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Di, 09:33 Uhr
14.11.2017
Für Bundes- und Landesstraßen:

Winterdienst ist gut vorbereitet

„Der Winterdienst ist auch in diesem Jahr gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet“, sagt Verkehrsministerin, Birgit Keller. „Die Lager sind ausreichend mit Streumitteln gefüllt und es stehen genug Winterdienstfahrzeuge bereit“...

Der Winter kommt bestimmt (Foto: pixaline/pixabay.com)
Das rund 520 km umfassende Autobahnnetz Thüringens wird durch vier staatliche Autobahnmeistereien sowie zwei private Betreiber betreut. Bei den Autobahnmeistereien stehen 55 mit Schneepflug und Feuchtsalzstreuern ausgerüstete Winterdienstfahrzeuge bereit. Wenn es die Witterung verlangt, kann die Winterdienstflotte um bis zu 13 Fremd-Fahrzeuge verstärkt werden. Für die Bundesautobahnen werden insgesamt ca. 15.000 Tonnen Streusalzlagerkapazität vorgehalten.

Für Bundes- und Landesstraßen wird der Winterdienst öffentlich ausgeschrieben und durch private Unternehmen durchgeführt. Das aktuelle Winterdienstnetz besteht aus 1.111 km Bundes- und 3.051 km Landesstraßen. In Vorbereitung auf diesen Winter werden durch die Unternehmen insgesamt rund 82.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Zusätzlich werden rund 230 km Schneezäune an Streckenabschnitten aufgestellt, die von Schneewehen gefährdet sind. An kritischen Steigungs- bzw. Gefällestrecken stehen zudem mehr als 880 Streugutbehälter zur Selbsthilfe bereit.

Eine Ausnahme ist der Winterdienst innerhalb der Ortsdurchfahrten von Bundes- und Landesstraßen, für den die Städte und Gemeinden selbst zuständig sind. Über das kommunale Hilfspaket für den Winterdienst auf Ortsdurchfahrten von Bundes- und Landesstraßen werden für 546 Gemeinden Mittel in Höhe von 2.114,25 Euro/km Ortsdurchfahrt ausgereicht.

Die Winterdienstunternehmen an den Bundes- und Landestraßen verfügen über rund 230 vollständig ausgerüstete Winterdienstfahrzeuge. Im Bedarfsfall kann die Flotte um weitere 50 Fahrzeuge sowie 17 Schneefräsen, eine je Landkreis, verstärkt werden. Die Anzahl der Fahrzeuge leitet insbesondere aus der Zahl der zu betreuenden Routen ab, die jährlich überarbeitet werden. Hierbei werden unter anderem das Verkehrsaufkommen sowie etwaige Netzänderungen berücksichtigt.

„Wir sind gut auf den Winter vorbereitet“, sagt Verkehrsministerin Keller und mahnt zugleich zur Vorsicht: „Der Winterdienst sorgt für befahrbare Straßen in Thüringen, kann aber nicht jegliche Glätte beseitigen. Hier appelliere ich auch an die Verantwortung jedes Einzelnen. Fahren Sie rücksichtsvoll und der jeweiligen winterlichen Witterung angepasst.“
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Kommentare

14.11.2017, 12.54 Uhr
trabijuergen | Jedes Jahr das Gleiche,
da wird gesagt, man wäre gut vorbereitet und an den brisanten Stellen stehen die LKW's und kommen diverse Anhöhen nicht hoch, weil nicht geräumt oder gestreut wurde. Und dann heißt es, die LKW's seien schuld, wenn nichts mehr geht, weil irgemdwo einer quer steht. Alles schon selbst erlebt, auch mit Winterreifen hat man als LKW da keine Chance.
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