möglichkeiten.

Ich finde gut, dass die Finnen es ausprobieren. Bin gespannt, was dabei rauskommt.
05.01.2017, 21.12 Uhr
Frank1966 | Das eigentliche Problem...
...ist doch, das in dieser verkrusteten Bürokratie, kein Platz für Veränderungen ist. Was passiert denn mit den vielen Antragsbearbeitern? Viele, sehr viele frische Arbeitslose. Das ganze System ist in sich so dermaßen verfahren, das es Regeln über Regeln gibt und man jeden Schiss beantragen muss. Auch Datenschutz interessiert niemanden, bei jedem Antrag macht man sich aufs Neue nackig.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein erster Schritt, Bürokratie abzubauen. Alle anderen Antragsmöglichkeiten abschaffen und eine Steuerreform a la Friedrich Merz, für jeden verständlich auf die Größe eines Bierdeckels gebracht. Ich hör die schwarze Null schon heulen.
@Müller13: 400 € Krankenkasse = Schwachsinn und Hartz IV ist de facto KEINE Form BGE, denn Hartz IV ist an Bedingungen geknüpft.
Der Unterschied in der Motivation zwischen BGE und Hartz IV liegt doch darin, das ein Zuverdienst beim BGE nicht verrechnet wird, bei Hartz IV aber nach einem Freibetrag prozentual schon. Allein das Kindergeld auf Hartz IV angerechnet wird, zeigt doch eigentlich, wie widerlich dieses System ist, welches im Gegenzug einem des Betruges überführten Manager, 3100 € täglich, ohne Sanktionen zukommen lässt. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt' sich völlig ungeniert.
06.01.2017, 00.27 Uhr
Röhrich2 | wer sich regt,soll auch davon partizipieren@mueller13
ich bin enttäuscht von Ihrer Auffassungsgabe. BGE bedeutet doch eigentlich nur gleiche Chancen für ALLE. Wer etwas bewegt und sich privat engagiert, ist mindestens genau so abgesichert , wie derjenige, der sich um nichts kümmern möchte. Der finanzielle Vorteil liegt dann bei jedem selbst!
MfG HJP
06.01.2017, 08.07 Uhr
Gretchen80 | Nein
Ich bin für kein bedingungsloses Grundeinkommen, weil, wer geht dann noch arbeiten bzw. was soll das bringen? In Finnland wird das bedingungslose Grundeinkommen mit 2000 Menschen getestet, 540 € Grundausstattung. Der Hinzuverdienst ist nicht begrenzt.
Wer soll das aber alles bezahlen? Kann ja nur vom Steuergeldern finanziert werden und wer ist dann der Dumme? Der noch arbeitet? Bedingungsloses Grundeinkommen auch für Rentner? Wer zahlt dann noch in die Sozialsysteme und welchen Betrag?

All die Entwicklungen, die sich heute abzeichnen, führen meiner Meinung zu Verschlechterungen für die Menschen.

Wer nach der Wende bis zum Jahr 2005 oder 2006 in Rente gehen konnte, das sind die "Gewinner". Danach, Dank der Politik, gibt es nur noch "Verlierer" . Gesetze beschließen, von denen man selbst nicht betroffen ist, das ist keine Kunst, offenbart aber den Charakter.

Ich kann den Spruch "Deutschland geht es gut" nicht mehr hören, der trifft vielleicht für Rentner allgemein in Deutschland zu, aber nicht für Erwerbstätige, die tragen die ganze Last. Dazu kommt noch, dass das Klima in der Arbeitswelt "frostig" ist, Konkurrenz, Neid, Missgunst, Mobbing und dazu im allgemeinen eine schlechte Bezahlung. Wie viele Seelen sind gedemütigt, schikaniert und damit krank gemacht? Die Zahl ist nicht ermittelbar, weil oftmals nicht erkennbar. Ich glaube diese Zahl ist sehr groß. Psychisch geht es heute den Menschen viel schlechter als noch vor 10, 20 oder 30 Jahren. Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine schöne Theorie und nicht praxistauglich und löst die Vielzahl der Probleme nicht.
06.01.2017, 09.53 Uhr
Kritiker2010 | BGE wird notwendig, weil Jobs ersatzlos wegfallen
Die aktuellen Beschäftigungszahlen gaukeln uns vielleicht zum letzten Mal etwas Anderes vor. Langfristig ist jedoch ein anderer Trend absehbar. Durch die zunehmende Durchsetzung aller Wirtschaftszweige mit Hochtechnologie werden immer mehr Arbeitsplätze mit akzeptablem Einkommensniveau ersatzlos gestrichen.

Bei der Transformation zur Industriegesellschaft wurden Arbeitskräfte in großem Umfang aus dem Agrar-Sektor in die Industrie verlagert, weil dort analog entsprechender Bedarf entstand.
In der aktuellen Transformation von der Industrie- zur vollautomatisierten Technologiegesellschaft ist jedoch mit keiner Verlagerung zu rechnen. Menschen werden einfach nicht mehr benötigt.

Bei Versicherungen arbeiten Computer-Programme mit menschlichen Vornamen; Autos werden von Robotern zusammengeschweißt, verglast und lackiert; Pakete sollen bald von kleinen Robotern ausgeliefert werden; Autos, Busse und Züge sollen besser heute als morgen selbst fahren. Die Verlagerung von Jobs in soziale Dienstleistungen ist zwar nett, schafft aber in dieser Wirtschaftsordnung keine Wertschöpfungs-, sondern nur eine Verbraucherkette.

Die Ironie dabei ist, dass gerade Industrie-Nationen, die ja vom hohen Einkommensniveau Ihrer Bevölkerung abhängig sind, daran arbeiten, den Bedarf an menschlicher Arbeitskraft vor Ort immer weiter zu reduzieren, auch nur durch Verlagerung ins heute billigere Ausland.

In der Welt der Controller werden erst die Arbeitsplätze und -einkommen weg gerechnet und dann verschwinden die Unternehmen selbst. Dadurch gewinnt das Wort „Ratio(?)nalisierung“ eine ganz neue Bedeutung.

Und so erklärt sich auch der Bedarf eines bedingungslosen Grundeinkommens...
06.01.2017, 11.20 Uhr
Friedrich I. | Nur Leistung zählt
etwas anderes möchte ich dem nicht hinzufügen.
06.01.2017, 11.54 Uhr
Mueller13 | @Röhrich: Bitte
Ich denke meine Auffassungsgabe ist ganz in Ordnung... BGE heißt eben nicht "gleiche Chancen für alle", sondern "Hängematte für die einen und höhere Belastung für die anderen".
Sorry, diese Konstrukte sind Kommunismus und ein intellektueller Hirnschuss. Am Ende vom Lied steht doch nur das, was den Kommunisten (aller Schattierungen) schon immer feuchte Träume beschert hat: eine riesige Umverteilung von erfolgreich zu erfolglos.
Ein Einkommen kann es nur für eine Gegenleistung geben. Wer aus objektiven Gründen nicht arbeiten kann (Kinder, Rentner, Kranke) müssen von der Allgemeinheit versorgt werden. Der Rest muss sich aber selbst versorgen und dafür muss sich der Rest bewegen, bilden und nachdenken. So entsteht im Übrigen Fortschritt und Wohlstand.
Es gibt natürlich auch die Fraktion, die meint, der Mensch geht auch arbeiten, wenn er nur unwesentlich mehr erhält, als wenn er es sein lassen würde. Diese Fraktion hat in meinen Augen das Wesen des Menschen nicht verstanden.

Exkurs: Bitte nicht falsch verstehen: ich habe mit den Konzentration von Vermögen (unter anderen bedingt durch den Zinseszins) auch meine Probleme und wir müssen Lösungen finden, diese Supervermögen wieder einzfangen. Damit meine ich aber nicht den Ingenieur, der 53.000Euro verdient (ab hier zieht der Spitzensteuersatz), sondern eher unsere Freunde in den Steueroasen dieser Welt.
06.01.2017, 14.41 Uhr
Demokrit | In Finnland
wird das bedingungslose Grundeinkommen gerade getestet.
2000 Menschen, die bislang Sozialhilfe beziehen, sollen ein Grundeinkommen in Höhe von 560 Euro erhalten. Ihnen wird eine ähnliche Kontrollgruppe gegenübergestellt, die kein Grundeinkommen erhält. Also Ergebnisse erst mal abwarten. Für mich wäre eine Krankenversicherung für jeden über Steuergelder finanziert schon ein großer Fortschritt. Über 100 Krankenkassen mit ihren überbezahlten Vorständen braucht man nicht.
06.01.2017, 15.41 Uhr
Mueller13 | @Demokrit
Sie haben recht: meiner Meinung nach bedarf es auch keiner 100 Krankenkassen - zumal wenn es keinen Wettbewerb zwischen ihnen geben darf. Dann kann man das System auch mit einem Monopol fahren.
Relativ unsinnig finde ich auch das zweigeteilte System von gesetzlicher und privater Krankenkasse. Aber die Diskussion darüber würde zu weit vom Thema abschweifen.

Ich denke, dass man die Auswirkungen von BGE nicht kurzfristig betrachten kann. Aber um sich einen Eindruck auf die Auswirkungen zu machen, sollte man mal spassenshalber an eine Regelschule gehen und fragen:

Es gibt jetzt zwei Varianten: ihr könnte 1.000Euro bekommen und habt 100% Freizeit oder ihr könnt 1.300 Euro bekommen und müsst eine Lehre belegen und dann jeden Tag 8h arbeiten gehen und wenn ihr Rentner seid bekommt ihr 1.000 Euro, egal ob ihr mal gearbeitet habt oder nicht.
Bitte berichten Sie mir nur von den Gesichtern, wenn sie ihnen die Alternativen darlegen ;-)
06.01.2017, 17.15 Uhr
Friedrich I. | Grundeinkommen gab es schon
mal. Bis Bundeskanzler Schröder.....und der Hr. Harz in Erscheinung traten.
Wer zb .über 2 jahre Arbeitslosengeld ( 60 %) bezog ,der konnte danach über das Arbeitsamt, Arbeitslosenhilfe (50 %) beziehen. Vorausgesetzt er hatte kein Arbeitsverhältnis. Meines Wissens war das nach, ohne zeitliche Einschränkung.
Aber es kam ja Schröders Agenda und danach kam Merkel und sie tat nichts. Sie hätte Schröders Agenda aufheben können.
06.01.2017, 17.15 Uhr
THE RAZORS EDGE | ich geb Gas, ich will Spaß...
„...1.000 Euro pro Monat für jeden Bundesbürger. Das Geld ist also da. Modelle für die Durchführung und Finanzierung eines Grundeinkommens gibt es viele...“

Auch wenn der Verfasser nicht eines dieser „vielen“ Finanzierungsmodelle nennt, spielen wir doch mal ein wenig mit den 1.000,-€ BGE für jeden Bundesbürger.

Nehmen wir für unser Beispiel eine Familie (2 Erwachsende -29 Jahre, 1 Kind- 3Jahre)
Vergessen wir nicht, dass sich dieses Konstrukt – bedingungsloses GrundEINKOMMEN- heißt. Und wie wir wissen, ist Einkommen zu versteuern und SV-pflichtig.
Familie A, beide Erwachsende beziehen bisher Sozialhilfe, das Kind geht in den Kindergarten.
Familie B, beide Erwachsende sind berufstätig mit einem geinsamen durchschnittlichem Einkommen von (netto) 3.500,-€, das Kind geht ebenfalls in die KiTa.

Familie A

+ 3.000,-€ BGE
- 650,-€ Wohnkosten (inkl. aller Nebenkosten)
- 250,-€ Kita Gebühren
- 750,-€ SV-Abgaben
= 1.350,-€

Familie B

+3.500,-€ Nettoeinkommen
+3.000,-€ BGE
- 650,-€ Wohnkosten (inkl. Aller Nebenkosten)
- 250,-€ KiTa-Gebühren
- 750,-€ SV-Abgaben auf BGE
= 4.850,-€

Das heißt Familie B kann sich jetzt endlich die E-Klasse leisten, anstatt den schnöden Passat. Während Familie A u.U. gerade einmal 400,-€ mehr im Monat zur Verfügung hat.

Familie A hat + ca. 400,-€
Familie B hat + ca. 1.350,-€

Da es nicht ausschließen ist das die Lebensunterhaltskosten aufgrund des BGE steigen, ist es denkbar das die realen Mehreinnahmen geringer ausfallen.
Zudem ist die Gefahr groß, dass die Löhne und somit parallel die Einnahmen zur Finanzierung dieses BGE´s sinken. Alles in Allem Utopie…. Wobei...Porsche fahren hätte was….:-)
07.01.2017, 08.16 Uhr
Frank1966 | @Müller13
Das klingt alles recht hilflos. Erst veranschlagen Sie 400 € für die Krankenversicherung, nun wollen Sie an einer Regelschule eine Statistik für BGE erstellen.
Also ich hab mich amüsiert. Ich formuliere Ihre Frage an die Regelschüler mal um. Wollt ihr 1000 € und Freizeit oder wollt ihr 1000 € plus eine Ausbildung als Bankangestellter mit ? € und eine Zukunft in der ihr euch deutlich mehr leisten könnt als nur Freizeit, wenn ihr als Manager des Betruges überführt seid und mit 3100 € täglich auskommen müsst. Vielleicht sieht diese Statistik etwas anders aus. Aber beide Fragestellungen sind falsch, denn es definiert den Regelschüler schon jetzt nur über Geld. Was in diesem Land fehlt, ist einfach jemand mit einer Vision, jemand der gemachte Fehler zugibt und diese ändert und jemand der dem Volk zuhört und ehrlich ist. Ich weiß, aussichtslos!
07.01.2017, 09.40 Uhr
altmeister | Gute Pro-BGE Argumente
Sehr geehrte Hochspannung, Ihre Ausführungen sind auf das Beste geeignet als Argumentation FÜR das BGE.
Addieren Sie doch mal die immens hohen Einsparungen im Verwaltungsapparat noch dazu, dann rechnet sich das erst recht!
Eines sollte klar sein. Die größten Gegner des BGE befinden sich in den Reihen der dadurch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Verwaltungsmitarbeiter!
07.01.2017, 09.41 Uhr
murmeltier | Eine Vision?
Eine Vision wo für? Es ist doch alles geregelt. Die Märkte sind voll von Konsumgütern und Nahrungsmitteln. In Zukunft werden noch verstärkt Roboter eingesetzt. Der Mensch wird aus der Produktion und Dienstleistung verdrängt. Der Bürger muss nur noch konsumieren. Billig, billig,billig.. Alles für einen Euro, wie jetzt schon in Prospekten Artikel beworben werden.

Der Mensch wird verkümmern. Ziel sollte sein, den Menschen vernünftige Arbeit zu beschaffen oder zu sichern. Aber in dieser Gesellschaft geht es nur um Profit. Gier und Maßlosigkeit werden vorgelebt. Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer und die sogenannten Eliten sind wie es scheint nicht bereit daran etwas zu ändern. Die Lobbyisten sind zu stark!!! Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein falsches Signal, dass führt nur weiter zur Verblödung. Wer strengt sich schon freiwillig an? Wahrscheinlich wenige....
07.01.2017, 10.09 Uhr
Frank1966 | @Murmeltier
Ein Vision wofür?

Ziel sollte es sein, den Menschen vernünftige Arbeit zu beschaffen und zu sichern.
Frage und Antwort in einem, sehr gut.
Das klingt doch schon wie eine Vision. Aber wie Sie schon sagen, da drehen andere am Rädchen.
07.01.2017, 10.10 Uhr
THE RAZORS EDGE | Wer soll das bezahlen?
Wie sang einst Jupp Schmitz...."wer soll das bezahlen? "....

In der Theorie mag das alles erstmal ganz schick aussehen. Doch dieses Projekt muss finanziert werden und zwar von allen. Somit werden Steuern erhöht und ggf. neue erhoben. Industrie und Wirtschaft werden durch das allg. gestiegene Einkommen, die Preise auf Waren und Dienstleistungen erhöhen. Am Ende haben jene welche sich eine Verbesserung der finanziellen Situation wünschen und bräuchten, noch weniger in der Tasche als heute. Wo bitte wollen Sie in der Verwaltung einsparen, wenn sich neue Verwaltungszweige auftun? Zudem ja auch jeder Verwaltungsmitarbeiter BGE bezieht. Ich glaube diese Einsparungen wären minimal ...
07.01.2017, 12.25 Uhr
Mueller13 | @ Frank1966 - Krankenkassenbeitrag 400Eu
Wieso klingen 400Euro Krankenkassenbeitrag hilflos? Haben Sie schon einmal auf eine Lohnabrechnung geschaut? Dann sollte Ihnen ein Licht aufgehen:
Der durchschnittliche Bruttolohn betrug in Deutschland 2015 32.500 Euro. Auf den Arbeitnehmer entfallen dabei circa Beiträge in Höhe von 230 Euro, auf den Arbeitgeber 205 Euro. Macht in Summe 435 Euro - und nun? Auch bei den Privaten werden Sie nicht günstiger davon kommen, wenn Sie (wie ich auf Grund des Forumnamens vermute) die 50 überschritten haben. Mir ist schon klar, dass die 400Euro nicht jeder erbringen kann (muss), aber der durchschnittliche Leistungsträger wird eher höher belastet werden, damit diejenigen, die nichts leisten oder diejenigen die keine Beiträge leisten können (Schüler, Rentner, Kranke) mitversorgt werden können.

Ich habe nicht behauptet, dass Sie an der Regelschule eine tiefgreifende valide Statistik erstellen können. Man sollte aber bei solchen Dingen den Leuten aufs Maul schauen. Sie können auch gerne in Lager XY die Angestellten fragen, oder bei den Sicherheitsdiensten (was wir gestern hatten). Mit der Regelschule wollte ich nur eine Zukunftskomponente in die Betrachtung einfließen lassen. Und was Ihre Bemerkung mit Regelschule und Bankangestellte betrifft: das wird es wohl nicht geben. Unter Gymnasium (und da bitte auch nicht schlecht) werden Sie bei einer Bank maximal eine Lehrstelle in der Briefannahme bekommen.
Die Rente von Herrn Winterkorn mag zwar Ihren Blutdruck erhöhen, hat aber mit dem BGE nichts zu tun.
Was die Visionen betrifft. Wie sagte unser Willy so schön: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen". Was uns aber nicht davon abhalten sollte gute Ideen zu entwickeln.
07.01.2017, 12.45 Uhr
Mueller13 | @ Highvoltage
Die Finanzierung solcher Experimente wird gerne komplett ausgeblendet - und die Wechselwirkungen einer automatisierten Industrialisierung und eines erwarteten höheren Einkommens völlig mißachtet.

Punkt automatisierte Industrialisierung: Was glaubt ihr, was passiert, wenn ein Roboter die Arbeit übernimmt? Die BGE Anhänger gehen davon aus, dass der Arbeitgeber sich dann die gesparten Lohnkosten einsteckt und man ihn diesen Überschuss wegnehmen muß. Dies ist bisher noch nie passiert in der Geschichte der Menschheit. Bisher sind dann einfach die Preise für die Produkte gesunken - auf Grund des Wettbewerbs. Deshalb hat heute halt jeder einen Fernseher, Computer, Auto, Telefon usw. Und genau dies wird auch in Zukunft passieren.

Punkt erwartetes höheres Einkommen: Es ist ganz gut erwiesen (soweit man bei der VWL von einer Wissenschaft sprechen kann), dass die Erwartung von höheren Lohnforderungen zu höherer Inflation führt, was wiederum zu höheren Löhnen führt usw. (Lorenzkurve, in einer Volkswirtschaft, die noch halbwegs normal läuft, d.h. ohne Draghi und Co). Nichts anderes wird hier auch passieren. Die Erwartungen von höheren Einkommen und höheren Besteuerungen wird dazu führen, dass die Firmen die Preise anziehen werden (sie müssen ja mit einer höheren Besteuerung rechnen) und Vermieter die Preise für ihre Wohnungen anheben, weil ja mehr höhere Nachfrage nach besseren Wohnungen entsteht. Am Ende der Entwicklung werden alle wieder in der gleichen Wohnung sitzen (statistisch), aber mehr dafür bezahlen.

->Beitrag wurde gekürzt, weil die Zeichen nicht ausreichen, darunter mag die Verständlichkeit leiden
07.01.2017, 13.37 Uhr
Friedrich I. | wenn manche Texte
gelesen werden würden in anderen Regionen Deutschlands ?
Und zwar dort wo man 7,5 bis 12 Stunden am Tag arbeitet.
07.01.2017, 16.31 Uhr
othello | Verblödung ist Realität
Soviel Unsinn, welcher hier von Gegnern/Kritikern zum BGE mitgeteilt wird, kann in einem Forum wie hier überhaupt nicht widerlegt werden ( aus Zeitgründen/Platzgründen ) und würde diese Kommentatoren intellektuell vermutlich überfordern.

Höhepunkt sind Äußerungen von Murmeltier, der sagt, wer strengt sich schon freiwillig an ? BGE führt zu weiteren Verblödung. Wer das Wesen des Menschen als Faul definiert und erwartet, dass 1000 Euro im Monat dazu führen, dass nur noch wenige arbeiten gehen wollen,bei dem scheint schon die Verblödung angekommen zu sein . Die Realität in unserer Gesellschaft sieht anders aus, auch wenn es einige geben wird, die tatsächlich mit 1000 Euro zufrieden sein werden.
07.01.2017, 16.32 Uhr
othello | Rudimente ökonomischer Einsicht
Highvoltage und andere zeigen in ihren Kommentaren nur ihre rudimentären Einsichten in die Ökonomie und in den vorgelegten Rechenbeispielen zeigen sie nur, dass sie das gesamte System des BGE nicht verstanden haben. Das BGE soll auch nicht sofort und morgen eingeführt werden. Dafür sind weitere Grundlegende Reformen erforderlich. Ich verweise hier nur auf das Steuersystem, welches vor allem den Konzernen nutzt.Es bietet Schlupflöcher zu Steuervermeidung und ermöglicht es, dass Konzerne keine Steuern zahlen und und und...Steuerreform in diesem Sinne ist ein Thema, welches hier nicht weiter umrissen werden kann. Auch das gesamte Gesundheitssystem, mit den vielen Krankenkassen wäre ein Thema. Förderpraktiken des Staates sind weitere Kriterien, die auf den Prüfstand gehören. Es gibt noch viele Punkte, die hier aufgeführt werden müssten, jedoch den Rahmen sprengen. Einfach Antworten gibt es hier nicht.
Nur eines muss ich sagen, dieses BGE nutzt allen, auch den Rentnern und den Menschen die arbeiten gehen. Denken Sie alle mal darüber nach. Die Zukunft, wie sie Kritiker 2010 geschildert hat, ist nicht mehr weit entfernt. Auf diese muss man vorbereitet sein.
07.01.2017, 18.59 Uhr
Frank1966 | @Müller13 - es wird immer schlimmer...
...welche Vergleiche Sie da bemühen.
Nun vergleichen Sie 1000 € BGE mit einem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 32500 €.
Absolut hirnrissig, meinen Sie das sich Sozialabgaben gleichen. Ich will Ihnen jetzt keinen Matheunterricht geben, aber rechnen Sie noch einmal nach. Kleine Hilfe, nur zu Ihrem Rechenweg. 1000 € x 12 Monate = 12000 €. Na dämmerts. Welchen Arbeitgeberanteil erhält den der Hartz IV Empfänger. Echt grausam, was Sie sich da zusammen reimen. Ich will nur hoffen, das Sie nicht meine Steuererklärung bearbeiten ( kleiner Spaß ).

Regelschule und Bankangestellte ( als Bsp. ) geht nicht sagen Sie. Schon mal was von Vitamin B gehört?
Und was dem Wintekorn seine Rente angeht, zeigt diese doch nur, in was für einer Gesellschaft wir leben.
07.01.2017, 19.57 Uhr
Friedrich I. | Ich bin mir nahezu sicher
das die Wartenden sich nicht selbständig bei einem deutschen Unternehmen bewerben können.
Gut dann gibt es verschiedene Hilfen vom Amt,aber man muß wollen. Denn die Bewerbung und die Einstellung in ein deutsches Unternehmen muß man sich erst mal erkämpfen. Oder gibt es etwa im Osten immer noch sogenannte "Beziehungen" ?
07.01.2017, 23.17 Uhr
Andreas Dittmar | Mathematik ist unbesiegbar.....
Wie Einstein schon sagte : " Wenn du etwas nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht verstanden"
Das würde allerdings auch heißen : Was nicht fuktioniert, kann man eben nicht einfach erklären. ( Den sollte ich mir vielleicht patentieren lassen) Diese ganzen Gelder die da verteilt werden sollen, die müssen doch erwirtschaftet werden. Diese Billion fällt ja nicht vom Himmel. Auch bei den "intelligenten" Maschinen welche die Menschen "ersetzen" sollen habe ich meine Zweifel. Wenn ein TÜV-Prüfstand nicht merkt, das er von einem darauf stehenden TDI vereimert wird, sollte man von solchen Sachen nicht zuviel erwarten. Wenn man dann noch bei den Unterstützern Namen wie Katja Kipping liest, kann man sich leicht ausmalen, welche Ziele das Projekt verfolgt.
08.01.2017, 09.39 Uhr
Sozi68 | BGE ist unsoziale Umverteilung
Im Artikel steht, dass im Durchschnitt 1000 Euro Sozialleistungen pro Einwohner ausgegeben werden. Es soll also dann mit dem vorgeschlagenen BGE in Höhe von 1.000 Euro gerechter werden?

Nein, bislang erhalten Sozialleistungen diejenigen, die mehr oder weniger sozial bedürftig sind. z. B. Menschen mit Behinderung für Ihre Betreuer, Kinder in Kinderheimen für den Heimplatz.

Nach Ansicht des Artikelverfassers erhalten nun also alle diejenigen, die heute höhere Sozialleistungen haben nur noch 1.000 Euro. Dann zieht ein Kinderheimkind also pro Monat nur noch eine Woche ins Heim. Gleiches gilt für ein Behindertenwohnheim.

Im Gegenzug erhalten dafür aber diejenigen, die die 1000 Euro heute nicht haben, auch 1000 Euro? Wo ist da jetzt der Sinn? Das ist eine unsoziale Umverteilung!

Klar, ein Tausender für jeden, das klingt toll. Ist es aber nicht, Einige brauchen eben mehr und andere brauchen es eben nicht (hätten es aber sicher gern). Das ist einfach nur Sozialismus. Mit Hilfe für Bedürftigkeit hat es nichts zu tun und schafft den Sozialstaat dann letztendlich ab!
08.01.2017, 10.02 Uhr
-Insider- | alleine
nur um mal auf die finanzierung zu kommen:

rechnen sie mal alle bezüge der bediensteten folgender verwaltungen zusammen:

- kindergeldkassen
- alle bafög ämter in jeglicher ämter
- leistungsabteilungen der jobcenter
- leistungsabteilungen der landratsämter
- wohngeldstellen
- rentenkassen

dort arbeiten idR jetzt auch nicht unbedingt die niedrigsten angestellten im mittleren dienst, sondern eher die endgruppen der jeweiligen laufbahn bzw. angestellte im gehobenen dienst. also kann man bequem 3-4.000 euro brutto rechnen.

das ersetzt durch eine zentrale behörde für das BGE mit meinetwegen 1-2.000 angestellten und der drops ist schon zu einem viertel gelutscht. nehmen wir dann den wegfall aller anderen sozialleistungen haben wir den drops gänzlich gelutscht.

dieter althaus, der alte pistenrowdie, hatte seinerzeit dazu eine ansprechende berechnung erstellt und die finanzierbarkeit de facto nachgewiesen. leider hat sich das alles in luft aufgelöst.
08.01.2017, 13.05 Uhr
Mueller13 | @ Othello - unschöne Argumentationslinie
Ich fasse Ihre Argumentationslinie zusammen: Alle blöd, die nicht ihre Meinung haben... Da haben Sie natürlich recht.

Da Sie ja offensichtlich mit allen ökonomischen Wassern gewaschen sind, kennen Sie sicherlich auch Adam Smith und seine Ansätze aus denen dann die Theorie des homo economicus entwickelt wurde!?

Warum gehen Sie davon aus, dass sich ein Mensch irrational verhalten sollte? Das ist irre. Unterstellen wir, dass sich Menschen rational verhalten. Vergleichen wir einen normalen Arbeiter, der 1600Euro netto bekommt mit einem alternativen Lebensmodell - dem BGE-Empfänger mit Schwarzarbeit, der 2 Tage die Woche für 10h arbeitet und dafür 15Euro bekommt:

BGE mit Schwarzarbeit
1000 Euro BGE
1200 Euro (15Euro x 20h x 4Wochen)
2200 Euro Summe

BGE und normaler Lohn
1600 Euro

Nennen Sie mir bitte rationale Gründe, warum jemand 5 Tage die Woche arbeiten gehen sollte und dafür 1600Euro bekommt, während ein anderer 2 Tage abreisst und dafür 2200Euro bekommt. Also Krönung darf der normale Arbeiter zukünftig mehr Steuer abdrücken, weil irgendwie muss ja das BGE des anderen finanziert werden.

PS: Ich kenne bereits Leute, die dieses alternative Finanzierungsmodell fahren. Im Moment ohne BGE, dafür aber mit H4. Die sitzen 5 Tage die Woche im Garten oder kümmern sich um ihre Familie/Haus. Das einzige was sie derzeit nervt, ist das Amt, das sie ständig vermitteln oder umschulen will...
08.01.2017, 13.29 Uhr
Mueller13 | @ Frank1966 - falscher Ansatz
Ich weiss nicht, ob Sie es nicht verstehen wollen oder können.
Es geht mir um die Finanzierung der Krankenkasse. Der durchschnittliche Deutsche hat einen Bruttolohn von 32.500Euro. Dafür bezahlt er 430Euro Beitrag an die Krankenkasse. Da die Krankenkassen keine Überschüsse fabrizieren, heisst das: dieser Beitrag wird benötigt, damit Frank1966 jederzeit medizinisch versorgt werden kann. Jetzt anzunehmen, dass nur weil Sie das BGE einführen wollen, würden die Krankenkassen weniger benötigen, ist ja wohl ein merkwürdiger Ansatz. D.h. auch mit BGE müssen Sie diesen Beitrag irgendwie leisten.

PS: Ja, man kann bei den Krankenkassen sparen, wenn es ein paar weniger gebe. Ja, der Beitrag ist so hoch, weil viele Nichtleistungsbringer (Rentner, Schüler, Arbeitslose) mitversorgt werden müssen. Ja, es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze, die das Verhältnis von Beitrag zu durchschnittlichen Bruttolohn etwas verzieht (wobei die höheren Löhne idR eh in die Private einzahlen.

Es muss uns allen klar sein: There is NO FREE lunch. Alle sozialen Leistungen (Krankenkasse, Arbeitslosengeld, Rente, Kindergeld, "BGE") müssen von jemanden erarbeitet werden. Und dieser jemand ist derzeit schon maximal belastet und hat keine Lust auf höhere Belastungen.
08.01.2017, 13.31 Uhr
Frank1966 | @Müller13 - grausam
Macht Ihnen das eigentlich Spaß, solch einen unrealistischen Zahlenmüll zu verbreiten.
Jetzt gehen Sie davon aus, das dieses Land nur aus Schwarzarbeitern besteht und um Ihren Zahlenmüll irgendwie hinzubiegen, berechnen Sie erst garnicht das BGE für den, der arbeitet. Sonst hätte dieser ja 2600 € nach Ihrer Rechnung.
Also, tun Sie uns bitte den Gefallen und verschonen uns mit dieser unsäglichen Rechnerei, welche auch in Ihrem dritten Versuch nur Kopfschütteln verursacht.
08.01.2017, 14.08 Uhr
Andreas Dittmar | So wird das bestimmt nichts
@Insider sie haben da Finanzamt, Polizei und Bundeswehr vergessen......
Mal ehrlich jetzt, das sind Menschen die kann man doch nicht so einfach wegrechnen. Wenn da Leute im höheren Dienst beschäftigt sind dann hat das einen guten Grund.
08.01.2017, 16.26 Uhr
Frank1966 | @Müller13 - es wird nicht besser
Ich würde Sie schon ganz gerne verstehen, dazu Bedarf es aber der logischen Erklärung.
Sie schmeißen alles in einen Topf und nehmen sich immer nur Teile heraus. Halten wir uns also an die Krankenversicherung, um die es Ihnen geht.
Berechnen Sie doch einmal online, den KV-Beitrag einer Person, welche 1000 € BGE Einkommen hat und den Beitrag eines von Ihnen erwähnten Bruttoverdieners ( 32500 € ) von monatlich 2708,33 €.
Spätestens hier müssten Sie doch nun verstehen, das rund 15 % Beitragssatz von 1000 € keine 400 € Beitrag bedeuten.
Das der, der einen steuerpflichtigen Bruttolohn in genannter Höhe bekommt, 400 € inkl. Arbeitgeber an Krankenkassen beiträgen zahlt, bestreite ich doch garnicht.
Wenn Sie das nicht verstehen, antworten Sie bitte nicht darauf.
Des weiteren habe ich mich nicht dazu geäußert BGE einführen zu wollen, ich beteilige mich lediglich an der Diskussion eines Leserbriefes.
"Da die Krankenkassen keine Überschüsse fabrizieren..."
Bitte informieren Sie sich doch vorher, bevor Sie Fake News verbreiten. Im September 2015 lag der Überschuß bei 1,5 Milliarden Euro und im 1.Quartal 2016 bei 600 Millionen.
Und zum Schluß wieder alles in einen Topf: ALG, Rente, Kindergeld usw., genau diese Leistungen werden dann gestrichen.
08.01.2017, 17.25 Uhr
Mueller13 | @Frank1966 - da fehlt es aber an vielen Ecken
Die Krankenkasse erzielen also Überschüsse?! IUnd zum Beweis haben Sie sich einen Monat rausgesucht in dem das der Fall war!? 2015 und 2014 haben die Krankenkassen ein Milliardendefizit hingelegt. Ja, es mag Perioden geben, in denen die Kassen Überschüsse erzielen. Auf die Lange Sicht mussten die Steuerzahler die Defizite immer ausgleichen.
Bitte in diesem Punkt nicht streiten. Das stellt Sie in ein ganz schlechtes Licht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/krankenkassen-machen-2015-milliardendefizit-a-1081045.html

Was die 15% von 1000 Euro betrifft - ich sagte doch, wir sprechen von zwei verschiedenen Dingen. Ja, das wären nur 150Euro für den BGE-Kollegen. Das Problem: Dieser Einzahler zahlt nicht das ein, was wir benötigen um alle zu versorgen. Wir brauchen nun mal die 430Euro pro Verdiener, damit wir alle durchschleifen können. Derjenige, der nur 150 einzahlt, zahlt nicht mal die Hälfte dessen ein, was notwendig wäre, um ihn zu behandeln. Er kann nur zum Arzt gehen, weil ein anderer mehr als die 400Euro einzahlt.

In Ihrem BGE soll also jeder zu seinem normalen Lohn noch 1000Euro dazubekommen? Oh Mann, wenn das das Programm ist, wird es ja immer irrer. Bisher bin ich wenigstens davon ausgegangen, dass dieses BGE gegengerechnet werden soll.

Das Ganze ist purer Kommunismus und UNFINANZIERBAR. Eine riesige Umverteilung von Leistungserbringer zu Leistungsbezieher.
08.01.2017, 17.53 Uhr
othello | Othellos Erklärung
Es ist schwer, in einem solchen Forum das BGE zu erklären, zumal es dazu verschiedene Vorschläge gibt, wie zum Beispiel das Althauskonzept. In wenigen Sätzen lässt es sich nicht erklären. Das Grundkonzept geht aber davon aus, dass jeder, auch der mit Arbeit dieses BGE erhält, abgesehen dass die Höhe des BGE in verschiedenen Konzepten unterschiedlich hoch ist.

Wer also arbeiten geht, hat einen höheren Lebensstandart. Mit der Art der Arbeit, mit seiner eigenen Entscheidung, wie lange er arbeiten will, wie hoch er sein Einkommen als ausreichend einschätzt, kann er sein Leben entsprechend gestalten. Mit Teilzeitarbeit ist man also kein Aufstocker. Auch die Rente wird mit Einzahlungen das BGE ergänzen, also keine Gefahr der Altersarmut bei zu niedriger Rente. Kindergeld fällt selbstverständlich nicht weg. Es wird nicht in das BGE eingerechnet.

Arbeitslosenversicherung in der heutigen Form wird es nicht mehr geben, aber es wird ein System geben, welches den Erwerbstätigen ermöglicht, bei eventueller Arbeitslosigkeit mehr als das BGE zu bekommen.

Es gibt schon mehrere Berechnungen in der Wissenschaft, welche die Finanzierbarkeit ganz klar bejahen.Lieber Müller 13. Wer die Vorteile dieses BGE nicht sehen will, ist nicht blöd, sondern ignorant und denkt nur in Bestandskategorien des Jetzt und scheint nicht in der Lage zu sein, über seinen eigenen Tellerrand zu schauen. Diese Diskussion zeigt nur, dass viel Aufklärungsarbeit zum Verständnis und zur Akzeptanz des BGE erforderlich ist. Leider gibt es dazu in den etablierten Parteien, den Massenmedien und Gesellschaftsträgern keinen großen Willen. Warum wohl ? Denken sie mal darüber nach !
08.01.2017, 18.15 Uhr
Frank1966 | Danke Othello
Ich hoffe das das auch woanders angekommen ist.
08.01.2017, 19.46 Uhr
othello | Kommunismus
Müller 13 sagt, dass ist purer Kommunismus. Kommunismus/Sozialismus im Sinne Karl Marx beruht auf dem gesellschaftlichen Eigentum an Produktionsmitteln . Enteignungen und VEB ist in den BGE Konzepten nicht vorgesehen. Also keine Angst, Kommunismus ist das noch nicht, nur ein anderer Kapitalismus zur Rettung der Demokratie. Die Demokratie ist in Gefahr, wenn nicht bald neue Wege eingeschlagen werden. Ein Schritt dazu ist das BGE, neben anderen Reformen.
08.01.2017, 20.00 Uhr
Friedrich I. | Es gibt viele gutgemeinte
Ratschläge für manche andere Schreiberlinge.
Die Frage, ist ob Sie das alles verstehen, was geschrieben steht?
Wer noch geistig in der Ostzone / DDR lebt , und nicht seine Vergangenheit abgelegt hat, wird es " Nie " verstehen.
08.01.2017, 21.10 Uhr
Riese87 | Agenda 2010 und ALG 2 hat die Menschen mobilisiert
Die Agenda von Gerhard Schröder hat die Menschen mobilisiert, hat sie gefördert und gefordert. Sie hat auch zu den jetzt geschichtlich einmalig niedrigen Arbeitslosenzahlen geführt.

Das bedingungslose Grundeinkommen würde viele Menschen wieder in die soziale Hängematte sinken lassen. Der völlig falsche Weg also.
09.01.2017, 07.27 Uhr
Gothe | Gerhard Schröder
Gerhard Schröder hat die deutschen mit hartz4 ins verderben gestürzt. Er hat dafür gesorgt das die Kluft zwischen arm und reich immer größer wird. Die Arbeitslosenzahlen sagen gar nichts aus, weil sie falsch sind. Wie viele Leute sind Aufstocker? Wie viele sind krank oder machen eine sinnlose Maßnahme? Wir werden von vorne bis hinten verarscht...
09.01.2017, 07.40 Uhr
Leser X | Riese...
... Zitat:

"Die Agenda von Gerhard Schröder hat die Menschen mobilisiert, hat sie gefördert und gefordert. Sie hat auch zu den jetzt geschichtlich einmalig niedrigen Arbeitslosenzahlen geführt."

Selten so gelacht. Die "Agenda" Ihres Parteifreundes hat zu einem in Deutschland einmaligen Sozialkahlschlag geführt, der erst in den nächsten Jahren so richtig seine Langzeitwirkung entfaltet. Bisher ist "nur" arm trotz Arbeit die Folge, demnächst reichen massenhaft die Armutsrenten nach Armutslöhnen für Millionen nicht mehr zum Leben.

Riese, Sie sollten sich schämen, so eine verbrecherische Politik auch noch zu loben!
09.01.2017, 07.42 Uhr
N. Baxter | ohne Reformen
z.Bsp. im Bildungssystem (Chancengleichheit egal welcher sozialen Herkunft) ist die Idee des BGE völlig absurd. Denn aktuell & zukünftig wird die Kluft zwischen Menschen mit akademischen und jenen mit geringen Bildungsniveau immer größer was dazu führen würde, dass immer weniger Menschen immer mehr mit "durchbringen" müssten.
09.01.2017, 08.45 Uhr
Wolfi65 | @Friedrich I.
Egal was Sie noch hier hasserfüllt über die ehemalige Ostzone schreiben. Ihre Wunschdemokratie stirbt mit jeden Tag mehr, indem die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten immer größer werden. Was nützt den Menschen eine pseudo Freiheit, wenn sie sich an der Suppenküche anstellen müssen, damit sie noch Leben dürfen? Die ach so gepriesene Meinungsfreiheit wird es bald nicht mehr geben. Und die erweiterte Westzone auch nicht mehr. Ihre Adenauer Kollegen sollen sich wieder nach Bonn scheren, wo sie hin gehören, aber selbst in der Westzone will die keiner mehr haben.
09.01.2017, 09.26 Uhr
arixtra | das ist ja mal schlau...
.. angenommen,rein fiktiv.. ich wäre chef eines landes, in dem die bürger auf grund maximaler unzufriedenheit bei den kommenden wahlen einer partei die mehrheit geben werden, die meine macht gefährden würde. dann stell ich doch gleich mal eine neue partei auf, die mit einer verprechung lockt, die kaum einer ablehen will. dann kann ich doch recht sicher sein, dass die mich gefährdende partei nicht genug stimmen kriegen wird... und die feinen wahlversprechen-davon will ich doch hinterher nichts mehr wissen, schliesslich bin ich hier der chef.
aber ist ja alles nur fiktiv...
16.03.2017, 10.10 Uhr
hilda | Wir werden (fast) alle arbeitslos!
Hallo zusammen, habe einen Artikel gefunden, der einen umfassenden Blick in die (gar nicht so ferne) Zukunft wirft.
https://www.cashkurs.com/kategorie/gesellschaft-und-politik/beitrag/industrie-40-wir-werden-fast-alle-arbeitslos/
Das Grundeinkommen ist unumgänglich und muss daher unbedingt in den Bundestag!

Wer diesen Artikel liest, kann zu keiner anderen Einsicht kommen. Und weil das so ist, unterstütze ich mit meiner Unterschrift die Partei des Bündnis Grundeinkommen.
Dann wird über die Idee im September zur Wahl demokratisch abgestimmt und kann endlich auf Bundesebene diskutiert werden.
Sabine van Uelft
16.03.2017, 12.17 Uhr
BGE- Pirat | ja Sabine die lage ist ernst
aber das wollen unsere politiker leider nicht war haben
ich war am montag bei manfred grund cdu
er sagte dazu wir haben fachkräfte mangel und wollte nichts von grundenikommen wissen
mfg heiko windisch
17.03.2017, 00.15 Uhr
Frankledig | @ Riese87...
Nicht ganz fair, nicht ganz fein. Sie haben einfach nur einen an der Waffel!
17.03.2017, 08.01 Uhr
Riese87 | @Frank Ledig Der Schulzzug rollt und wird dieses auch in NDH tun
Hallo Frank Ledig, Sie und ihre CDU Freunde machen doch hier nur Stimmung gegen die Sozialdemokratie aus Angst vor der ungeheuren Popularität von Martin Schulz. Die SPD überholt nun im D-Zugtempo die CDU und die Linke. Jeden Tag treten Leute in die SPD ein. Das können auch Sie nunmal nicht mehr aufhalten. Schon jetzt sollten Sie sich gleichmal drauf einstellen, daß der Schulzzug auch nach Nordhausen fährt, wenn im September ein Sozialdemokrat Nordhäuser Oberbürgermeister und ein anderer unser Bundeskanzler ist , zwei Männer mit Format.
17.03.2017, 08.21 Uhr
Sonntagsradler 2 | Richtig @Müller13 und@ Riese87
BGE nicht finanzierbar! Arbeit und Leistung zählt
17.03.2017, 11.09 Uhr
NDHler | Riese87
In den letzten beiden Sätzen haben sie Recht.
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Anm. d. Red.: Die Diskussion ist beendet
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