Di, 12:19 Uhr
17.11.2015
Evangelische Schulstiftung
Weitere Kapazitäten für junge Flüchtlinge schaffen
Die Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland will in nächster Zeit rund 180 junge Flüchtlinge an ihren Schulen aufnehmen. Trotz nahezu ausgeschöpfter Kapazitäten an einem Großteil ihrer Grund- und weiterführenden Schulen will die Schulstiftung damit weiterhin ihren Beitrag zur Integration leisten. Mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wurden erste konstruktive Gespräche zur Umsetzung geführt.
Wir haben bereits im Frühjahr 2015 erklärt, dass wir Flüchtlinge in unseren evangelischen Schulen aufnehmen wollen. Nun sind wir erleichtert, dass nach mehreren Gesprächen mit dem Bildungsministerium Bewegung in die Sache kommt. Wir verstehen uns als Bestandteil des gemeinsam verantworteten öffentlichen Bildungswesens und sehen uns deshalb in der Verantwortung, bei der Integration junger Menschen unseren Beitrag zu leisten., so Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Schulträger in Thüringen.
So wurde im Oktober eine Stabsstelle im Bildungsministerium geschaffen, in der unter Beteiligung der freien Schulträger, Schulamts- und Kommunalvertreter Fragen der Beschulung von Flüchtlingen in Thüringen bearbeitet werden. Mit diesem Gesprächsforum, das alle Beteiligten an einen Tisch holt, sehe ich den Freistaat auf dem richtigen Weg, diese große Herausforderung gemeinsam zu meistern, so Eberl.
Im nächsten Schritt gilt es nun zu klären, wie Kinder und Jugendliche von den staatlichen Anlaufstellen, das sind in der Regel die staatlichen Schulämter, an die freien Schulen vermittelt werden können. Dass in den freien Schulen in Thüringen die Unterstützung vorhanden ist, zeigen die bereitgestellten Kapazitäten: In einem ersten Schritt bieten die freien Schulen 466 Schulplätze an.
Für uns ist es aus christlicher Nächstenliebe heraus Verpflichtung und Freude zugleich, junge Menschen in unseren Schulgemeinschaften willkommen zu heißen und ihnen Zukunftschancen durch gute Bildung zu eröffnen. Deshalb gehören wir auch zu den Unterstützern des Bündnisses "Mitmenschlich in Thüringen", erklärt Eberl.
Autor: redWir haben bereits im Frühjahr 2015 erklärt, dass wir Flüchtlinge in unseren evangelischen Schulen aufnehmen wollen. Nun sind wir erleichtert, dass nach mehreren Gesprächen mit dem Bildungsministerium Bewegung in die Sache kommt. Wir verstehen uns als Bestandteil des gemeinsam verantworteten öffentlichen Bildungswesens und sehen uns deshalb in der Verantwortung, bei der Integration junger Menschen unseren Beitrag zu leisten., so Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Schulträger in Thüringen.
So wurde im Oktober eine Stabsstelle im Bildungsministerium geschaffen, in der unter Beteiligung der freien Schulträger, Schulamts- und Kommunalvertreter Fragen der Beschulung von Flüchtlingen in Thüringen bearbeitet werden. Mit diesem Gesprächsforum, das alle Beteiligten an einen Tisch holt, sehe ich den Freistaat auf dem richtigen Weg, diese große Herausforderung gemeinsam zu meistern, so Eberl.
Im nächsten Schritt gilt es nun zu klären, wie Kinder und Jugendliche von den staatlichen Anlaufstellen, das sind in der Regel die staatlichen Schulämter, an die freien Schulen vermittelt werden können. Dass in den freien Schulen in Thüringen die Unterstützung vorhanden ist, zeigen die bereitgestellten Kapazitäten: In einem ersten Schritt bieten die freien Schulen 466 Schulplätze an.
Für uns ist es aus christlicher Nächstenliebe heraus Verpflichtung und Freude zugleich, junge Menschen in unseren Schulgemeinschaften willkommen zu heißen und ihnen Zukunftschancen durch gute Bildung zu eröffnen. Deshalb gehören wir auch zu den Unterstützern des Bündnisses "Mitmenschlich in Thüringen", erklärt Eberl.