Mo, 14:35 Uhr
03.07.2017
Sanierungsarbeiten abgeschlossen
Frischer Anstrich für die "Pusteblume"
In den Jahren 2010 - 2011 erfolgte die energetische Sanierung der Kindertagesstätte "Pusteblume" im Rahmen des Konjunkturprogrammes II. Seinerzeit wurden das Dach, die Fassade, die Fenster und Außentüren erneuert. Nach Leerräumung des Gebäudes begannen im August 2016 die Innensanierungsarbeiten, die man nun abschließen konnte...
In deren Rahmen wurden gemäß der Richtlinien für Kindertagesstätten (Bau - und Ausrüstung) und Unfallverhütungsvorschriften sowie weiterer Vorgaben umfangreiche Maßnahmen vorgenommen. Nach einer Entkernung wurden die Elektro,- Heizungs- und Sanitärinstallationen komplett erneuert und mit moderner Technik ausgestattet; Wasch- und Toilettenräume wurden barrierefrei zu angrenzenden Räumen gestaltet, dabei wurden zum ersten Mal für die Kinder Waschrinnen eingebaut.
Gruppen-, Schlaf- und Sanitärräume wurden gemäß Altersgruppe und Gruppenstärke hergerichtet, dabei erfolgte auch eine Umstrukturierung der Raumnutzungen. So kann die Einrichtung jetzt auch Kinder unter 2 Jahren aufnehmen, diese Kapazitätserweiterung wurde durch die Einbeziehung schon lange nicht mehr genutzter Räume des ehemaligen Jugendclubs in die Ausbauarbeiten erreicht. Die gesetzlich festgelegten Größen an Flächenbedarf und Ausstattungsvorgaben wurden dabei eingehalten angepasst.
Im Erdgeschoss wurde eine Ausgabeküche neu eingerichtet. Raumakustisch wurden in allen Räumen
Besonderer Wert wurde auf die Verringerung der Nachhallzeit gelegt, um so die Arbeitsbedingungen für die Angestellten deutlich zu verbessern und die Kinder zu schützen – dafür wurden mit einem großen Aufwand im gesamten Haus einschl. der Treppenhäuser Schallschutzdecken eingezogen. Weiterhin sind die Fußbodenbeläge und Innentüren (bis auf wiederverwendbare Brandschutzelemente) komplett erneuert worden.
Gemäß Brandschutzkonzept wurden Anforderungen an die Sicherheits- und Gebäudetechnik (Not-und Sicherheitsbeleuchtung, Hausalarm- und Rauchabzugsanlage) umgesetzt.
Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen ca. 850.000 €, davon kommen 236.000 Euro aus dem Bundesprogramm für Kinder U 3 und der Rest aus der Infrastrukturpauschale.
Der bislang für 73 Plätze ausgelegte Kindergarten erweitert nach der Sanierung seine Kapazität auf insgesamt 104 Kindergartenplätze, davon 16 Plätze im U2-Bereich.
Für die Planung und Bauleitung zeichnete der Fachdienst Hochbau- und Gebäudeverwaltung verantwortlich, die bauliche Umsetzung erfolgte nach öffentlichen Ausschreibungen durch Firmen aus der Region bzw. Thüringen.
Autor: redIn deren Rahmen wurden gemäß der Richtlinien für Kindertagesstätten (Bau - und Ausrüstung) und Unfallverhütungsvorschriften sowie weiterer Vorgaben umfangreiche Maßnahmen vorgenommen. Nach einer Entkernung wurden die Elektro,- Heizungs- und Sanitärinstallationen komplett erneuert und mit moderner Technik ausgestattet; Wasch- und Toilettenräume wurden barrierefrei zu angrenzenden Räumen gestaltet, dabei wurden zum ersten Mal für die Kinder Waschrinnen eingebaut.
Gruppen-, Schlaf- und Sanitärräume wurden gemäß Altersgruppe und Gruppenstärke hergerichtet, dabei erfolgte auch eine Umstrukturierung der Raumnutzungen. So kann die Einrichtung jetzt auch Kinder unter 2 Jahren aufnehmen, diese Kapazitätserweiterung wurde durch die Einbeziehung schon lange nicht mehr genutzter Räume des ehemaligen Jugendclubs in die Ausbauarbeiten erreicht. Die gesetzlich festgelegten Größen an Flächenbedarf und Ausstattungsvorgaben wurden dabei eingehalten angepasst.
Im Erdgeschoss wurde eine Ausgabeküche neu eingerichtet. Raumakustisch wurden in allen Räumen
Besonderer Wert wurde auf die Verringerung der Nachhallzeit gelegt, um so die Arbeitsbedingungen für die Angestellten deutlich zu verbessern und die Kinder zu schützen – dafür wurden mit einem großen Aufwand im gesamten Haus einschl. der Treppenhäuser Schallschutzdecken eingezogen. Weiterhin sind die Fußbodenbeläge und Innentüren (bis auf wiederverwendbare Brandschutzelemente) komplett erneuert worden.
Gemäß Brandschutzkonzept wurden Anforderungen an die Sicherheits- und Gebäudetechnik (Not-und Sicherheitsbeleuchtung, Hausalarm- und Rauchabzugsanlage) umgesetzt.
Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen ca. 850.000 €, davon kommen 236.000 Euro aus dem Bundesprogramm für Kinder U 3 und der Rest aus der Infrastrukturpauschale.
Der bislang für 73 Plätze ausgelegte Kindergarten erweitert nach der Sanierung seine Kapazität auf insgesamt 104 Kindergartenplätze, davon 16 Plätze im U2-Bereich.
Für die Planung und Bauleitung zeichnete der Fachdienst Hochbau- und Gebäudeverwaltung verantwortlich, die bauliche Umsetzung erfolgte nach öffentlichen Ausschreibungen durch Firmen aus der Region bzw. Thüringen.