So, 07:54 Uhr
06.03.2022
Wichtiger 2:1-Sieg für FSV Preußen in Weimar
Erfolgreich ins neue Jahr gestartet
Bereits zum dritten Mal in der jüngeren Historie eroberten die Preußen aus Bad Langensalza den Lindenberg in Weimar und reckten nach tollem Kampf am Ende die Arme zum Sieg empor...
Gut 40 Fans und Sympathisanten der Kurstadt-Elf sahen einen forschen Auftritt ihrer Mannschaft, welche vor allem im Defensivverbund sicher stand und nach vorn das anvisierte Spiel über die Flügel mit Tempo aufziehen konnte. Vor dem Anpfiff gab es zunächst eine bemerkenswerte Geste beider Teams mit dem Frieden-Banner in den Nationalfarben der Ukraine. Stop war!
Bereits nach 7 Minuten wurde Martin Fiß auf die Reise geschickt, welcher zunächst den Torwart umkurvt hatte, doch die Gastgeber konnten den Ball irgendwie retten, auch wenn sie dabei beinahe ein Eigentor fabriziert hätten. Dann kam Weimar in die Offensive, so dass Max Geißler einen tückischen Aufsetzer aus 20 Metern retten musste und beim anschließenden Eckball mit der Tatze zur Stelle war. Ein Rückstand wäre ziemlich ungünstig für den Spielverlauf aus Sicht der Gäste gewesen, stattdessen schlugen die Jungs aus der Rosenstadt vor dem Tor zu. Einen Freistoß von Carsten Weis aus dem Halbfeld drückte Franz Wiegel über die Linie und brachte damit weitere Stabilität ins Spiel seiner Mannschaft.
Durch Finger per Kopf und Hermes per Fernschuss ergaben sich weitere Möglichkeiten, während die preußische Defensive mit den robusten Harnisch und Jäger sowie der kolumbianischen Flügelzange Gonzalez/Hermes und Kapitän Domeinski vor der Abwehr alles abräumte. Die Halbzeit-Führung ging durchaus in Ordnung.
Nach der Pause befand sich manch Zuschauer noch am Verpflegungsstand, da klingelte es erneut im Kasten der Hausherren. Fiß brachte butterweich die Flanke in die Mitte und Finger rauschte mit Tempo heran, so dass das wichtige 0:2 erzielt wurde. In Anbetracht dessen, dass auf einem tiefen Geläuf und nach über 4 Monaten ohne Pflichtspiel noch nicht alles rund laufen kann, gab der 2-Tore-Vorsprung erstmal ein beruhigendes Gefühl für die Gäste aus Bad Langensalza.
Doch Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der junge Ruffert mit seiner Körpergröße im Strafraum durch und markierte den Anschlusstreffer. Nun wollte der SC 1903 natürlich mehr und drängte auf den Ausgleich. Nach einer Ecke hatten die Preußen Glück, denn Bisselik köpfte aus 5 Metern drüber. Auch drei Minuten vor dem Ende kam Weimars Nummer 6 erneut zum Abschluss, was Max Geißler aber mit super Reflex entschärfen konnte.
Bereits in der Nachspielzeit leistete sich Weimars Szatmari eine Tätlichkeit gegen Philipp Franke und flog mit Rot runter, was die Gemüter der heimischen Fangruppe einigermaßen erhitzte. Doch das blieb nur eine kleine Randnotiz, denn die Mannschaft des FSVP lieferte eine beherzte Leistung ab und verdiente sich den Sieg sowohl spielerisch, als auch kämpferisch. Nächste Woche Samstag ist Heimspiel gegen die SG Gera-Westvororte, welche gestern 2:1 gegen den Tabellendritten aus Heiligenstadt gewonnen hat.
Tore: 0:1 Wiegel (11.), 0:2 Finger (49.), 1:2 Ruffert (68.)
FSV Preußen: Geißler, Hermes (57. Wurschi), Jäger, Harnisch, Gonzalez, Domeinski, Weis, Müller (80. Engel), Wiegel (76. Franke), Fiß, Finger
Markus Fromm
Autor: redGut 40 Fans und Sympathisanten der Kurstadt-Elf sahen einen forschen Auftritt ihrer Mannschaft, welche vor allem im Defensivverbund sicher stand und nach vorn das anvisierte Spiel über die Flügel mit Tempo aufziehen konnte. Vor dem Anpfiff gab es zunächst eine bemerkenswerte Geste beider Teams mit dem Frieden-Banner in den Nationalfarben der Ukraine. Stop war!
Bereits nach 7 Minuten wurde Martin Fiß auf die Reise geschickt, welcher zunächst den Torwart umkurvt hatte, doch die Gastgeber konnten den Ball irgendwie retten, auch wenn sie dabei beinahe ein Eigentor fabriziert hätten. Dann kam Weimar in die Offensive, so dass Max Geißler einen tückischen Aufsetzer aus 20 Metern retten musste und beim anschließenden Eckball mit der Tatze zur Stelle war. Ein Rückstand wäre ziemlich ungünstig für den Spielverlauf aus Sicht der Gäste gewesen, stattdessen schlugen die Jungs aus der Rosenstadt vor dem Tor zu. Einen Freistoß von Carsten Weis aus dem Halbfeld drückte Franz Wiegel über die Linie und brachte damit weitere Stabilität ins Spiel seiner Mannschaft.
Durch Finger per Kopf und Hermes per Fernschuss ergaben sich weitere Möglichkeiten, während die preußische Defensive mit den robusten Harnisch und Jäger sowie der kolumbianischen Flügelzange Gonzalez/Hermes und Kapitän Domeinski vor der Abwehr alles abräumte. Die Halbzeit-Führung ging durchaus in Ordnung.
Nach der Pause befand sich manch Zuschauer noch am Verpflegungsstand, da klingelte es erneut im Kasten der Hausherren. Fiß brachte butterweich die Flanke in die Mitte und Finger rauschte mit Tempo heran, so dass das wichtige 0:2 erzielt wurde. In Anbetracht dessen, dass auf einem tiefen Geläuf und nach über 4 Monaten ohne Pflichtspiel noch nicht alles rund laufen kann, gab der 2-Tore-Vorsprung erstmal ein beruhigendes Gefühl für die Gäste aus Bad Langensalza.
Doch Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der junge Ruffert mit seiner Körpergröße im Strafraum durch und markierte den Anschlusstreffer. Nun wollte der SC 1903 natürlich mehr und drängte auf den Ausgleich. Nach einer Ecke hatten die Preußen Glück, denn Bisselik köpfte aus 5 Metern drüber. Auch drei Minuten vor dem Ende kam Weimars Nummer 6 erneut zum Abschluss, was Max Geißler aber mit super Reflex entschärfen konnte.
Bereits in der Nachspielzeit leistete sich Weimars Szatmari eine Tätlichkeit gegen Philipp Franke und flog mit Rot runter, was die Gemüter der heimischen Fangruppe einigermaßen erhitzte. Doch das blieb nur eine kleine Randnotiz, denn die Mannschaft des FSVP lieferte eine beherzte Leistung ab und verdiente sich den Sieg sowohl spielerisch, als auch kämpferisch. Nächste Woche Samstag ist Heimspiel gegen die SG Gera-Westvororte, welche gestern 2:1 gegen den Tabellendritten aus Heiligenstadt gewonnen hat.
Tore: 0:1 Wiegel (11.), 0:2 Finger (49.), 1:2 Ruffert (68.)
FSV Preußen: Geißler, Hermes (57. Wurschi), Jäger, Harnisch, Gonzalez, Domeinski, Weis, Müller (80. Engel), Wiegel (76. Franke), Fiß, Finger
Markus Fromm
