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Mi, 15:32 Uhr
09.12.2015
Regionalbudget-Beirat

Landrat zieht positive Bilanz auf letztem Treffen

Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich dieser Tage die Mitglieder des Regionalbudget-Beirates im Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises. Gemeinsam wurde ein Fazit aus dem Förderjahr 2015 gezogen. Drei Projekte, darunter die Präsentation der Welterberegion Wartburg Hainich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Anfang des Jahres, das Aufstellen der Ortsein-/ Ortsausgangstafeln in Mühlhausen und der Ausbau einer weiteren Teilstrecke des Kneipp- und Kleinbahnradweges, konnten in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

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"Der Auftritt in Berlin war für die Welterberegion ein voller Erfolg. Die Blumenhalle, die in jedem Jahr ein Anziehungspunkt für Hobby- und Profigärtner, Blumenliebhaber, Politiker und Fotografen ist, lockte täglich bis zu 40.000 Interessierte an. Noch heute schwelgen Besucher in Erinnerung der einmaligen Kulisse und erzählen von der Kombination aus farbenprächtigen Blumen und mächtigen Buchenstämmen", fasst Landrat Harald Zanker zusammen.

Seit Anfang November weisen sieben ansprechend gestaltete Ortseingangstafeln Besucher und Bürger aus Richtung Erfurt, Eschwege, Eisenach, Sondershausen, Dingelstädt, Schlotheim und Anrode kommend auf touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt Mühlhausen hin. Stadtauswärts lenken imposante Fotoaufnahmen den Blick auf attraktive Ausflugsziele der Welterberegion Wartburg Hainich. Neben der Wartburg und dem Hainich zählen dazu unter anderem das Viadukt im Reiserschen Tal, der Unstrut-Radweg und die Erlebnis-Draisine.

Der Ausbau des für die Region so bedeutsamen Kneipp- und Kleinbahnradweges konnte in 2015 dank der Förderung mit Mitteln des Regionalbudgets wesentlich vorangetrieben werden. Ein Budget von etwa 340.000 Euro wurde allein in die Asphaltierung des etwa vier Kilometer langen Abschnittes von Kirchheilingen bis Großwelsbach investiert. "Der Zustand der Fahrbahn war für Jung und Alt, Einheimische und Ortsfremde teilweise unzumutbar", erklärt der Behördenleiter die Projektkosten.
Die Qualität des Weges konnte in den vergangenen Jahren aber auch durch die intensive Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden erheblich verbessert werden. Für Radler werden mittlerweile in nahezu jeder Ortschaft liebevoll hergerichtete Rastplätze, wovon einige mit einer mobilen Außentoilette ausgestattet sind, vorgehalten. Relikte der Kleinbahn und der Kneippschen Lehre, wie etwa das Kneippbecken in Tottleben oder das Kleinbahnmuseum in Kirchheilingen, sind entlang der gesamten Strecke zu finden.

Für 2016 konnten bereits vier Projekte votiert werden. Der Tourismusverband der Welterberegion Wartburg Hainich erhält Regionalbudgetmittel für die Entwicklung einer App, die speziell auf die Region zugeschnitten ist.

Die Gemeinde Menteroda wird dank der Förderung eine Studie zur wirtschaftlichen Nachnutzung der Kalirückstandshalde in Auftrag geben können, deren Lösungsansätze nach Abschluss der Rekultivierung realisiert werden sollen. Die Gemeinde Vogtei erhielt kürzlich schon einen Zuwendungsbescheid für die Beschilderung des lokalen Verbindungsradweges in Niederdorla.

Das vierte Projekt entstand bereits am Rande der Internationalen Grünen Woche. Die vielen lobenden Worte und das Gefühl, mit diesem Gemeinschaftsprojekt etwas Großes geschaffen zu haben, gaben den Anstoß für eine weitere Kooperation des Unstrut-Hainich-Kreises, des Tourismusverbandes, der Nationalparkverwaltung und des egaparks Erfurt. Im Zeitraum vom März bis Juni 2016 stellen die hiesigen Akteure die Region um die Welterbestätten Nationalpark Hainich und Wartburg ein weiteres Mal in den Fokus der Öffentlichkeit.

Ein fünftes Vorhaben wurde den Beiratsmitgliedern im Rahmen der Sitzung vorgestellt. Der Rehasportverein Mühlhausen reichte in den vergangenen Wochen noch einen Antrag für 2016 ein, mit dessen Genehmigung durch den Beirat und das Thüringer Landesverwaltungsamt die Verbesserung der Barrierefreiheit bzw. die Umsetzung einer barrierefreien Infrastrukturmaßnahme angestrebt wird.

"Vielerorts wurden im Landkreis in den vergangenen Jahren mobile Außentoiletten, die sogenannten Flexi Toiletten, an Radwegen aufgestellt. Radtouristen und einheimischen Radfreunde nehmen sie dankbar an. Eine barrierefreie Variante möchten wir nun auch am Unstrut-Radweg bei Thamsbrück sowie am Unstrut Werra-Radweg in Körner und Langula anbieten", fasst Anja Grabe, Sachbearbeiterin des Regionalbudgets, das Anliegen des Vereins zusammen.
Autor: red

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