Do, 12:31 Uhr
03.05.2018
10 Jahre Mühlhäuser Marienkonzerte
Oratorium De profundis op. 18
Das zehnjährige Jubiläum der prestigeträchtigen Mühlhäuser Marienkonzerte wird am Sonntag mit dem Konzert Kathedralklänge eröffnet. Für den Auftakt der Jubiläumssaison 2018 konnte der Philharmonische Chor Dresden gewonnen werden...
Jener Konzertchor, der 1967 von der Dirigentenlegende Kurt Masur gegründet wurde. Im Mittelpunkt dieses stimmigen Konzertnachmittags steht das Oratorium De profundis für Solisten, Chor und Orgel des französischen Komponisten Marcel Dupré.
Auch Dupré hatte sich der kriegsverherrlichenden Stimmung nicht entziehen können, die zu Beginn des 1. Weltkrieges in ganz Europa vorherrschte. Unter dem Eindruck der verheerenden Schlacht von Verdun schrieb er 1916 das Oratorium De profundis und widmete es den für Frankreich gefallenen Soldaten. Als Grundlage wählte Marcel Dupré den 130. Psalm Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir, dessen Text Vergebung und Erlösung erbittet.
Der sinfonisch behandelten Orgel kommt in der Komposition eine so bedeutende Rolle zu, dass auch die Fassung ohne Orchester von großer Wirkung ist. Die Sauerorgel ist für die spätromantische Musik Duprés geradezu prädestiniert und seine Musik wird durch die Kathedralmusik der Marienkirche in Klang und Raum perfektioniert.
Foto: Denny Ph. Wilke
Das Konzert bietet jungen Karrieren ein perfektes Podium. Als aufstrebende Gesangssolisten konnte die Sopranistin Eva Zalenga (www.evazalenga.com) gewonnen werden, die mit Solopartien an der Staatsoperette Dresden Erfolge feiert und seit 2016 von der Talentschmiede Dresden e. V. ein Deutschlandstipendium erhält.
Der Leipziger Tenor und ehemalige Thomaner Chrisoph Pfaller ist in Mühlhausen kein Unbekannter, sang er im letzten Jahr in dem Chorwerk Asmara von Jean Louis Florentz ein großartiges Tenorsolo. Seine musikalischen Wurzel führen ihn immer wieder zurück zu Bach, dessen Solopartien er regelmäßig in der Leipziger Thomaskirche, im Gewandhaus oder über Deutschlands Grenzen hinaus singt.
Der mit dem Ehrentitel Kammersänger ausgezeichnete Andreas Scheibner übernimmt die Basspartie in Duprés Oratorium. Andreas Scheibners Wirken in Oper, Lied und Oratorium ist so ruhmreich, dass man nur die New York Philharmonie, die Opernhäuser in Paris, Wied, Rom, Tel Aviv, Florenz, Lille, Caen u.v.a. erwähnen kann.
Dirigent des Eröffnungskonzerts ist der Chordirektor des Philharmonischen Chores Dresden (www.dresdnerphilharmonie.de/choere) Prof. Gunter Berger. Den Orgelpart übernimmt der künstlerische Leiter der Mühlhäuser Marienkonzerte, Stadtorganist Denny Ph. Wilke.
Karten erhalten Sie im Vorverkauf für 14 Euro/ermäßig 11,80 Euro im Ticket-Shop und bei der Tourist Information Mühlhausen (Tel. 03601/40 47 70) sowie an der Abenkasse (16 Euro/ermäßigt 13 Euro).
Autor: redJener Konzertchor, der 1967 von der Dirigentenlegende Kurt Masur gegründet wurde. Im Mittelpunkt dieses stimmigen Konzertnachmittags steht das Oratorium De profundis für Solisten, Chor und Orgel des französischen Komponisten Marcel Dupré.
Auch Dupré hatte sich der kriegsverherrlichenden Stimmung nicht entziehen können, die zu Beginn des 1. Weltkrieges in ganz Europa vorherrschte. Unter dem Eindruck der verheerenden Schlacht von Verdun schrieb er 1916 das Oratorium De profundis und widmete es den für Frankreich gefallenen Soldaten. Als Grundlage wählte Marcel Dupré den 130. Psalm Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir, dessen Text Vergebung und Erlösung erbittet.
Der sinfonisch behandelten Orgel kommt in der Komposition eine so bedeutende Rolle zu, dass auch die Fassung ohne Orchester von großer Wirkung ist. Die Sauerorgel ist für die spätromantische Musik Duprés geradezu prädestiniert und seine Musik wird durch die Kathedralmusik der Marienkirche in Klang und Raum perfektioniert.
Foto: Denny Ph. Wilke
Das Konzert bietet jungen Karrieren ein perfektes Podium. Als aufstrebende Gesangssolisten konnte die Sopranistin Eva Zalenga (www.evazalenga.com) gewonnen werden, die mit Solopartien an der Staatsoperette Dresden Erfolge feiert und seit 2016 von der Talentschmiede Dresden e. V. ein Deutschlandstipendium erhält.
Der Leipziger Tenor und ehemalige Thomaner Chrisoph Pfaller ist in Mühlhausen kein Unbekannter, sang er im letzten Jahr in dem Chorwerk Asmara von Jean Louis Florentz ein großartiges Tenorsolo. Seine musikalischen Wurzel führen ihn immer wieder zurück zu Bach, dessen Solopartien er regelmäßig in der Leipziger Thomaskirche, im Gewandhaus oder über Deutschlands Grenzen hinaus singt.
Der mit dem Ehrentitel Kammersänger ausgezeichnete Andreas Scheibner übernimmt die Basspartie in Duprés Oratorium. Andreas Scheibners Wirken in Oper, Lied und Oratorium ist so ruhmreich, dass man nur die New York Philharmonie, die Opernhäuser in Paris, Wied, Rom, Tel Aviv, Florenz, Lille, Caen u.v.a. erwähnen kann.
Dirigent des Eröffnungskonzerts ist der Chordirektor des Philharmonischen Chores Dresden (www.dresdnerphilharmonie.de/choere) Prof. Gunter Berger. Den Orgelpart übernimmt der künstlerische Leiter der Mühlhäuser Marienkonzerte, Stadtorganist Denny Ph. Wilke.
Karten erhalten Sie im Vorverkauf für 14 Euro/ermäßig 11,80 Euro im Ticket-Shop und bei der Tourist Information Mühlhausen (Tel. 03601/40 47 70) sowie an der Abenkasse (16 Euro/ermäßigt 13 Euro).
