So, 09:04 Uhr
14.11.2021
Der FSV Preußen unterliegt in der Verlängerung
Pokalaus in Geratal
Das Pokalviertelfinale in Geschwenda war für neutrale Besucher zweifelsohne ein echter Leckerbissen. Über 120 Minuten schenkten sich die Spvgg. Geratal und der FSV Preußen Bad Langensalza nichts, doch leider endete die Partie mit dem schlechteren Ende für das Team aus dem UH-Kreis. Die große Chance auf einen namhaften Gegner und eine große Kulisse im Halbfinale ist damit vergeben wurden...
Dabei ging es auf dem schwer zu bespielenden Geläuf gut los für die Mannschaft aus der Kurstadt. Engel setzte den ersten Abschluss daneben, dann jubelten die ca. 50 Preußen-Fans über die Führung durch Martin Fiß, der fast von der Grundlinie mit rechts in die lange Ecke traf. Allerdings schaffte es die Elf von Coach Thomas Wirth im Anschluss nicht, die Defensive zu stabilisieren und handelte sich zwei überflüssige Gegentore ein. Konnte Keeper Stoll einen scharfen Schuss noch parieren, flatterte direkt danach eine Bogenlampe von Sennewald ins Netz zum 1:1. Diesen Schwung nahmen die Gastgeber mit und kamen nach einer Balleroberung im Mittelfeld über den rechten Flügel, von wo eine mustergültige Flanke erneut auf dem Kopf von Sennewald landete und so stand es plötzlich 2:1 für die Hausherren.
Bei den Preußen kam Unruhe auf, denn es klappte nicht so, wie man es sich vorgenommen hatte. Die große Chance zum Ausgleich hatte Martin Fiß knapp 10 Minuten vor der Pause, dessen scharfer Schuss vom 16er vorbei zischte. Dafür war der heutige Kapitän (während Max Domeinski sehnsüchtig auf die Geburt seines Kindes wartet) kurz nach dem Seitenwechsel erfolgreich. Weis brachte die Flanke auf den freistehenden Engel, der überlegt zurücklegte auf den 18er aus Bad Langensalza und dieser knallte das Leder trocken in die Maschen.
Bis zum Ende der regulären Spielzeit agierten beide Teams weiterhin offensiv. Wirkliche Großchancen ergaben sich aber nicht und so ging es in die 30-minütige Verlängerung. Hier kam der FSVP durch einen gefühlvollen Heber von Zachert erneut in Rückstand und so musste man hinten auf machen. Nach einem Ballverlust am Mittelkreis ging Zachert schließlich auf und davon und besorgte die Entscheidung für den Gastgeber. Zu allem Überfluss flog Moschkau nach einem Foul am 16er zuvor noch mit gelb-rot vom Platz. Der Anschluss zum 4:3 durch Weißenborn nach schöner Eingabe von T. Müller kam zu spät, denn Geratal verteidigte in den letzten zwei Minuten alles weg. Die Frustration stand allen Preußen nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben.
Markus Fromm
Tore: 0:1 Fiß (6.), 1:1 Sennewald (9.), 2:1 Sennewald (12.), 2:2 Fiß (47.), 3:2 Zachert (92.), 4:2 Zachert (108.), 4:3 Weißenborn (118.)
Zuschauer: 152
FSV Preußen: Stoll, Wurschi (96. Weißenborn), Jäger, Moschkau, Hermes, Engel (96. T. Müller), Franke, Weis, Wiegel (73. Linz), Fiß, Deist
Autor: redDabei ging es auf dem schwer zu bespielenden Geläuf gut los für die Mannschaft aus der Kurstadt. Engel setzte den ersten Abschluss daneben, dann jubelten die ca. 50 Preußen-Fans über die Führung durch Martin Fiß, der fast von der Grundlinie mit rechts in die lange Ecke traf. Allerdings schaffte es die Elf von Coach Thomas Wirth im Anschluss nicht, die Defensive zu stabilisieren und handelte sich zwei überflüssige Gegentore ein. Konnte Keeper Stoll einen scharfen Schuss noch parieren, flatterte direkt danach eine Bogenlampe von Sennewald ins Netz zum 1:1. Diesen Schwung nahmen die Gastgeber mit und kamen nach einer Balleroberung im Mittelfeld über den rechten Flügel, von wo eine mustergültige Flanke erneut auf dem Kopf von Sennewald landete und so stand es plötzlich 2:1 für die Hausherren.
Bei den Preußen kam Unruhe auf, denn es klappte nicht so, wie man es sich vorgenommen hatte. Die große Chance zum Ausgleich hatte Martin Fiß knapp 10 Minuten vor der Pause, dessen scharfer Schuss vom 16er vorbei zischte. Dafür war der heutige Kapitän (während Max Domeinski sehnsüchtig auf die Geburt seines Kindes wartet) kurz nach dem Seitenwechsel erfolgreich. Weis brachte die Flanke auf den freistehenden Engel, der überlegt zurücklegte auf den 18er aus Bad Langensalza und dieser knallte das Leder trocken in die Maschen.
Bis zum Ende der regulären Spielzeit agierten beide Teams weiterhin offensiv. Wirkliche Großchancen ergaben sich aber nicht und so ging es in die 30-minütige Verlängerung. Hier kam der FSVP durch einen gefühlvollen Heber von Zachert erneut in Rückstand und so musste man hinten auf machen. Nach einem Ballverlust am Mittelkreis ging Zachert schließlich auf und davon und besorgte die Entscheidung für den Gastgeber. Zu allem Überfluss flog Moschkau nach einem Foul am 16er zuvor noch mit gelb-rot vom Platz. Der Anschluss zum 4:3 durch Weißenborn nach schöner Eingabe von T. Müller kam zu spät, denn Geratal verteidigte in den letzten zwei Minuten alles weg. Die Frustration stand allen Preußen nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben.
Markus Fromm
Tore: 0:1 Fiß (6.), 1:1 Sennewald (9.), 2:1 Sennewald (12.), 2:2 Fiß (47.), 3:2 Zachert (92.), 4:2 Zachert (108.), 4:3 Weißenborn (118.)
Zuschauer: 152
FSV Preußen: Stoll, Wurschi (96. Weißenborn), Jäger, Moschkau, Hermes, Engel (96. T. Müller), Franke, Weis, Wiegel (73. Linz), Fiß, Deist
