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Fr, 08:12 Uhr
11.02.2022
Neues vom Thüringer HC

Mit einem Heimsieg in die Erfolgsspur finden

Wer das Spiel gegen Bensheim im Livestream verfolgt hat, konnte sehen, dass coronabedingt noch nicht alle Spielerinnen des THC topfit waren, um am Ende einen Sieg gegen die Flames zu erzwingen. Noch immer kommt es Woche für Woche zu Spielabsagen, auch in der Handball Bundesliga der Frauen...

So haben nur drei Teams die Hinrunde abgeschlossen: Metzingen, Leverkusen und Rosengarten-Buchholz, andere wie der Buxtehuder SV und die Sport Union Neckarsulm haben erst neun bzw. zehn Spiele absolviert. Der THC hat noch drei Nachholspiele in Zwickau, zu Hause gegen den VfL Oldenburg und den Buxtehuder SV.

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Am Samstag, den 12. Februar um 18 Uhr geht es mit dem 15. Spieltag gegen die TSV Bayer 04 Leverkusen in der Salza-Halle weiter. Unter 2G-Regeln endlich wieder mit Zuschauer. Herbert Müller ruft die Fans in die Halle, und die Mannschaft freut sich, endlich wieder mit dem eigenen Publikum im Rücken ein Heimspiel zu bestreiten. Das erste in diesem Jahr.

Rückblick:
Herbert Müller spricht von einer “ärgerlichen, aber auch irgendwie verdienten Niederlage gegen die HSG Bensheim/Auerbach, weil es die Mannschaft nicht verstanden hat, in den entscheidenden Momenten das Spiel zu ihren Gunsten zu kippen. Besonders in der Phase vor und nach der Halbzeit wurden die eigenen Möglichkeiten leichtfertig vergeben und beim zwischenzeitlichen 26:26-Gleichstand, war der THC nicht in der Lage, kräftemäßig und kämpferisch eine Entscheidung zu seinen Gunsten zu erzwingen.“ So wirft diese knappe Niederlage den THC erst einmal beim Kampf um die EHF Europa League-Plätze in der kommenden Saison zurück, aber hoffentlich nicht um. Selbst Herbert Müller traut sich selbst nicht so richtig einzuschätzen, wo die Mannschaft gerade steht, weil durch die Coronaerkrankungen und Quarantänepausen so viele neue Unsicherheitsfaktoren wirken. Diese Woche mussten sowohl Anika Niederwieser als auch Lamprini Tsakalou vom Training fern bleiben, um den Akku aufzuladen. Der sichtbare Kräfteverschleiß bei Anika Niederwieser und die Verletzung von Josefine Huber erklären den Ausfall des Innenblocks und damit die 34 Gegentore. „So tut es gerade sehr weh zu sehen, dass die Mannschaft nicht in der Lage ist, so enge, auch wichtige Spiele für sich zu drehen bzw. zu entscheiden“, sagt der Trainer.

Zum Spiel:
Die TSV Bayer 04 Leverkusen befreit sich gerade aus dem Tabellenkeller und hat gestern die HSG Blomberg-Lippe geschlagen. „Wir haben gestern früher trainiert, Abwehr gemacht und dann bei Pizza uns das Spiel als Video-Studium live angesehen. Man konnte sehen, dass Leverkusen unter einem neuen Trainer und mit viel Jugend gerade neuen Schwung holt.“, sagt Herbert Müller. „Das wird am Samstag ein megaschweres Spiel.“, fährt er fort und wünscht sich „so viele Fans wie möglich in der Halle, um mit der Stimmung von den Rängen den Funken auf die Mannschaft überspringen zu lassen, um dieses Heimspiel für uns zu entscheiden. Wir müssen erst mal wieder in die Spur kommen,“, sagt er nahezu beschwörend, „damit die Sicherheit und Konstanz wieder in unser Spiel einzieht.“ Vielleicht hat die Woche Pause etwas Entlastung gebracht, aber wir stehen schon wieder vor der nächsten englischen Woche mit drei Spielen.

Den Anfang bildet das Aufeinandertreffen gegen Leverkusen, am darauffolgenden Mittwoch auswärts in Zwickau und dann wieder zu Hause gegen den VfL Oldenburg. Die Werkselfen zeigten am gestrigen Mittwoch ein schwungvolles Angriffsspiel mit viel Jugend und einer überragenden Zoe Sprengers und mit einer interessanten Fünf-eins Abwehrvariante. Selbstredend freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Svenja Huber, eine der Strateginnen im Bayer-Team, die lange eine THC-Stütze war. Etwas ratlos sieht der Chefcoach Herbert Müller den THC gerade etwas am Tropf und wünscht sich „dass beginnend mit dem Samstagspiel der THC mal wieder eine Siegesserie, zumindest über die nächsten drei Spiele startet.“ Dazu braucht das Team unbedingt die Unterstützung seiner Fans.

Zum Kader:
Irma Schjött ist angekommen und hat in dieser Woche mit trainiert. Damit hat Laura Kuske wieder eine Partnerin im Tor. Beide verstehen sich gut und werden sich ergänzen. Bei Emma Ekenman-Fernis sieht man noch kein Licht am Ende des Tunnels. Bei Josefine ist die Schwellung abgeklungen, sie wartet jetzt auf die OP. Sie bekommt natürlich alle Zeit, um ihre schwere Verletzung vollständig in den nächsten Monaten auszuheilen. Kim Braun ist im Training, konnte aber noch nicht voll durchtrainieren. Bei den immer noch coronageschwächten Anika Niederwieser und Lamprini Tsakalou hoffen wir, wie sie selbst, auf eine schnelle Besserung.
HaJo Steinbach
Autor: red

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