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Do, 15:46 Uhr
26.11.2015

Verkehrsunfälle mit schweren Folgen nehmen wieder zu

Leider fast zeitgleich zur Gedenkandacht für die Verkehrsunfallopfer im Unstrut-Hainich Kreis mussten gestern Rettungskräfte und Polizei mehrere Verkehrsunfälle mit schweren Folgen aufnehmen.

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Eine 27-jähriger Fahrerin eines Pkw Hyundai befuhr am Mittwoch gegen 22.15 Uhr in Mühlhausen die Wendewehrstraße und bog nach links in die Ammerbrücke ab. Dabei achtete sie nicht auf einen vorfahrtberechtigten im Gegenverkehr kommenden Pkw Mercedes. Es kam zum Unfall. Die Mercedesfahrerin, eine 47-jährige Frau aus Mühlhausen, blieb unverletzt. Die Unfallverursacherin verletzte sich leicht. An beiden Fahrzeugen entstand ziemlich hoher Sachschaden in Höhe von zirka 10.000 Euro. Der Hyundai war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Schwer verletzt wurden eine 25-jährige Frau und ein 16-jähriges Mädchen bei einem Straßenverkehrsunfall am Mittwoch kurz vor 16.00 Uhr zwischen Struth und Lengenfeld unterm Stein. Die 25-jährige Frau war mit einem Pkw Ford in Richtung Lengenfeld unterm Stein unterwegs, als ihr plötzlich auf ihrer Fahrbahn ein Audi entgegen kam und frontal mit ihr zusammen stieß. Der 18-jährige Audifahrer fuhr vermutlich mit unangepasster Geschwindigkeit entsprechend den Witterungsverhältnissen, geriet ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn. Das 16-jährige Mädchen war Beifahrerin im Audi. Am beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro.

Ein 56-jähriger Mann befuhr am Donnerstag gegen 06.45 Uhr mit einem Pkw Opel die B 247 aus Richtung Henningsleben. Dort raste er mit zu hoher Geschwindigkeit in den Kreisverkehr und fuhr direkt gegen die Mauer. Mauer und Fahrzeug wurden beschädigt, der Fahrer leicht verletzt. Geschätzt wurden 500 Euro Sachschaden an der Mauer und am Fahrzeug etwa 7.000 Euro. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

"Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten sich täglich neu auf die sich schnell ändernden Fahrbahn-, Witterungs- und Verkehrsverhältnisse einzustellen", hieß es in der Mitteilung der Polizeiinspektion. "Bitte den Wetterbericht am Vortag der Fahrt verfolgen, die Zeit anders einteilen und früher losfahren. Angepasst die Geschwindigkeit wählen und längere Bremswege einkalkulieren. Auch das Fahren bei Dunkelheit - früh und abends - ist eine Umstellung im Gegensatz zu den Sommermonaten", gab Reimund Henschel, Erster Polizeihauptkommissar, noch einige Tipps und wünschte im Namen der Polizeiinspektion Unstrut–Hainich "Gute Fahrt".
Autor: red

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