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Mi, 14:21 Uhr
09.03.2022
Flüchtlingsberater: Ausbau der Flüchtlingshilfe notwendig

"Kürzungen in Migrationsarbeit sind unverantwortlich"

Heute trafen sich vierzig Flüchtlingsberater und Rechtsanwälte zum regelmäßigen Vernetzungstreffen in Erfurt. Eines der übergreifenden Themen war die aktuelle Fluchtbewegung und der Krieg in der Ukraine...

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Mit großer Sorge sehen die Teilnehmer:innen daher die zum Thüringer Haushalt beschlossenen Kürzungen im Etat der Ministerien, die auch den Migrationsbereich betreffen werden. „In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen bei der Unterstützung Geflüchteter aus der Ukraine und der bereits bestehenden sehr hohen Auslastung in den Beratungsstellen und Flüchtlingshilfsangeboten sind Kürzungen nicht verantwortbar“, so Ellen Könneker vom Flüchtlingsrat Thüringen.

Mit der kurzfristigen und notwendigen Aufnahme Geflüchteter aus der Ukraine stellen sich viele weitere Herausforderungen, wie der dringend notwendige Ausbau der psychosozialen Unterstützungsangebote, der Beratung zu sozial- und aufenthaltsrechtlichen Fragen von Erwachsenen, Familien und minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten, dem Zugang zu Deutschkursen, der Aufnahme in den Kindergärten und Schulen, der Berufsanerkennung und Arbeitsaufnahme sowie der Koordinierung von ehrenamtlichen Hilfsangeboten.

Auch aufgrund der Einschränkungen in der Erreichbarkeit vieler Behörden infolge der Corona-Pandemie sind Beratungsdienste aber bereits zusätzlich und umfassend bei der Unterstützung wichtiger Anliegen von Geflüchteten gefragt. „Ein schneller Ausbau der hauptamtlichen Unterstützungsangebote und Beratungsdienste ist dringend erforderlich, um auch den aktuellen Entwicklungen gerecht werden zu können“, so die Teilnehmer des Vernetzungstreffens.

Das Thüringer Vernetzungstreffen von Flüchtlingsberaternund Rechtsanwälten findet vierteljährlich statt und wird vom Flüchtlingsrat organisiert. Themen beim heutigen Treffen waren unter anderen aufenthalts- und sozialrechtliche Regelungen zur Aufnahme ukrainischer Geflüchteter, asyl- und aufenthaltsrechtliche Fragen zu afghanischen Geflüchteten und (Un-)Möglichkeiten des Familiennachzugs sowie Informationen zum Thüringer Landesaufnahmeprogramm syrischer Familienangehöriger.
Autor: red

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Kommentare
A-H-S
09.03.2022, 14:38 Uhr
Weitere Zuwanderung ist unverantwortlich
Die Situation in der Ukraine wird jetzt einfach für die Migrationsdebatte missbraucht.
Die Migrationsindustrie fürchtet wohl um ihr Budget!?

Aus aktuellem Anlass... wir brauchen nicht mehr Geld für Migration, wir brauchen ReMigration in Größenordnungen.

https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=306614
geloescht.20250302
10.03.2022, 23:08 Uhr
Das Chaos von 2015...
...ist denen über den Kopf gewachsen, wie das verschwundene "Sondershausen ist bunt" bewiesen hat.

Nun hat die Asylindustrie eine neue Flüchtlingszielgruppe zum Geldverdienen entdeckt.

Allerdings wollen diese Menschen nach Kriegsende wieder heimkehren zu ihren kämpfenden Männern, während die Vorgänger-Klientel, hauptsächlich bestehend aus potenten "begleiteten Minderjährigen " hierbleiben will und Familiennachzug anstrebt...Oder auch nicht, sondern hier ohne lästige Anhängsel "Deutsch" werden will.
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