Fr, 13:02 Uhr
26.02.2016
Zwei Veranstaltungen in Mühlhausen
Landrat hat erreichte positive Ziele gewürdigt
Im Unstrut-Hainich-Kreis fanden zum eventuellen Ende des Erprobungsmodells Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule statt...
Am 17.02.2016 sowie am 24.02.2016 fanden im Unstrut-Hainich-Kreis Veranstaltungen zum Ende des Erprobungsmodells in der Volkshochschule Mühlhausen und im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis, Dienstgebäude Mühlhausen,Ortsteil Felchta, statt.
Gäste der Veranstaltungen waren einmal die Schulleiter/innen und die Hortkoordinatorinnen sowie die Vorsitzenden der Fördervereine und die Schulelternsprecher der jeweiligen Staatlichen Grundschulen. Weiterhin waren unter den geladenen Gästen Frau Eger, Vorsitzende des Bildungsausschusses des Unstrut-Hainich-Kreises, Herr Kubitzki Mitglied des Landtages, Frau Bußlapp, Mitglied des Kreistages sowie Frau Seeber, Mitglied des Jugendhilfeausschusses.
Inhalte beider Veranstaltungen waren zum Ersten eine Gegenüberstellung des damals vorhandenen Personals zum Einstieg in das Erprobungsmodell Februar 2009 und der jetzige erreichte personelle Stand zum Auslaufen des Modells zum 31.07.2016 und zum Zweiten wie wurde das Erprobungsmodell im Unstrut-Hainich-Kreis umgesetzt und mit Leben gefüllt.
Zum Einstieg in das Erprobungsmodell waren 113 Erzieherinnen beim Land beschäftigt - heute sind es insgesamt 118 Erzieherinnen (67 Land und 51 Kommunal), es gab es keine zusätzlichen Bildungsangebote aus dem Sozialraum für unsere Kinder – jetzt gibt es 86 Honorarverträge mit Einzelpersonen oder Vereinen aus der Region.
Vor dem Erprobungsmodell haben sich im Durchschnitt 25 Hortkinder einen Erzieher/in geteilt, heute sind es nur 20 Hortkinder im Durchschnitt, zwei zusätzliche Projekte (Sport und Brandschutz) werden im Modell angeboten, die gab es vor dem Modell nicht, die Zusammenarbeit mit dem 3K – Kinderstadtführung ist ein Erfolgsrenner für unsere Schulen geworden, die Hortquote hat sich um 10,6% erhöht und die Erzieher/innen ob Landesbedienstete oder Kommunalbedienstete arbeiten mindestens 26 Stunden wöchentlichen, vor dem Einstieg waren noch 20 Erzieherinnen mit 20 Stunden wöchentlich beim Land beschäftigt.
Landrat Harald Zanker hat die erreichten positiven Ziele gewürdigt. In den jeweiligen Gesprächsrunden wurde noch einmal das Für und Wider abgewogen. Seine Idee ist es, sich beim TMBJS für ein neues Pilotprojekt mit den jetzigen Voraussetzungen - aber inhaltlich mehr auf Inklusion und die Thematik mit Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache einzusetzen oder die Entscheidung vom Kultus zu akzeptieren.
Hierüber sollte in einer geheimen Wahl abgestimmt werden. 32 stimmten der Idee des Landrates für ein eventuell neues Pilotprojekt zu, 21 stimmten für die Entscheidung des TMBJS, die Erzieher wieder in Landesobhut zu nehmen. Im Ergebnis der Veranstaltungen wird der Landrat weitere Gespräche mit Vertretern des Bildungsausschusses und anderen Beteiligten führen.
Autor: redAm 17.02.2016 sowie am 24.02.2016 fanden im Unstrut-Hainich-Kreis Veranstaltungen zum Ende des Erprobungsmodells in der Volkshochschule Mühlhausen und im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis, Dienstgebäude Mühlhausen,Ortsteil Felchta, statt.
Gäste der Veranstaltungen waren einmal die Schulleiter/innen und die Hortkoordinatorinnen sowie die Vorsitzenden der Fördervereine und die Schulelternsprecher der jeweiligen Staatlichen Grundschulen. Weiterhin waren unter den geladenen Gästen Frau Eger, Vorsitzende des Bildungsausschusses des Unstrut-Hainich-Kreises, Herr Kubitzki Mitglied des Landtages, Frau Bußlapp, Mitglied des Kreistages sowie Frau Seeber, Mitglied des Jugendhilfeausschusses.
Inhalte beider Veranstaltungen waren zum Ersten eine Gegenüberstellung des damals vorhandenen Personals zum Einstieg in das Erprobungsmodell Februar 2009 und der jetzige erreichte personelle Stand zum Auslaufen des Modells zum 31.07.2016 und zum Zweiten wie wurde das Erprobungsmodell im Unstrut-Hainich-Kreis umgesetzt und mit Leben gefüllt.
Zum Einstieg in das Erprobungsmodell waren 113 Erzieherinnen beim Land beschäftigt - heute sind es insgesamt 118 Erzieherinnen (67 Land und 51 Kommunal), es gab es keine zusätzlichen Bildungsangebote aus dem Sozialraum für unsere Kinder – jetzt gibt es 86 Honorarverträge mit Einzelpersonen oder Vereinen aus der Region.
Vor dem Erprobungsmodell haben sich im Durchschnitt 25 Hortkinder einen Erzieher/in geteilt, heute sind es nur 20 Hortkinder im Durchschnitt, zwei zusätzliche Projekte (Sport und Brandschutz) werden im Modell angeboten, die gab es vor dem Modell nicht, die Zusammenarbeit mit dem 3K – Kinderstadtführung ist ein Erfolgsrenner für unsere Schulen geworden, die Hortquote hat sich um 10,6% erhöht und die Erzieher/innen ob Landesbedienstete oder Kommunalbedienstete arbeiten mindestens 26 Stunden wöchentlichen, vor dem Einstieg waren noch 20 Erzieherinnen mit 20 Stunden wöchentlich beim Land beschäftigt.
Landrat Harald Zanker hat die erreichten positiven Ziele gewürdigt. In den jeweiligen Gesprächsrunden wurde noch einmal das Für und Wider abgewogen. Seine Idee ist es, sich beim TMBJS für ein neues Pilotprojekt mit den jetzigen Voraussetzungen - aber inhaltlich mehr auf Inklusion und die Thematik mit Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache einzusetzen oder die Entscheidung vom Kultus zu akzeptieren.
Hierüber sollte in einer geheimen Wahl abgestimmt werden. 32 stimmten der Idee des Landrates für ein eventuell neues Pilotprojekt zu, 21 stimmten für die Entscheidung des TMBJS, die Erzieher wieder in Landesobhut zu nehmen. Im Ergebnis der Veranstaltungen wird der Landrat weitere Gespräche mit Vertretern des Bildungsausschusses und anderen Beteiligten führen.
