Do, 16:03 Uhr
27.08.2015
Demografische Entwicklung
Einblick in die Bevölkerungsentwicklung der Kommunen
LebensWert (mit)gestalten - unter diesem Motto wurden jetzt Vertreter der Kommunalpolitik und Vertreter aus den Gemeinden der VG Bad Tennstedt, der Gemeinde Dünwald, Unstruttal und Menteroda geladen.
Unter Regie von Landrat Harald Zanker und Birgit Kaufhold als Sozialplanerin wurde in zwei verschiedenen Veranstaltungen ausgehend von den mittelfristig weitestgehend unumkehrbaren demografischen Veränderungsprozessen ein Einblick in die Bevölkerungsentwicklung der Kommunen, die Verschiebungen in den Altersstrukturen und ausgewählte Steuerungsoptionen aufgezeigt. Verschiedene Altersgruppen haben unterschiedliche Bedarfe an Leistungen und Infrastruktur. Das wirkt sich auf die Auslastung von Kitas und Schulen aus.
Alternative und multifunktionale Nutzungen können eine Antwort sein, z. B. die Integration von Hortplätzen in Kindertagesstätten, die Erweiterung von Kitas zu Familienzentren bzw. Bildungs- und Begegnungsstätten für mehrere Generationen, Treffpunkte für mobile soziale, medizinische, Gesundheitspräventionen Dienstleistungen, Mittagstisch für Ältere usw.
Ein wichtiges Thema war in der Zusammenkunft die Wirksamkeit des Übergangsmanagements Schule und Beruf weiter zu verbessern. Wie kann man Schule und Unternehmen stärker zusammenbringen, um eine noch bessere Vermittelbarkeit für die Ausbildung wirksam zu machen? Grund dafür ist es, zu erreichen, dass junge Menschen verstärkt in den Gemeinden bleiben und nicht abwandern müssen.
Aber auch die älteren Generationen mit 65 und mehr Jahren wurden im Zeitraum von 2013 in den Blick genommen. Hierfür wurden über Handlungsoptionen beraten, wie z. B. der Vereinsamung durch ehrenamtliches Engagement entgegenzuwirken, Gesundheitsprävention, Wohn- und Pflegeberatung sowie barrierearmer und –freier Wohnraum, alternativer Wohnformen im Alter, insbesondere auch mit Anbindung von Pflegedienstleistungen. Letztendlich mit der Zielstellung, dass bei zunehmend fehlenden familiären Unterstützungsstrukturen und immer mehr Singlehaushalte, bis ins hohe Alter, das Leben in vertrautem Wohnumfeld möglich sein wird/sollte.
Festgestellt wurde auch, dass bereits schon viel in den Kommunen passiert. Im Endergebnis der Veranstaltungen wurde angeregt, dass man sich in den Gemeinden mit aktiv interessierten BürgerInnen und den Vereinen zusammensetzt und weitere Lösungen für die eigene oder im Verband mit der Nachbargemeinde generiert. Aktuell unterstützt die Förderlandschaft noch mit der ein oder anderen Finanzspritze solche Gestaltungsprozesse. Mit Auslaufen der ESF Förderperiode im Jahr 2020 werden diese Hilfen sehr stark eingeschränkt. Neben den Vorträgen wurde auf kommunaler Ebene diskutiert und es wurde dazu angeregt, die Zeit zu nutzen, bis die ESF-Förderperiode 2020 ausläuft.
Autor: redUnter Regie von Landrat Harald Zanker und Birgit Kaufhold als Sozialplanerin wurde in zwei verschiedenen Veranstaltungen ausgehend von den mittelfristig weitestgehend unumkehrbaren demografischen Veränderungsprozessen ein Einblick in die Bevölkerungsentwicklung der Kommunen, die Verschiebungen in den Altersstrukturen und ausgewählte Steuerungsoptionen aufgezeigt. Verschiedene Altersgruppen haben unterschiedliche Bedarfe an Leistungen und Infrastruktur. Das wirkt sich auf die Auslastung von Kitas und Schulen aus.
Alternative und multifunktionale Nutzungen können eine Antwort sein, z. B. die Integration von Hortplätzen in Kindertagesstätten, die Erweiterung von Kitas zu Familienzentren bzw. Bildungs- und Begegnungsstätten für mehrere Generationen, Treffpunkte für mobile soziale, medizinische, Gesundheitspräventionen Dienstleistungen, Mittagstisch für Ältere usw.
Ein wichtiges Thema war in der Zusammenkunft die Wirksamkeit des Übergangsmanagements Schule und Beruf weiter zu verbessern. Wie kann man Schule und Unternehmen stärker zusammenbringen, um eine noch bessere Vermittelbarkeit für die Ausbildung wirksam zu machen? Grund dafür ist es, zu erreichen, dass junge Menschen verstärkt in den Gemeinden bleiben und nicht abwandern müssen.
Aber auch die älteren Generationen mit 65 und mehr Jahren wurden im Zeitraum von 2013 in den Blick genommen. Hierfür wurden über Handlungsoptionen beraten, wie z. B. der Vereinsamung durch ehrenamtliches Engagement entgegenzuwirken, Gesundheitsprävention, Wohn- und Pflegeberatung sowie barrierearmer und –freier Wohnraum, alternativer Wohnformen im Alter, insbesondere auch mit Anbindung von Pflegedienstleistungen. Letztendlich mit der Zielstellung, dass bei zunehmend fehlenden familiären Unterstützungsstrukturen und immer mehr Singlehaushalte, bis ins hohe Alter, das Leben in vertrautem Wohnumfeld möglich sein wird/sollte.
Festgestellt wurde auch, dass bereits schon viel in den Kommunen passiert. Im Endergebnis der Veranstaltungen wurde angeregt, dass man sich in den Gemeinden mit aktiv interessierten BürgerInnen und den Vereinen zusammensetzt und weitere Lösungen für die eigene oder im Verband mit der Nachbargemeinde generiert. Aktuell unterstützt die Förderlandschaft noch mit der ein oder anderen Finanzspritze solche Gestaltungsprozesse. Mit Auslaufen der ESF Förderperiode im Jahr 2020 werden diese Hilfen sehr stark eingeschränkt. Neben den Vorträgen wurde auf kommunaler Ebene diskutiert und es wurde dazu angeregt, die Zeit zu nutzen, bis die ESF-Förderperiode 2020 ausläuft.