eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 13:10 Uhr
25.12.2021
ADAC Studie: Michelin-Reifen besonders umweltschonend

Sportliche Reifen produzieren sehr viel Abrieb

Plastikmüll in der Umwelt und den Weltmeeren ist ein zunehmendes Problem. Laut aktuellen EU-Studien werden europaweit jährlich rund 500.000 Tonnen Reifenabrieb produziert. Der ADAC wollte wissen, wie viel Reifenabrieb bei gängigen Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen entsteht...

Anzeige symplr (1)
Dafür hat der Club seine Reifentests aus den vergangenen Jahren verglichen und die Ergebnisse der Reifenverschleißmessungen ausgewertet: Im Durchschnitt liegt der Reifenabrieb eines Fahrzeugs bei knapp 120 Gramm pro 1.000 Kilometer.

Insgesamt wurden die Abriebsdaten von knapp 100 Modellen verschiedener Reifendimensionen ausgewertet. Dabei gibt es in jeder Reifendimension Modelle mit wenig Reifenabrieb bei gleichzeitig sicheren Fahreigenschaften. Besonders positiv fällt hier die Marke Michelin auf. In fast jeder getesteten Reifendimension überzeugt das Michelin-Modell mit einem sehr geringen Reifenabrieb von durchschnittlich nur 90 g/1.000 km. Gleichzeitig schneidet Michelin gut in den sicherheitsrelevanten Kriterien ab. Bestes Beispiel: Der „Cross Climate+“ in der für Kleinwagen passenden Reifengröße 185/65 R15. Hier stellten die Tester einen Abrieb von lediglich 58 g/1.000 km fest.

Am unteren Ende der Herstellerauswertung finden sich mit Pirelli, Bridgestone und Continental allerdings auch drei Premiumhersteller, die in Sachen Reifenabrieb deutlich Nachholbedarf haben. Pirelli belegt mit durchschnittlich 134 g/1.000 km zusammen mit Nokian den letzten Platz. Unter den Modellen schneidet der „Blizzak LM005“ von Bridgestone in der Dimension 195/65 R15 für Kompaktfahrzeuge und Vans besonders schlecht ab. Pro 1.000 Kilometer produziert er 171 Gramm an Reifenabrieb, die ungefiltert in der Umwelt landen.

Dank modernster Reifentechnologie ist es jedoch möglich, den Zielkonflikt zwischen geringem Abrieb und sicheren Fahreigenschaften weitgehend aufzulösen. Bei besonders sportlichen Reifen ist dies nicht der Fall: In der Sommerreifengröße 225/40 R18 wurde bei allen untersuchten Modellen ein überdurchschnittlich hoher Reifenabrieb von bis zu 160 Gramm festgestellt. Der Nutzen der Reifen ist zweifelhaft, denn solch sportliche Reifen überzeugen zwar in der Regel auf trockener Fahrbahn mit einer überdurchschnittlich hohen Reifenperformance. Bei Nässe müssen aber bei vielen Sport-Reifen Nachteile in Kauf genommen werden. Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC Technik Zentrums: „Der Trend in Richtung immer größerer und sportlicherer Reifendimensionen ist insbesondere unter Nachhaltigkeitsaspekten nicht sinnvoll. Vor allem weil mit den vermeintlich sportlichen Reifen kaum ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn im alltäglichen Straßenverkehr erzielt werden kann. Einige Reifenhersteller sollten daher dringend umdenken und die Nachhaltigkeit von Reifen stärker in den Vordergrund stellen.“

Der ADAC rät: Vielfahrer sollten darauf achten, Reifen mit geringem Verschleiß zu kaufen. Das ist nicht nur günstiger, sondern schont auch die Umwelt. Durch regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks sowie Kontrollen der Achseinstellungen in einer Fachwerkstatt und einer gleichmäßigen, vorausschauenden Fahrweise können Verbraucher dazu beitragen, den Reifenverschleiß möglichst gering zu halten.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Halssteckenbleib
26.12.2021, 15:47 Uhr
Reifenabrieb....
Man sollte doch mal ganz flott eine Reifenabrieb-Steuer erheben.Geht gar nicht sowas.Reifen rollen jede Menge auf den Straßen.Das würde gewaltig Schotter in die soo klammen Kassen spülen....Über Schuhsohlenabrieb sollte man auch mal nachdenken .
Paul
26.12.2021, 19:50 Uhr
Reifen???
Nun Holz als Baustoff ist doch sooo nachhaltig. Vielleicht sollten wir wieder Holzräder nehmen. Wegen der Nachhaltigkeit.
Halssteckenbleib
26.12.2021, 21:56 Uhr
Holzräder als sportliche Reifen?
Auch wenn Holzräder nachhalten würden kämen diese wegen Holzabrieb auch nicht in Betracht.Eisenräder gehen auch nicht wegen Eisenabrieb...Passt irgendwie alles nicht ins Klima....Vielleicht achteckige??
Pe_rle
27.12.2021, 10:39 Uhr
Reifenabrieb
ich seh den Reifenabrieb eher an der sportlichen Fahrweise der PS-starken Boliden.
Wer viel Leistung hat bringt es auch zu stärkeren Abrieb.
Der Vergleich vom ADAC hinkt ganz kräftig
kleines Auto, wenig PS weniger Kraftübertragung , weniger Abrieb
man muß mal beim vergleichen bei der Wahrheit bleiben
aaaaber man kann auch mit Leistung wenig Abrieb verursachen wenn man vernünftig damit umgeht
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)