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Mi, 14:16 Uhr
17.02.2016
Auf zu neuen Ufern

Ein Museum erfindet sich neu

Das Kulturhistorische Museum am Lindenbühl in Mühlhausen öffnet im April gleich zwei Bereiche der neuen Dauerausstellung: Zur Geschichte der Freien Reichstadt und zur Geschichte der Kirchenstadt. In der Kulturnacht bei MDR THÜRINGEN, am morgigen Donnerstag, dem 18.02. um 22.00 Uhr, wird Museumsdirektor Thomas Tassilo Müller über die neuen Dauerausstellungen sprechen.

Kinder suchen ihr Lieblingsbild im Kulturhistorischen Museum Mühlhausen. (Foto: Mühlhäuser Museen) Kinder suchen ihr Lieblingsbild im Kulturhistorischen Museum Mühlhausen. (Foto: Mühlhäuser Museen)
Vor zwei Jahren wurde das Kulturhistorische Museum umfassend saniert. Nachdem bereits die Ausstellungsteile zur Archäologie in der Unstrut-Hainich-Region und zum Kunstland Thüringen im 20. Jahrhundert eröffnet worden sind, soll nun auch die Abteilung zur Stadtgeschichte folgen. In den ersten beiden Räumen entstehen derzeit die neuen Präsentationen. Unter anderem wird die mittelalterliche Stadtmauer nachempfunden, eine rund 1000 Jahre alte Einbaum-Truhe kommt zu neuen Ehren – möglicherweise handelt es sich dabei um die älteste ihrer Art in Deutschland. Anschaulich erzählt wird auch, wie aus einer Kiesrutsche ein bedeutendes Exponat zur Reichsstadt geworden ist.

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Im Raum Kirchenstadt geht es um die bedeutende Kirchengeschichte der alten Reichsstadt, in der Kreuzritter eine besondere Rolle spielten. Es wird unter anderem die Geschichte von Bachs Ratswechselkantate erzählt, die der berühmte Komponist 1708 in Mühlhausen für den Ratswechsel komponierte. Noch heute ist sie in den großen Konzertsälen dieser Welt zu hören. Und sie ist die Repräsentationsmusik der ehemaligen Reichsstadt.

Außerdem geht es in der Kulturnacht um ein Diorama, für das die Mühlhäuser einen Design-Professor aus Newcastle gewinnen konnten. Prof. Doug Miller wird über seine Beziehung zur Geschichte Mühlhausens berichten.

Besondere Aufmerksamkeit haben die Mühlhäuser Museumsleute in den Dauerausstellungen den jüngsten Museumsbesuchern gewidmet. Für sie gibt es Spielstationen, Forscherebenen und eigens angefertigte Comics.
Anke Weisbrich
Autor: red

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