Fr, 11:52 Uhr
23.10.2015
Entwicklung der ehemaligen Görmarkaserne
Bestimmendes Thema beim Mühlhäuser Wirtschaftsforum
Beim 4. Mühlhäuser Wirtschaftsforum am 22. Oktober 2015 war die Entwicklung der ehemaligen Görmarkaserne das bestimmende Thema.
"Ministerpräsident Ramelow hat die Landesplanung bekräftigt, das Areal neben der Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung für bis zu 750 Flüchtlinge zu einem Wirtschafts- und Verwaltungsstandort entwickeln zu wollen. Positiv war auch die Bestätigung des Ziels, einen Bildungs- und Integrationscampus mit Vorbildcharakter für ganz Thüringen schaffen zu wollen", so Oberbürgermeister Johannes Bruns nach der Veranstaltung.
Entsprechend wurden auf dem Podium die Chancen aber auch Probleme diskutiert, über Zuwanderung neue Arbeitskräfte zu gewinnen. Thomas Fahlbusch (Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung, IHK Erfurt), Roland Reichenbach (Kreishandwerkerschaft Kyffhäuser/Unstrut-Hainich) und Marco Fongern (Geschäftsführer Brauhaus zum Löwen) berichteten über Modellprojekte und Erfahrungen in den Unternehmen.
Konsens der Veranstaltung war, dass der Wirtschaftsstandort Mühlhausen auf eine verbesserte Verkehrsanbindung angewiesen ist. Oberbürgermeister Bruns dankte der Landesregierung für die nunmehr vorgenommene Schwerpunktsetzung der B 247. "Ob nun finanziert über den herkömmlichen Haushalt oder eine öffentlich-private Partnerschaft: Der Ausbau der B 247 muss kommen und ich hoffe, dass Thüringen uns in dieser Frage auf Bundesebene weiter den Rücken stärkt", so Bruns.
Mühlhausens Oberbürgermeister machte schließlich deutlich, dass der Begriff "Dreifachlösung" - also die gleichzeitige Entwicklung der Görmarkaserne zu einem Standort für die Erstaufnahme von Flüchtlingen und als Standort für Kreisverwaltung sowie Wirtschaft - zu kurz greife. "Wir brauchen eine Vierfachlösung mit Landesbehörden. Denn wenn die Kreisverwaltung umzieht, sollten in den frei werdenden Immobilien neue Landesbehörden angesiedelt werden. Das wäre ein spürbarer Ausgleich für den Abzug der Bundeswehr."
Zum Wirtschaftsforum hatte die Stadt gemeinsam mit den regionalen Vertretern von IHK, BVMW, Gewerbering und Kreishandwerkerschaft die Mühlhäuser Unternehmerschaft und Stadträte eingeladen. Gut 130 Gäste waren in das Mehrgenerationenhaus gekommen.
Autor: red"Ministerpräsident Ramelow hat die Landesplanung bekräftigt, das Areal neben der Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung für bis zu 750 Flüchtlinge zu einem Wirtschafts- und Verwaltungsstandort entwickeln zu wollen. Positiv war auch die Bestätigung des Ziels, einen Bildungs- und Integrationscampus mit Vorbildcharakter für ganz Thüringen schaffen zu wollen", so Oberbürgermeister Johannes Bruns nach der Veranstaltung.
Entsprechend wurden auf dem Podium die Chancen aber auch Probleme diskutiert, über Zuwanderung neue Arbeitskräfte zu gewinnen. Thomas Fahlbusch (Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung, IHK Erfurt), Roland Reichenbach (Kreishandwerkerschaft Kyffhäuser/Unstrut-Hainich) und Marco Fongern (Geschäftsführer Brauhaus zum Löwen) berichteten über Modellprojekte und Erfahrungen in den Unternehmen.
Konsens der Veranstaltung war, dass der Wirtschaftsstandort Mühlhausen auf eine verbesserte Verkehrsanbindung angewiesen ist. Oberbürgermeister Bruns dankte der Landesregierung für die nunmehr vorgenommene Schwerpunktsetzung der B 247. "Ob nun finanziert über den herkömmlichen Haushalt oder eine öffentlich-private Partnerschaft: Der Ausbau der B 247 muss kommen und ich hoffe, dass Thüringen uns in dieser Frage auf Bundesebene weiter den Rücken stärkt", so Bruns.
Mühlhausens Oberbürgermeister machte schließlich deutlich, dass der Begriff "Dreifachlösung" - also die gleichzeitige Entwicklung der Görmarkaserne zu einem Standort für die Erstaufnahme von Flüchtlingen und als Standort für Kreisverwaltung sowie Wirtschaft - zu kurz greife. "Wir brauchen eine Vierfachlösung mit Landesbehörden. Denn wenn die Kreisverwaltung umzieht, sollten in den frei werdenden Immobilien neue Landesbehörden angesiedelt werden. Das wäre ein spürbarer Ausgleich für den Abzug der Bundeswehr."
Zum Wirtschaftsforum hatte die Stadt gemeinsam mit den regionalen Vertretern von IHK, BVMW, Gewerbering und Kreishandwerkerschaft die Mühlhäuser Unternehmerschaft und Stadträte eingeladen. Gut 130 Gäste waren in das Mehrgenerationenhaus gekommen.