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So, 14:57 Uhr
11.12.2016
Partei Bündnis Grundeinkommen

Thüringer Landesverband gegründet

Gestern gründete sich in Nordhausen der Thüringer Landesverband der Partei Bündnis Grundeinkommen. An der Gründungsversammlung teilgenommen hatten neun Mitglieder des Bündnisses Grundeinkommen und vier interessierte Gäste...


Die Nordhäuserin Susanne Schickschneit (45)wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt, die Stellvertretung übernimmt Anke Dassler aus Jena. Peter Schlegelmilch aus Nordhausen wurde zum Schatzmeister und Uwe Mordhorst, Tambach-Dietharz, als Beisitzer gewählt.

Hintergrund der Gründung des Thüringer Landesverbandes ist der bereits am 25.09.2016 in München gegründete Bundesverband der Partei Bündnis Grundeinkommen.

Sollte es gelingen zehn Landesverbände zu gründen, will man bereits 2017 zur Bundestagswahl antreten. Nach der Volksabstimmung zum Grundeinkommen in der Schweiz wollen viele Leute auch eine Volksabstimmung in Deutschland, um das Bedingungslose Grundeinkommen in die politische Diskussion zu bringen.

Dies ist hier bisher noch nicht möglich. Die Partei BGE möchte die bestehenden Grundeinkommensinitiativen unterstützen und das Grundeinkommen über die Zweitstimmen in den Bundestag bringen, damit das Grundeinkommen als Lösungweg zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsfragen berücksichtigt wird. Ziel ist, mithilfe des bedingungslosen Grundeinkommens allen Menschen die Existenz zu sichern und eine demokratische Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen.

Das Bündnis Grundeinkommen versteht sich als Ein-Themen-Partei, die keinen anderen Zweck verfolgt, als im demokratischen Kontext der Bundesrepublik Deutschland die Einführung des Grundeinkommens mit demokratischen Mitteln voranzubringen. Aufgrund der Größe des Projekts ist dies eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alle Teile der Volkswirtschaft und der Politik beeinflusst.
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Kommentare

11.12.2016, 18.10 Uhr
BGE- Pirat | Warum nicht mal das Gleiche für alle...........
es hört sich wie ein märchen an..
aber fakt ist doch es ist genug für alle da
es werden milionen für sinnlose bauten usw ausgegeben
aber eine frau wo der mann arbeitet bekommt kein hartz 4
ein student der keine reichen eltern hat muß sich verschulden
und bei der industrie revolution 4.0 werden so viele bürger
frei gesetzt das wie uns das gar nicht vorstellen können.
also warum können wir nicht alle ein wenig arbeit abgeben
und dafür bekommen wir wie kindergeld ein menschen geld
zb.1000,-euro das man in würde überleben kann
natürlich auch für alle rentner und die altersarmut wäre auch weg.
mfg heiko

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12.12.2016, 10.44 Uhr
Harzer_jung | Wandel der Zeiten
Immer mehr wird automasiert,
Züge ohne Lokführer sind nicht weit weg,
Oder stellenweise ja sogar schon Realität
Ja zum Beispiel die Ubahn in Nürnberg, da sitzt teilweise kein Fahrer mehr drin.
Das selbstfahrende Auto wird wohl auch kommen, Aber auch im Industriellen Bereich, es werden einfach immer weniger Menschen benötigt.

Man kann ja mal spassenshalber vergleichen wieviele Menschen 1970 zb bei VW gearbeitet haben, wieviele Fahrzeuge da gebaut wurden. Und schauen wie es heute ist.

Ich sehe natürlich auch die Probleme.
Ganz Bedingungslos wird es nicht gehen.
Für ein Kind muss nicht die selbe summe gezahlt werden wie für einen Erwachsenen. also gestaffelt nach Alter.

Für jeden? das wird so auch nicht klappen, weil sonst hat nämlich wirklich jeder Anspruch darauf.

Es muss wenigstens an die Staatsbürgerschaft gekoppelt sein.

Wir leisten uns eine riesige Verwaltung der vielen vereinzelten Sozialleistungen,
Rentenkassen, Wohngeld, Kindergeld, Sozialhilfe ( ja die gibts auch noch)
Grundsicherung usw, usf.

Die Welt verändert sich, vor 2000 Jahren hätte sich auch niemand denken können das man auch ohne Sklaven arbeiten kann. vor 130 Jahren waren Sozialversicherungen noch eine verrückte Idee.

Es gab vor noch nicht langer Zeit mal so was wie Vermögensteuer, der spitzensteuersatz lag Anfang der 1990er Jahre bei 53%

Die Aldi Brüder waren auch da schon Eigentümer von Milliarden.

Es ist auch nicht schlimm wenn es superreiche Menschen oder Firmen gibt, das ist völlig in Ordnung.

aber es ist schlimm wenn es arme Menschen geben muss.


Ja selbst die USA, die Heimstätte des Kapitalismus, auch da gab es kluge Köpfe, vor 100 Jahren gab es da den sogenannten New Deal. Goldbesitz wurde beschränkt, sehr hohe Spitzensteuern auf einkommen, was auch nur wenige betroffen hat.
die Vermögenden wurden da ja auch nicht ärmer, nein sie wurden nur etwas langsamer reicher.

Zusammengefasst: ein Bedingungsloses Grundeinkommen, da habe ich meine Zweifel. Ein Grundeinkommen was an gewisse aber nicht sehr hohe Bedingungen geknüpft ist, das dürfte Meiner Meinung nach funktionieren.

Vielleicht sollte man das anders angehen, jeder Bürger hat das Anrecht auf x Quadratmeter Grund und Boden.
wem das nicht gewährt werden kann, der erhält eine Ausgleichszahlung. nur so als kurze idee.

Das dauerhafte Bewohnen eines Pacht/ Schrebergartens sollte wieder erlaubt sein.

nur so meine Gedanken dazu.

Nachtrag:

ich werde auch bei einem BGE weiter arbeiten gehen vielleicht würde ich wenn es möglich ist von jetzt 23 Tagen im Monat nur noch 16 arbeiten gehen, aber ich würde auf keinen Fall aufhöhren

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14.12.2016, 13.03 Uhr
Joerg B. | Keine Bange „Ihr 13 Hanseln“!
Bevor Ihr meinen hölzernen Kommentar lest, nehmt Euch erst mal eine knappe halbe Stunde Zeit, für das folgende 3sat-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=08FtSBqZ_Pw

Eine Partei „Bündnis Grundeinkommen“ mag eine „Ein-Themen-Partei“ sein, aber sie sucht wenigstens nach Lösungen für DAS THEMA, das – zumindest die Jüngeren unter uns – ihr restliches Leben beschäftigen wird.

Keine Bange Ihr „13 Hanseln“, die Zeit für Euch wird kommen! Sie muss nur erst heranreifen. Die Grünen wurden auch erst gewählt, als Der Deutsche Wald in Gefahr war und erst richtig, als in Tschernobyl der Block 4 des Kernkraftwerks explodierte. Bevor dieses Deutsche Völkchen etwas realisiert, muss aber schon viel passieren. Ich fürchte nur, dass dann erst eine Maschinenstürmerpartei entsteht – ähnlich der Partei „Äkta människor“ in der schwedischen SF-Serie „Real Humans – Echte Menschen“. (Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Luddismus)

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Digitale Revolution gravierende Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt haben wird. Zuerst wird es wohl Lokführer und Fahrdienstleiter erwischen – gerade wegen des schweren Unfalls von Bad Aibling. Wenn in einem technologisch fortschrittlichen Land erst einmal nachgewiesen wird, dass es auch ohne Lokführer geht, werden andere Staaten nachziehen. (http://www.ingenieur.de/Branchen/Verkehr-Logistik-Transport/Singapur-nimmt-fahrerlose-U-Bahnstrecke-in-Betrieb)

Danach sind wohl die Piloten an der Reihe, auch wenn die Skepsis hierzu noch überwiegt. (http://www.ingenieur.de/Branchen/Luft-Raumfahrt/90-Flugzeug-Pilot-fliegen-Autopilot) Letztendlich wird es keinen Beruf (neudeutsch: Job) geben, der ungeschoren davon kommt.

Es gibt aber gerade zum Stichwort „Autopilot“ eine in den Massenmedien nicht gern behandelte Gruselseite. Autopiloten eignen sich nämlich hervorragend für Militärjets. Sie können Flugmanöver ausführen, die kein menschlicher Kampfpilot überleben würde. Auch könnten sie sehr viel schneller reagieren als Menschen. Das würde selbstverständlich auch ein komplexes computerbasiertes „Strategic Air Command“ erfordern. Wie schnell da was gründlich schiefgehen kann, zeigte schon die Beinahe-Katastrophe von 1983 (https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow) Ob Donald Trump ähnliche Krisen erfolgreich händeln könnte? Natürliche Bauunternehmers-schläue gegen Künstliche Intelligenz – klar wie das ausgeht!

Kürzlich hat mich amazon auf das Buch „Evolution ohne uns: Wird künstliche Intelligenz uns töten?“ hingewiesen. (Man muss es ja nicht unbedingt dort kaufen. Oder auch gar nicht und weiter im Jahreskreis des Kirchenjahrs vom Advent des HERRN träumen.)

Die Verfechter des BGE sollten aber immer auch die Gefahren einer endzeitlichen Neuauflage „Spätrömischer Dekadenz“ (Westerwelle) im Hinterkopf behalten. Die Einführung des Frauenwahlrechts, das nicht immer dessen früheren Verfechtern zugute kam, ist ein Beispiel für unerwartete Nebenwirkungen revolutionärer Veränderungen. So könnte sich auch ein Proletariat herausbilden, das jeden Demagogen wählt, der ihnen einen Mercedes mit Sitzheizung verspricht. (Mal selber googeln!)

Dass ein Nachdenken über ein BGE dringend notwendig ist, wird in Teilen der Linken und insbesondere in Gewerkschaftskreisen als Holzweg betrachtet. Ganz anders sieht es eine „kleine Splitterpartei“: http://transhumane-partei.de/bedingungsloses-grundeinkommen/ (Neuen Parteien wird es im Lobby-Deutschland ganz bewusst schwer gemacht, mit dem Ergebnis, dass lange aufgestauter Unmut plötzlich ganz locker über die 5-Prozent-Hürde springt.)

Ach ja, in „Real Humans“ gibt es eine Szene in der ein Kunde eines Roboterbordells sein Püppchen für reizvollere Sado-Maso-Spielchen umprogrammieren lässt … mit tödlichem Ausgang!–)

Deshalb betone ich immer, dass ich mich zwar mit „Transhumanismus“ BESCHÄFTIGE aber deshalb noch noch lange kein „Transhumanist“ BIN!

Jörg Birkefeld

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14.12.2016, 13.57 Uhr
Wolfi65 | Ist kein Geheimnis
Dass Fahrdienstleiter nicht erst nach dem Unglück in Bayern auf lange Frist eingespart werden sollen und der gesamte Bahnverkehr über ein Zentralstellwerk in Leipzig gesteuert wird, ist schon länger bekannt. Dass auch Lokführer zumindest auf den Schnellfahrstrecken durch automatische Systeme eingespart werden können, ist auch schon seit Jahren im Gespräch. Man kann vieles und alles automatisieren. Es fragt sich nur, wer sein Leben und die Gesundheit ein paar Microships anvertrauen will? Wer haftet im Fall der Fälle und wer sitzt dann auf der Anklagebank? Der Manager einer Computerfirma, oder seine Erfindung? Der Android?

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14.12.2016, 18.15 Uhr
Joerg B. | @ Wolfi65: Genau die richtigen Fragen!
„Es fragt sich nur, wer sein Leben und die Gesundheit ein paar Microships anvertrauen will? Wer haftet im Fall der Fälle und wer sitzt dann auf der Anklagebank? Der Manager einer Computerfirma, oder seine Erfindung? Der Android?“

Ich würde mich nicht wundern, wenn sich jemand fragt, mit was für „Hirngespinsten“ sich der Birkefeld beschäftigt. Aber ich finde, dass man, wenn man in einen dunklen Wald fährt, durchaus ab und zu mal das Fernlicht kurz aufblenden sollte. Vor allem wenn einem jemand „im Nacken sitzt“, dem es nicht schnell genug gehen kann.

Ständig neue Smartphones, ständig neue Apps …

In diesem Zusammenhang sollte man sich vielleicht mal den Film https://de.wikipedia.org/wiki/Her_(2013) anschauen? Also, wenn ich demnächst mal wieder etwas Dummes anstellen sollte, kann ich ja antworten: „Samantha hat mir dazu geraten!“ ;–)

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15.12.2016, 13.48 Uhr
Wolfi65 | Die Frage muss man anders stellen
Welcher Verantwortliche will seinen Kopf für eine als "Totsicher" geltende Technik herhalten, wenn z.B. ein ICE mit 250 km/h und mehr, auf einen durch einen Nothalteauftrag stehenden Zug auffährt bzw. zusammenstößt, weil die Technik des nachfolgenden Zuges die Situation nicht erkannt hat?
Im Regelbetrieb ist alles schön und gut.
Aber wehe, wenn verschiedene Unfallursachen zusammenkommen, welche der Rechner vor Ort und in der Leitstelle im Irgendwo, nicht oder nicht rechtzeitig erkennt.
Da hat man 200 Tote durch einen bedauerlichen Computerfehler?
Ein schöner Trost für die Angehörigen.
Hauptsache die Bahn hat die Lohnkosten und die lästige Gewerkschaft abgeschüttelt.
Den Rest machen die Versicherungen.
Aber das nur am Rande, weil der Tenor des Artikels wohl ein anderer war.

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15.12.2016, 14.23 Uhr
N. Baxter | Hybrid
Hallo Wolfi,

zeigen Sie mir bitte den Lokführer, der es schafft einen ICE mit >250km/h zum Stehen zu bekommen, weil er einen liegengebliebenen vorausfahrenden Zug erkennt. -> nicht machbar!
Technik ist dem Mensch stets überlegen, solange man Algorythmen und feste Regelgrenzen nutzen kann.
Schauen Sie die Zugünglücke an: Bad Aibach - menschl. Versagen, Transrapidunglück Teststrecke -> menschl. Versagen, Magdeburg 85 -> menschl. Versagen, Enschede -> techn. versagen aufgrund unzureichener Wartung was wiederum menschliches Versagen war....
Übringens: In Dubai führt die Bahn schon autonom - unfallfrei

N.Baxter Dipl.Ing.

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15.12.2016, 18.04 Uhr
Wolfi65 | Die Lokführer gibt es
Bei gerader Strecke, guter Sicht und trockener Schiene, ist es möglich, einen ICE in 1500 Meter zum Halten zu bekommen. Zumindest das Fahrzeug so herunterzubremsen, dass die Folgen des Zusammenstoßes nicht so stark sind, wie bei einen Zusammenstoß bei voller Geschwindigkeit, Herr Diplom Ingenieur B. Aber dass haben Sie ja bestimmt auf der Verkehrshochschule in Dresden gelehrt bekommen. Falls nicht gibt es im Netz Beispiele zu bestaunen.

Zum Beispiel wurde durch ein Computer und Softwarefehler in einem russischen Atomraketensilo fast der dritte Weltkrieg ausgelöst, der durch das schnelle Eingreifen des Diensthabenden Offiziers abgewendet wurde. Ein Militärsatellit hatte eine Wolkenspiegelung über Amerika, für ein Raketenabschussblitz gehalten. Das zum Thema menschliches Versagen und die Unfehlbarkeit des Computers. Beim Unglück in Eschede gebe ich Ihnen Recht. Das war menschliches Versagen des Bahnchef Mehdorn, welcher die fälligen Ultraschalluntersuchungen der Radsätze, aus Kostengründen(dem anstehenden Börsenganges)ständig in die Zukunft verschoben hat, was dann zum großen Crahs geführt hat. Ganz zu Schweigen von den turnusmäßigen Untersuchungen der Fahrzeuge und der Klimaanlagen, welche dann bei außergewöhnlicher Beanspruchungen im Sommer durch Wartungmangel, ihren Geist aufgegeben haben und die Fahrgäste wie in einer Mikrowelle gebrutzelt wurden. Die Mikro und Nanorisse in den äußeren Radreifen beim Unglück in Eschede hätten vielleicht früher erkannt werden können, wenn nicht überall der Rotstift angesetzt würde.

Bad Aibling war nicht menschliches Versagen, sonder ein Verbrechen. Wer sich mit Computerspielen den Dienst vertreiben will, hat auf keinen Fahrdienstleiterstellwerk etwas zu suchen. Man kann sich seine Schicht auf dem Stellwerk angenehm einrichten. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass unter dem Fenster des Stellwerkes keine Modellbahn unterwegs ist, welche man nach Belieben mit der Hand nach einem Unfall wieder in das Gleis stellen kann.

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