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Mo, 13:17 Uhr
26.10.2015
Freude beim Männergesangsverein „Liederkranz“ Horsmar

Spende macht Anschaffung eines Elektropianos möglich

Im Unstrutdorf Horsmar ist Kirmes und am Montag findet dort der traditionelle Frühschoppen statt. Trotz dieser morgentlichen Verpflichtung haben sich Stephan Wegerich und Wilfried Carius vom Männergesangsverein „Liederkranz“ die Zeit genommen, in die Kreisstadt zu fahren. Grund war ein Termin im Landratsamt, um eine willkommene Spende für die Vereinsarbeit in Empfang zu nehmen.

Stephan Wegerich und Wilfried Carius von Männergesangsverein "Liederkranz" Horsmar nahmen den symbolischen Scheck über eine Zuwendung in Höhe von 750 Euro von Landrat Harald Zanker entgegen. (v. r.)  (Foto: Foto: Landratsamt) Stephan Wegerich und Wilfried Carius von Männergesangsverein "Liederkranz" Horsmar nahmen den symbolischen Scheck über eine Zuwendung in Höhe von 750 Euro von Landrat Harald Zanker entgegen. (v. r.) (Foto: Foto: Landratsamt)
Vor einiger Zeit hatten sie den Antrag auf eine finanzielle Unterstützung zur Anschaffung eines Elektropianos gestellt. Das Instrument wird dringend für die Probenarbeit und die vielen öffentlichen Auftritte des Männerchores gebraucht. Deshalb war auch die Freude groß, als sie heute von Landrat Harald Zanker einen symbolischen Scheck über 750 Euro aus den Sponsorenfonds des Kreises überreicht bekamen.

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In einem kurzen Gespräch mit den beiden Chormitgliedern war zu erfahren, dass der MGV „Liederkranz“ Horsmar bereits seit 1921 besteht. Die 34 Vereinsmitglieder, 24 sind die aktiven Sänger, haben das Jahr über zahlreiche Auftritte zu absolvieren. In den nächsten Wochen sind sie wieder stark gefordert. So wird am Totensonntag auf den Friedhöfen in Horsmar und Ammern gesungen, die Senioren des Ortes freuen sich schon auf den Auftritt bei ihrer Weihnachtsfeier am 6. Dezember in der Gemeindeschänke und Chorleiterin Petra Stitz wird zu ihrem bevorstehenden Jubiläum ebenfalls mit Sangesfreuden bedacht.

Natürlich wird die Traditoinspflege sehr groß geschrieben. So findet seit über 150 Jahren das bekannte Brückensingen am ersten Sonntag im neuen Jahr auf der Brücke über die Unstrut statt. Der Überlieferung zu Folge fand einst am Tag der Heiligen Drei Könige in einem bitterkalten Winter, die Unstrut war bis auf den Grund gefroren, ein Bittgottesdienst auf der Brücke statt. Die Dorfbewohner erhofften sich davon eine Milderung der Wetterlage. Nach dem Gottesdienst soll es ein Gewitter gegeben haben und bald darauf floss auch das Wasser der Unstrut wieder.
Ein anderer Höhepunkt ist noch das Hoppberg-Singen, das jeden Pfingstmontag an den Linden zu erleben ist. Anschließend geht es dann zum traditionellen Frühschoppen, bei dem eine Spezialität des Dorfes, das Eierbier, getrunken wird. Sehr stolz sind die Horsmarer darauf, dass diese beiden Traditionsveranstaltungen auch in tiefster DDR-Zeit Bestand hatten und ihnen keine Unterbrechung widerfuhr.

Sorgen bereitet dem Männergesangsverein, wie vielen anderen Vereinen auch, die Nachwuchsfrage. Deshalb ruft man alle Sangesfreudigen auf, sich bei einem Besuch der Chorprobe, die jeden Freitag ab 20 Uhr in der Schänke in Horsmar stattfindet, über eine eventuelle aktive Mitarbeit Gedanken zu machen.

Autor: red

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