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Do, 08:48 Uhr
25.11.2021
Kassenärztliche Vereinigung und Ministerium informieren

Impfaktion mit Moderna

Für die Aktion „Impfen ohne Termin“ an allen Thüringer Impfstellen stehen am kommenden Samstag die Vakzine von Moderna und Johnson & Johnson zur Verfügung. Das bedeutet zugleich, dass der Impfstoff von BioNTech den Impfwilligen nicht zur Auswahl steht...

Grund für die Änderung sei die bundesweit hohe Nachfrage nach Impfungen, die zu der vom Bundesgesundheitsministerium angekündigten Kontingentierung der BioNTech-Lieferungen für die impfenden Ärztinnen und Ärzte, aber auch die Impfstellen der Länder führt, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und des Thüringer Gesundheitsministeriums.

„Das Vakzin von Moderna bietet einen sehr hohen Impfschutz. Das Wirkprinzip ist das Gleiche und die Wirksamkeit ist mit der von BioNTech vergleichbar. Einzelne Studien belegen sogar eine leichte Überlegenheit beim Schutz vor einer Hospitalisierung. Darüber hinaus ist bekannt, dass es bei diesem Impfstoff im Vergleich mit den anderen in Deutschland zugelassenen Impfstoffen die wenigsten Impfdurchbrüche gibt. Das alles spricht für eine Impfung mit Moderna“, so Gesundheitsministerin Heike Werner.

„Die hohen Infektionszahlen der vergangenen Wochen zeigen, wie wichtig der Schutz vor einer Corona-Erkrankung ist: Lassen Sie sich impfen! Lassen Sie sich boostern“, sagt Dr. Annette Rommel, die erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen.

Am Aktionstag sind sowohl Erstimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Moderna möglich. Bei einer Erstimpfung am kommenden Samstag erfolgt die Zweitimpfung grundsätzlich am 8. Januar 2022.

Für Auffrischungsimpfungen gilt, dass diese laut STIKO-Empfehlung grundsätzlich mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen sollen, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Grundimmunisierung verwendet wurde. Wenn der bei der Grundimmunisierung verwendete mRNA-Impfstoff nicht verfügbar ist, kann ein anderer mRNA-Impfstoff verwendet werden.

An den Thüringer Impfstellen können alle Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung erhalten, deren Grundimmunisierung mindestens fünf Monate zurückliegt. Die STIKO empfiehlt das Vakzin von Moderna für Personen ab 30 Jahren.

Das Vakzin von Johnson & Johnson, das bereits nach einmaliger Impfung den vollen Schutz entfaltet, ist für Personen ab 18 Jahren zugelassen.
Autor: red

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Kommentare

25.11.2021, 10.50 Uhr
Herbert53 | Johnson & Johnson
Wird tatsächlich noch Johnson & Johnson angeboten? Lässt hier die Schutzwirkung nicht besonders schnell nach?

Ich habe den Eindruck, es muss so lange geimpft werden, bis die Impfung dauerhaft wirkt. Sie hatte ja eine sehr kurze Zulassungszeit. Da muss man wohl noch etwas experimentieren, bis das Ergebnis passt.

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25.11.2021, 12.03 Uhr
Ralf L. | J&J - Babypuder mit Asbest verkaufen...
aber fähig, einen hochwertigen Impfstoff zu produzieren ? Wer es glaubt...
2.000.000.000 Dollar Strafe sollen sie dafür bezahlen.

Und sollte Moderna nicht erst ab 30 Jahre verabreicht werden ? Wegen der Herzmuskelentzündungen ?

Und nein, ich bin kein Impfgegner.
Meine Familie hat alle üblichen, vertrauenswürdigen Impfungen.

Überlegen darf man aber schon noch? Und wenn etwas so sehr beworben wird, wie ehemals die Riesterrente, von Politikern, denen man auch sonst nichts glauben kann, ist das wohl auch nötig.

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25.11.2021, 12.05 Uhr
Paulinchen | Es ist irgendwie....
... traurig, dass das Stimmvolk nun auch noch bei der Impfkampagne zum Resteverwerter abgestuft wird. Gibt es in der 4 Millionen Villa keinen Partykeller, in dem die Freunde des Gesundheitsministers das Zeug verabreicht bekommen??

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25.11.2021, 12.42 Uhr
Ralf L.
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25.11.2021, 12.51 Uhr
tannhäuser | Paulinchen!
Als AIDS noch ein Thema war, gab's in Darkrooms noch Gratis-Kondome...Aber seit Corona sind ja nicht mal mehr die verschiedenen Hepatis-Varianten, Geschlechtskrankheiten oder Herpes relevant.

So, und nun zum Thema oder wie es bei Monty Python heisst: "And now for Something Completely different!" (Nicht dass die Stallwache techn. Support wegen mir schlechte Laune bekommt ;)

Man kann ja über unterschiedliche Impfstoffe diskutieren. Aber bei meiner Frau und mir wäre das Thema (Falls überhaupt ernsthaft diskutabel) schon beendet gewesen, als Impfwillige mit Gratis-Bratwurst und Burger-Menu mit Pommes bei McDoof gelockt werden sollten.

Erinnert mich an "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells, als die dummen Eloi durch eine Sirene in die Höhlen der Morlocks gelockt wurden, um gefressen zu werden.

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25.11.2021, 17.53 Uhr
Marino50 | Impfaktion
Also ich bin mit J&J geimpft. Von ASTRA redet keiner mehr und MODERNA muss "weg". Ist sicher bald das Verfallsdatum erreicht. Von MODERNA war lange keine Rede mehr. Jetzt wird es wieder vorgeholt. Über J&J redet keiner gern. Das bringt sicher nicht genug Geld, weil es nur 1 x geimpft werden braucht. Wenn dieser Impfstoff so schlecht ist, wäre er nicht mehr auf dem Markt .
Im Artikel heißt es im letzten Absatz ganz unten "entfaltet den vollen Schutz".

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25.11.2021, 18.11 Uhr
Zahlenfreund | Moderna muss nicht weg
Also auf der Pressekonferenz der Volkskammer hat doch neulich so ein Autoverkäufer gesagt, das ist der Rolls Royce. Das andere Zeug nur ein Mercedes. Oder war das ein Bankkaufmann oder Minister? Verrückte Zeiten. Fachkräftemangel überall.

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25.11.2021, 22.49 Uhr
derMicha | Moderna
Moderna hat 3mal so viel Wirkstoff wie Biontech. Das führt zu einer erhöhten Reaktogenität. Das ist bei älteren Mitbürgern, die vorher JJ/AZ oder Biontech bekommen haben wünschenswert, da es voraussichtlich zu einem besseren Immunschutz führt.
Bei jungen Menschen kann die Reaktogenität die Wahrscheinlichkeit von Herzmuskelentzündungen leicht erhöhen. Dieses Risiko kann nicht durch einen höheren Impfschutz aufgewogen werden, weshalb Moderna für Menschen unter 30 nicht empfohlen wird.
Ergo: Moderna hat das gleiche Wirkprinzip wie Biontech. Senioren dürfen beherzt zugreifen.

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