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Mi, 10:27 Uhr
06.11.2019
Thüringer Landesamt für Statistik

CO2-Emissionen in Thüringen rückläufig

Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik ist in Thüringen im Jahr 2017 der ener- giebedingte CO2-Ausstoß um 414 Tausend Tonnen auf 15,7 Millionen Tonnen gesunken.



Die Kohlendioxidemissionen aus dem Endenergieverbrauch verringerten sich damit um 2,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2016 und unterschritten die 16-Millionen-Tonnen-Grenze an CO2-Emissionen.

Der Bedarf an Energie des Sektors Haushalte und Handel, Gewerbe, Dienstleistungen sowie übrige Verbraucher verursachte mit einem Anteil von 43,8 Prozent 6 863 Tausend Tonnen CO2-Emissionen. Er reduzierte sich gegenüber 2016 um 3,9 Prozent (- 280 Tausend Tonnen).

Auch die Thüringer Industriebetriebe verbrauchten 2017 weniger Energie als 2016 (- 1,4 Prozent). Damit sanken die CO2-Emissionen in diesem Verbrauchssektor um 3,1 Prozent (- 160 Tausend Ton- nen).

Der CO2-Ausstoß des Bereiches Verkehr erhöhte sich dagegen geringfügig wie auch der Verbrauch von Treibstoffen, Erdgas und Strom im Verkehrssektor um 0,6 Prozent. Das entsprach einem Anstieg der Emissionsmenge um 24 Tausend Tonnen CO2.
Gegenüber dem Jahr 1990 verringerten sich im Jahr 2017 die energiebedingten CO2-Emissionen ins- gesamt um mehr als die Hälfte. Während die Industriebetriebe und der Bereich Haushalte, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen ihre durch den Energieverbrauch entstandenen Emissionen drastisch reduzierten, stieg der CO2-Ausstoß des Sektors Verkehr um 14,7 Prozent an.

Bitte beachten:
Basierend auf der Energiebilanz des Freistaates erfolgt im Thüringer Landesamt für Statistik die Be- rechnung der energiebedingten CO2-Emissionen vor allem aus dem Verbrauch von fossilen kohlen- stoffhaltigen Energieträgern mit brennstoffspezifischen Emissionsfaktoren. Diese werden vom Um- weltbundesamt verbindlich für alle Länder und den Bund zur Verfügung gestellt.

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Kommentare

06.11.2019, 13.10 Uhr
Fönix | Wenn ich das Diagramm so anschaue, dann
wird sofort deutlich, dass die Verbraucher (egal ob im Bereich Haushalt oder im Bereich Verkehr) in den letzten 30 Jahren bereits einen erheblichen Anteil zur CO2-Reduzierung beigetragen haben. Der dramatische Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe/Bergbau von 1990 bis 1994 ist ja in erster Linie der durch die Treuhand realisierten, politisch gewollten Deindustriealisierung Ostdeutschlands geschuldet und muss dementsprechend ganz anders eingeordnet werden.

Betrachtet die Kurven ab 1994 bis heute, ist das Ergebnis eindeutig. Um so unverständlicher und ungerechter erscheinen dann die angekündigten zusätzlichen CO2-Steuern, bei denen in erster Linie wieder die Bürger zur Kasse gebeten werden, denn Schwerpunkt der neuen Steuern sind nach Aussage der Politik Verkehr und Heizung. Eine direkte Folge der Dunkelgrünen Demagogie in Deutschland, die hier das scheinbare ökologische Paradies ausgerufen hat, aber die globalen Entwicklungen völlig außer Acht lässt und selbst bei den unmittelbaren Nachbarn sich hütet, Einfluss auf die jeweilige Energiepolitik zu nehmen. Offensichtlich ist man zu feige in der Angst, sich dort blutige Nasen zu holen. Das ist bildlich und wörtlich gemeint!

Es bleibt zu hoffen, dass der bundesdeutsche Durchschnitts(wut-)bürger die Anstifter genauso wie die Umsetzer dieser unsäglichen Entwicklung bei den kommenden Wahlen entsprechend honoriert !!!

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