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Di, 20:09 Uhr
27.11.2018
"Superstars" zurück in Nordhausen

"Wir haben noch große Träume"

Den größten Tag ihrer Karriere erlebten die drei Nordhäuser Tenöre FELLAS am vergangenen Samstag, als sie erst in der Marktpassage ihre Fans mit der neuen CD begeisterten und am Abend dann die RTL-Sendung „Superstar“ rockten. Neben den stehenden Ovationen des Saalpublikums adelte Dieter Bohlen die Nordhäuser mit dem Satz: „Der beste Satzgesang bisher überhaupt hier!“ Der nnz standen die drei sympathischen Sänger heute Rede und Antwort.

The Fellas und Bohlen (Foto:  MG RTL D / Stefan Gregorowius) nnz:
Nordhausen steht Kopf seit letztem Samstag, alle eure Konzerte sind restlos ausverkauft. Hattet ihr mit so einer großartigen Reaktion der Nordhäuser gerechnet?

Fellas: Das Tenortrio: Der Kartenverkauf lief auch vor dem Auftritt im Fernsehen so gut, dass wir schon ausverkauft waren. Wir hatten natürlich gehofft, dass wir eine positive Resonanz bekommen würden, aber wie großartig, herzlich und begeistert die Menschen tatsächlich seit Samstag reagiert haben, freut uns natürlich riesig! Wir sind ein Teil von dieser Stadt geworden und es ist uns eine Ehre, die Unterstützung unsere Nordhäuser zu bekommen.

nnz: Wie ist die Idee entstanden, am Supertalent-Wettbewerb teilzunehmen?

Fellas: Das Tenortrio: Wir hatten schon länger die Idee, unser Publikum zu vergrößern. Um das zu ermöglichen dachten wir uns, was ist besser als große Träume zu verfolgen und im Fernsehen aufzutreten. Deswegen haben wir uns beworben beim Supertalent.

nnz: War das der aufregendste Auftritt eurer Karriere?

Fellas: Das Tenortrio: Das können wir alle drei definitiv bejahen! Natürlich war es aufregend und es war sehr viel Stress, nicht nur weil man gut singen muss, sondern auch weil wir uns gut präsentieren und vor den Kameras cool bleiben mussten. Nichtsdestotrotz hat es riesigen Spaß gemacht. Wir glauben, es ist immer gut, wenn man sich neuen Herausforderungen stellt.

nnz: Die drei berühmten Juroren waren von eurer Show sehr begeistert. Das lag sicher auch an der Auswahl des Titels „Don’t stop believin“. Warum habt ihr euch gerade dafür entschieden?

Fellas: Das Tenortrio: Dieses Lied haben wir ausgewählt, weil es nicht nur eines unserer ältesten und stabilsten Arrangements ist, das wir in- und auswendig kennen. Unserer Erfahrung nach bringt diese Nummer die Leute auch so richtig auf die Füße!

nnz: Ihr verfügt über ein Riesenrepertoire an Titeln, die ihr in euren Shows singen könnt. Nach welchen Gesichtspunkten stellt ihr die jeweilige Liste der Songs zusammen?

Fellas: Das Tenortrio: Das Geheimnis ist wohl, dass wir immer Lieder auswählen, die wir selbst sehr gut finden. Natürlich denken wir dabei auch an unser Publikum und hoffen, dass es den Leuten gefällt. Aber wir wollen auch neue Erfahrungen sammeln und möglichst unterschiedliche Songs vortragen.

nnz: Als Tenortrio Fellas seid ihr nun drei Jahre zusammen. Welche Entwicklungen hat es seitdem gegeben?

Fellas: Das Tenortrio: Wir verstehen uns immer besser. Nicht nur in musikalische Hinsicht, sondern auch weil wir unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten und Stärken besser einschätzen können. Das hilft uns dabei, die genau zu uns passenden Titel auf die Bühne zu bringen.

nnz: Soeben ist euer zweites Album erschienen. Darauf sind hauptsächlich Weihnachtslieder zu hören. Wer hat diese Auswahl zusammengestellt? Wie sind bei euch die Aufgaben verteilt?

Fellas: Das Tenortrio: Wir drei haben uns schon früh im März dieses Jahr hingesetzt und alle unsere Ideen für die CD aufgeschrieben. Wir haben schon ein paar Weihnachtskonzerte gehabt so es war nicht so schwer, bekannte und unterhaltsame Weihnachtslieder zu finden, die wir alle drei mögen.

nnz: Wie hat es euch eigentlich nach Nordhausen verschlagen und warum bleibt ihr so lange hier?

Fellas: Das Tenortrio: Wir sind alle aus beruflichen Gründen hier am Theater gelandet. In Nordhausen geblieben sind wir, weil wir uns sehr wohl fühlen in der Stadt. Wir haben hier Freunde und unser Sozialleben. David Roßteutscher lebt unter anderem noch wegen der Arbeit mit den Fellas hier. Marvin sowie David Johnson auch deshalb, weil sie hier einen sicheren und guten Arbeitsplatz an einem tollen Theater mit tollen Aufgaben und Menschen haben. 

nnz: Welche Zukunftspläne habt ihr nach diesem großen medialen Erfolg? Wird sich euer Leben nun verändern?

Fellas: Das Tenortrio: Wir werden ganz normal weiter an unserer Karriere arbeiten und einen Schritt nach dem anderen nehmen. Ziel ist es weiterhin, unser Publikum zu vergrößern. Das wollen wir mit viel Freude aber auch mit harter Arbeit erreichen. Dieser Auftritt im „Supertalent“ war hilfreich, aber wir werden uns bestimmt nicht darauf ausruhen oder uns zurücklehnen. Wir haben noch große Träume und wollen zusammen diesen eingeschlagenen Weg weitergehen. Das Leben verändert sich immer wieder, aber wir denken nicht, dass sich nun alles auf den Kopf stellen wird. Wir waren Künstler und sind es weiterhin.

nnz: Wann können euch die Nordhäuser im nächsten Jahr wieder live erleben?

Fellas: Das Tenortrio: Wir sind noch mitten in der Planung, aber wir denken spätestens gegen Ende Februar oder im Laufe des März werden wir wieder in Nordhausen auftreten.

Die neue CD "Weihnachten mit den Fellas" gibt es übrigens im Buchhaus Rose, im Theater und online auf Amazon zu kaufen.
Olaf Schulze
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Kommentare

27.11.2018, 23.42 Uhr
Bodo Schwarzberg | Dieter Bohlen adelt die nnz...
...denn was kann einer Regionalzeitung Besseres passieren, als dass sich nationale Stars wie Bohlen über ursprünglich regionale Stars wie die Nordhäuser Tenöre FELLAS positiv äußern? - Das schafft Klicks ohne Ende.

Und es zeigt noch etwas: Die Herkunft tritt auch in der nnz in den Hintergrund, wenn es um Stars und um das Promoten der Provinz geht.
→ Kommentar hinzufügen



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