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Sa, 13:25 Uhr
28.12.2019
25. Salza-Cup dieses Jahr in Görmar

Arnstadt holt sich den Salza-Cup 2019

Der 25. Salza-Cup hielt trotz ungewohnten Terrains das, was er in den letzten Jahren zu bieten hatte. Spannende und torreiche Duelle, teils hitzige Spiele und eine gute Kulisse...

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Zwar kamen mit 500 Zuschauern nicht ganz so viele Gäste, wie bei vergangenen Turnieren in der Bad Langensalzaer Salza-Halle, dennoch war die Atmosphäre in der Ausweich-Halle der Beruflichen Schulen in Görmar des Traditions-Turniers würdig. Die Fans bekamen fast 5 Stunden sehenswerten Hallenfußball geboten und das durch das hochklassigste Teilnehmerfeld jemals beim Salza-Cup. Vor allem die Fairness der Spieler während des gesamten Turniers ist zu loben, es gab keine einzige 2-Minuten-Strafe.

Schnell kristallisierten sich die 4 besten Truppen heraus, welche am Ende mit jeweils 9 Punkten verdient ins Halbfinale einzogen. Vor allem der Oberligist Martinroda zeigte gleich zu Beginn starke Leistungen und gewann die Auftaktpartie gegen Heiligenstadt locker mit 6:0. Trotz der Verletzung von Serdar Sulimann gelangen der Fischer-Truppe in der Folge zwei 1:0-Siege, so dass sie früh das Weiterkommen klar machte. Lediglich gegen den FC Erfurt Nord unterlag man, so dass dieser wiederum das Halbfinale buchte. Etwas unter den Erwartungen blieb in Gruppe A der sportliche Herbstmeister der Thüringenliga vom FC An der Fahner Höhe, welcher mit lediglich 4 Punkten keine Chance auf die Entscheidungsspiele hatte.

Ähnlich erging es dem Turnierausrichter vom FSV Preußen Bad Langensalza in Staffel B. Als Titelverteidiger mit einer jungen Truppe und mit viel Ambitionen gestartet, ging das erste Spiel gegen Arnstadt mit 1:2 verloren. Im zweiten Spiel kam mit einem knappen 1:0 über Bad Frankenhausen die Hoffnung zurück. Philipp Franke verwandelte hier einen durch Handspiel verursachten Strafstoß. Im dritten Spiel machte es Preußen dann zu ungeschickt. Der Gegner aus Gotha hatte bereits zwei Mal gewonnen, so dass die Mannschaft von Thomas Wirth im Zugzwang war. Gegen die Truppe von Lars Harnisch fand man aber kein richtiges Mittel und kam lediglich zum Anschluss durch Tim Müller, was jedoch zu wenig war. Damit musste der FSVP auf einen Sieg von Gotha über Arnstadt hoffen, um noch die Möglichkeit aufs Halbfinale zu haben.

Dies passierte allerdings nicht, so dass Preußen bereits vor dem letzten Gruppenspiel raus war. Dennoch ging das Team hochmotiviert in die letzte Partie, denn es stand das Derby gegen den Lokalmatador vom FC Union Mühlhausen an. Dieser hätte seinerseits 4 Tore erzielen müssen, um die Vorrunde zu überstehen, so dass die zahlreichen Union-Fans den Führungstreffer frenetisch bejubelten. Die Schwarz-Weißen spielten aber unaufgeregt weiter und hatten die große Möglichkeit durch Rico Gothe, der aber am Schlussmann scheiterte. Wenig später behielt er dann die Übersicht und erzielte den von den Preußen-Anhängern umjubelten Ausgleich. Mit dem Unentschieden konnten am Ende beide Lager leben, auch wenn zwischenzeitlich die Emotionen auf dem Parkett und den provisorischen Tribünen hochkochten.

Nachdem sich die Gemüter abgekühlt hatten, konnten die Halbfinals steigen. Martinroda behielt mit 6:0 über Gotha deutlich die Oberhand, im zweiten Duell blieb es lange spannend bis Arnstadt mit dem 3:1 gegen Erfurt-Nord die Entscheidung erzielte.

Im 9-Meter Duell um Platz 3 gab erst die dritte Entscheidungsrunde den Ausschlag für Wacker Gotha, so dass die 14 Minuten Spielzeit im Endspiel etwas später starten konnten. Arnstadt und Martinroda lieferten sich einen interessanten Kampf, bei welchem keiner einen Fehler machen wollte. Einmal brach der Thüringenligist durch und konnte die Führung am Ende clever und entschlossen herunter spielen. Martinroda hatte sein Pulver am Anfang und im Halbfinale wohl verschossen. Damit holte Arnstadt nach 2016 den Travertin-Pokal erneut und krönte sich mit Raul Amato als bestem Spieler des Turniers zum 25. Salza-Cup Gewinner.
Markus Fromm

Aufstellung FSV Preußen: Schröckenschlager, Gothe, Wurschi, Franke, Fernschild, Müller, Finger, Sauerbier, Engel, Weißenborn
Autor: red

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