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Fr, 15:20 Uhr
24.01.2020
IG Metall

Warnstreik bei mbw Mühlhausen

Der Unmut bei den Beschäftigten der mbw Metallveredelung GmbH ist weiter gewachsen. Nach dreimaliger Aufforderung in die Verhandlungen zum Abschluss eines Tarifvertrages einzusteigen, bleibt die Geschäftsleitung auch weiterhin bei ihrer Verweigerungshaltung...

Mwb-Streik (Foto: IG Metall) Mwb-Streik (Foto: IG Metall)


Auch die zuletzt vorgeschlagenen Verhandlungstermine am 19. und/oder 20. Dezember 2019 in Einbeck wurde von der Geschäftsführung weder bestätigt, noch wurde das Schreiben beantwortet.

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Damit wollen sich die mbw Beschäftigten an den Standorten in Mühlhausen (Thüringen) und Einbeck (Niedersachsen), wo ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen wurde, nicht mehr zufriedengeben. Hinzu kommt, dass mbw den Beschäftigten das Weihnachtsgeld rechtswidrig lediglich zu einem Viertel ausgezahlt hat, obwohl das Unternehmen in den letzten Jahren gut verdient hat. Der Warnstreik wurde auch von Beschäftigten aus umliegenden Betrieben unterstützt.

„Wenn Menschen auf Grund von niedrigsten Löhnen gezwungen sind ihre Lebensversicherung aufzukündigen um sich weiter über Wasser halten zu können, dann ist dies nicht mehr hinzunehmen. Das dies solange verborgen blieb, ist für sie ein Skandal. Politik und (Automobil-)Industrie werden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Die Zulieferindustrie benötigt klare Regeln um frühkapitalistische Zeiten nicht weiter hoffähig werden zu lassen. An der Forderung und den Abschluss einer stufenweisen Übernahme der tariflichen Regelungen aus dem Flächentarifvertrag für das Galvanikhandwerk führt kein Weg vorbei“, so Bernd Spitzbarth von der IG Metall.
Autor: red

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