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Do, 16:29 Uhr
17.12.2015
Gegen den Trend:

Mehr Komasäufer im Landkreis Unstrut-Hainich

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Unstrut-Hainichkreis entgegen dem bundesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2014 30 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2013 um 7,1 Prozent.

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"Nach wie vor gehört der Alkohol für viele Jugendliche zum Feiern und Spaß haben dazu", sagt Beatrice Knauft-Müller, von der DAK-Gesundheit in Mühlhausen "Daher bleibt für uns die weitere Alkoholprävention unverzichtbar, damit sich die insgesamt positive Entwicklung auf Bundesebene auch auf unsere Region überträgt und die Klinikeinweisungen wieder zurückgehen." Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen mussten in der Region keine Kinder in einer Klinik behandelt werden. In der Statistik fehlen noch die Kinder und Jugendlichen aus Unstrut-Hainich-Kreis, die in anderen Bundesländern stationär behandelt wurden.

Kampagne "bunt statt blau" 2016
Zur Aufklärung  setzt die Krankenkasse auch 2016 die erfolgreiche Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in Unstrut-Hainich-Kreis fort. Beim bundesweiten Wettbewerb  werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 72.500 junge Künstler teil.

Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von "bunt statt blau" ist der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Autor: red

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