eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 09:22 Uhr
05.09.2021
Junge Preußen-Elf siegt 4:2 in Schleiz

Mit Herz und Willen in die nächste Pokalrunde

Thüringen-Pokal FSV Schleiz - FSV Preußen Bad Langensalza 2:4 (1:3)

Eine jüngere Abwehrkette hat es wohl noch nie in der 120-jährigen Vereinsgeschichte bei der 1. Mannschaft des FSV Preußen Bad Langensalza gegeben. Harnisch (17), Hermes (18) und Wurschi (19) wurden geführt vom 24-jährigen Felix Moschkau, welcher voller Stolz mit der Kapitänsbinde auflief...

Die Preußen mit der jüngsten Abwehr ihrer Vereinsgeschichte vor der Partie (Foto: M.Fromm) Die Preußen mit der jüngsten Abwehr ihrer Vereinsgeschichte vor der Partie (Foto: M.Fromm)

Bei strahlend blauem Himmel und auf saftig grünem Rasen versteckte sich die Elf aus der Kurstadt bei ihrem ersten Auftritt am Schleizer Fasanengarten keineswegs, auch wenn mit Domeinski, Weis und Fiß eine wichtige Achse fehlte. Trotzdem oder gerade deswegen ging das Team unbekümmert ins Pokalspiel und wollte gegen die heimstarken Gastgeber erstmal abwarten. Dass man dann nach 15 Minuten 2:0 führte, daran hatte wohl selbst im eigenen Lager der Preußen niemand geglaubt. Als Vorteil erwies sich, dass der Schleizer Torwart in der ersten Halbzeit die Sonne im Gesicht hatte, weshalb er nach einer Kopfballverlängerung zu zögerlich heraus kam. Dome Finger ging nach der zu kurzen Rückgabe des Verteidigers energisch dazwischen und legte den Ball am Keeper vorbei zum 0:1. Kurz danach segelte eine Flanke von links in den Schleizer Strafraum, die Keeper Blöthner nicht festhalten konnte. Dominik Müller sagte Danke und staubte zum 0:2 ab.

Anzeige symplr (1)
Die Hausherren rieben sich verwundert die Augen, denn bereits nach 5 Minuten hatten sie eine gute Möglichkeit, doch Max Geißler ging mit breiter Brust dazwischen. Kurz nach dem zweiten Preußen-Treffer musste er nach einem Missverständnis mit seinen Vorderleuten den Ball jedoch aus dem Netz holen, der Rettungsversuch von Hermes blieb erfolglos. Dafür war Geißler erneut mit starker Parade nach Kopfball aus Nahdistanz zur Stelle und der folgende Konter sah Finger alleine in den Strafraum ziehen. Hier wurde er von den Beinen geholt, was allerdings nur die gelbe Karte zur Folge hatte. Nach kurzer Diskussion trat Dominik Müller an und versenkte die Kugel kompromisslos im linken Torwinkel. Das passte keine Briefmarke mehr dazwischen.

Schleiz blieb gefährlich und zog immer wieder mit diagonalen Bällen in die Spitze. Geißler und seine Abwehr blieben jedoch wachsam. Kurz vor der Pause schickte D. Müller seinen Namensvetter Tim, welcher aus guter Position knapp drüber zog. Ein viertes Tor vor der Pause wäre zwar fast zu viel des Guten gewesen, es hätte die Nerven der 20 mitgereisten Preußen-Fans aber arg beruhigt.

Stattdessen hatte Gerisch kurz nach der Pause das 2:3 auf dem Fuß, sein Schuss aus 10 Metern ging aber knapp links vorbei. Dann musste Felix Moschkau angeschlagen das Feld verlassen. Routinier D. Müller rückte in die Verteidigung und der 22-jährige Philipp Franke bekam erstmals die Kapitänsfunktion. Er übernahm sogleich die Initiative und setzte einen Flankenschuss an den Querbalken. Kurz danach eroberte sich Preußen auf rechts den Ball und der Wirbelwind Hermes zog auf das Tor. Sein Linksschuss wurde aber abgewehrt. Die Bad Langensalzaer Spieler waren nah dran an der Entscheidung.

Doch dann wurde es nochmal brenzlig für die Gäste. Zunächst ging die Abseitsfahne bei einem Schleizer Tor nach nach oben, dann zeigte Schiri Ibold nach einem Rempler von Harnisch auf den Elfmeterpunkt. Geißler ahnte zwar die richtige Ecke, doch das Leder zischte rechts unten ins Netz. Noch 10 Minuten auf der Uhr bedeuteten Schwerstarbeit für die schwarz-weiße Defensive, welche es energisch löste und einen entscheidenden Konter einleitete. Franz Wiegel nahm auf links zwei Gegner aus und flankte butterweich auf Tim Müller, welcher hinten lauerte und direkt aus der Luft zum 2:4 traf. Damit belohnte sich der fleißige 16er des FSVP, welcher kurz zuvor schon die Entscheidung auf dem Fuß hatte, doch sein Schlenzer wurde von der Linie geholt. Mit dem 2:4 war der Käse endgültig gegessen und die Mannschaft des FSV Preußen jubelte ausgelassen mit den Fans über den tollen Erfolg.

Tore: 0:1 Finger (9.), 0:2 D. Müller (14.), 1:2 Pohl (19.), 1:3 D. Müller (Elfmeter/34.), 2:3 Porst (Elfmeter/80.), 2:4 T. Müller (87.)

Zuschauer: 195

FSV Preußen: Geißler, Wurschi, Moschkau (51. Weißenborn), Harnisch, Hermes, Kumm, D. Müller (74. Linz), Franke, Wiegel (90.+1 Engel) T. Müller, Finger
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)