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So, 21:15 Uhr
10.10.2021
Viertelfinale im Landespokal gebucht

FSV Preußen siegt 5:2 in Moßbach

Am Sonntag machten sich die Preußen aus Bad Langensalza auf den Weg in den Osten Thüringens, um zum Achtelfinale des Thüringenpokals anzutreten. In Moßbach lief der FSVP erstmals auf und so herrschte große Vorfreude bei Mannschaft und Fans...

Zwar fehlten aufgrund von Quarantäne einige Stammkräfte, doch mit Neuzugang „Paco“ aus Schlotheim tauchte ein neuer Spieler in der Mannschaft auf, der viele Bälle festmachte und gute Pässe in die Spitze spielte, was die Hausherren immer wieder vor Herausforderungen stellte.

Überhaupt wirkte der Vorletzte der Landesklasse 1 in der 1. Halbzeit regelrecht überfordert. Die Gäste erarbeiteten sich gefühlt 15 Großchancen, bei welchen jedoch nur 2 Treffer heraussprangen. Bereits nach 4 Minuten konnte Bad Langensalzas Team jubeln, als Florian Engel den Ball am Mittelpunkt sehenswert per Hacke in den Lauf von Franz Wiegel weiterleitete. Er zog in den Strafraum und schlenzte das Leder über den Keeper 0:1. Kurz danach ging es umgekehrt über Wiegel auf Engel, welcher frei im Strafraum abgedrängt wurde. Dann verpasste Dome Finger aus 2 Metern nach Fiß-Flanke und als ob das noch nicht genug des Unvermögens gewesen ist, zog Franz Wiegel über links in die Spitze und legte quer auf Finger, der abermals verpasste und auch der mitgelaufene Martin Fiß kam nicht richtig zum Abschluss.

Moßbach vs. Preußen (Foto: Markus Fromm) Moßbach vs. Preußen (Foto: Markus Fromm)


Nach knapp 20 Minuten fiel aber das überfällige 2:0, welches Martin Fiß nach schönem Diagonalpass von Paco erzielte, indem er den Verteidiger am Strafraumeck austanzte und energisch abschloss. Weitere Schüsse von Fiß, Engel oder Paco landeten ebenso nicht im Tor, wie zwei aufeinanderfolgende Kopfbälle von Finger und Wiegel aus einem bzw. zwei Metern. Fast schon unglaublich, dass es nur 2:0 zur Halbzeit stand, während Moßbach nach vorn überhaupt nicht stattfand.

Der eine oder andere Zuschauer bemerkte zur Pause, dass sich die fahrlässige Chancenverwertung der Kurstadt-Elf rächen kann. Und das sollte sich auch zunächst bewahrheiten. Moßbach ging nun aggressiver zu Werke und war auch in der Offensive präsent. So deutete sich das 1:2 etwas an, welches Pilhofer mit einem scharfen Schuss nach einem schnellen Einwurf besorgte. Jetzt witterte Moßbach natürlich seine Chance und kam wiederum nach einem Einwurf zum Ausgleich. Preußens Abwehr klärte nur ungenügend und Seidel zog mit dem Außenspann ab. Carsten Stoll streckte sich, doch die Kugel zischte hinten ins Netz. Die Hausherren erinnerten sich nun an ihr Spiel in der zweiten Pokalrunde gegen Ehrenhain, wo man auch ein 0:2 aufgeholt hatte und am Ende im Elfmeterschießen triumphierte.

Doch die Mannschaft des FSV Preußen fing sich wieder und kehrte zurück zum kontrollierten Offensivspiel. Mit präzisen Kombinationen, Bällen hinter die Abwehr und der Kopfballhoheit im Mittelfeld kämpfte sich die Gäste-Elf ins Spiel zurück und in der Schlussphase machte man seine anfängliche Dominanz deutlich. Das Team des FSVP kam durch Paco auf links zur Grundlinie, wo der Ball Tim Müller fand, dessen Abschluss der Torwart zur Seite abwehrte. Hier kam jedoch Martin Fiß mit Tempo und versenkte das Spielgerät im zweiten Versuch im Kasten. Die Preußen-Fans jubelten lautstark, denn nun standen die Chancen auf das Viertelfinale sehr gut.

Dieses wurde unterm Strich verdient gebucht, denn zwei Buden legten die Jungs aus Bad Langensalza noch nach. Den schnellen Andres Munoz Hermes hielt nichts mehr hinten und nach schönem Doppelpass mit Müller kam er zum Abschluss. Den Schlenzer konnte der Schlussmann noch artistisch retten, doch der eingewechselte Tim Weißenborn stand goldrichtig und schob zum 2:4 ein. Den Schlusspunkt setzte schließlich Martin Fiß mit einem scharfen Flachschuss vom 16er und so konnten sich die Preußen zurecht vom mitgereisten Fanblock feiern lassen.
Markus Fromm

Tore: 0:1 Wiegel (4.), 0:2 Fiß (19.), 1:2 Pilhofer (60.), 2:2 Seidel (73.), 2:3 Fiß (82.), 2:4 Weißenborn (86.), 2:5 Fiß (90.)

Zuschauer: 150

Preußen: Stoll, Hermes, Domeinski, Harnisch (79. Weißenborn), Wurschi, Franke, Engel (70. T. Müller), Wiegel (83. Linz), Paco, Finger, Fiß
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