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Fr, 10:41 Uhr
04.03.2016
Die Wunderwelt des Günther Jahn

Sonderausstellung zeigt seine „Fabelhaften Fantasien“

Eine Wunderwelt zum Staunen und Träumen lässt sich ab Donnerstag, dem 10. März, um 19.30 Uhr in einer Werkschau des Malers Günther Jahn im Kulturhistorischen Museum entdecken.

Günther Jahn, Porträt.  (Foto: © Günther-Jahn-Stiftung) Günther Jahn, Porträt. (Foto: © Günther-Jahn-Stiftung)
Nur wenige Thüringer Künstler der vergangenen Jahrzehnte haben zu einer solch originellen und gleichzeitig unverwechselbaren Bildsprache gefunden wie Günther Jahn (1933-2011). Besonders in seinem malerischen Werk entfalten sich seine charakteristischen, fantasievollen Universen. Der in Sondershausen geborene Jahn erfand in seiner Welt ein schier unendliches Sammelsurium an Gestalten. Er setzte dazu Menschen, Tiere, aber auch fantastische Gebäude und Apparaturen häufig vor tiefliegendem Horizont in Szene, um ihnen eine geradezu monumentale Wirkung zu verleihen.

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Während er sich zunächst noch an den Werken der „Alten Meister“ wie etwa Albrecht Dürer orientierte, fand er bald seinen ganz eigenen Stil. Dies gilt auch für Jahns Zeichnungen, seine Aquarelle und Pastelle. Seine vor allem in den 1960-er Jahren entstandenen Holzschnitte zeigen noch eine starke Rezeption der Vorkriegsmoderne und weisen Anklänge an expressionistische Arbeiten auf. Dies brachte ihn auch mit der Erfurter Ateliergemeinschaft in Berührung, die als Forum für nicht regimetreue und aus dem offiziellen Kunstbetrieb verbannte Künstler in der DDR fungierte.

Neben Gemälden und Grafiken Günther Jahns zeigt die Ausstellung einige Arbeiten seiner Künstlerkollegen und -freunde Alexander von Szpinger, Heinz Scharr und Werner Schubert-Deister sowie grafische Werke aus der Zusammenarbeit mit der Erfurter Ateliergemeinschaft zwischen 1964 und 1968. Surreal anmutende Gemälde Jahns werden außerdem gemeinsam mit vergleichbaren Werken weiterer Thüringer Künstler wie Karl Ortelt und Horst Sakulowski präsentiert. Übrigens wird auch ein Teil der Dauerausstellung zur Thüringer Kunst in die Sonderausstellung einbezogen und um weitere Werke Jahns sowie seiner Künstlerkollegen ergänzt. Die Schau nimmt damit die im Rundgang veranschaulichten künstlerischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf und reflektiert sie.

Gefördert wird die Ausstellung von ART-regio, dem Kulturförderprogramm der SV SparkassenVersicherung, der Günther-Jahn-Stiftung, die dem Museum Leihgaben zur Verfügung gestellt hat, sowie privaten Leihgebern.












Autor: red

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