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Mi, 09:32 Uhr
16.03.2022
Viel weniger Grippekranke als in der Vergangenheit

Corona-Pandemie stoppt Grippewelle in Thüringen

Die Grippewelle fällt in Thüringen voraussichtlich im zweiten Jahr in Folge aus. Die Rate der Grippe-bedingten Krankschreibungen ist im Freistaat die niedrigste aller Bundesländer. Die BARMER stellt deshalb fest: Die nächste Influenza-Impfung wird umso wichtiger...

Statistik Grippeerkrankter in Deutschland (Foto: BARMER) Statistik Grippeerkrankter in Deutschland (Foto: BARMER)

Eine aktuelle Auswertung des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung unter BARMER-versicherten Erwerbstätigen kommt zu dem Ergebnis, dass die Grippewelle auch in diesem Jahr ausfällt. Demnach waren in der fünften Kalenderwoche dieses Jahres (30. Januar bis 5. Februar) im Schnitt nur neun von 100.000 Beschäftigten wegen Influenza krankgeschrieben, voriges Jahr waren es 23 von 100.000. In den Jahren 2018 bis 2020 lag die Zahl der Krankschreibungen in der fünften Kalenderwoche zwischen 105 und 161 Betroffenen je 100.000.

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„Anfang Februar gab es mehr als 90 Prozent weniger Grippekranke in Thüringen als in den Jahren 2018 bis 2020. Da die Grippewelle jetzt schon zum zweiten Mal ausfällt, gerät die Bevölkerung mit dem Influenzavirus weniger in Kontakt. Deshalb wird die Grippeschutzimpfung vor allem im kommenden Herbst wichtig, da das Immunsystem nun über zwei Jahre weniger trainiert wurde“, sagt Birgit Dziuk, Landeschefin der BARMER in Thüringen. Die Grippewelle starte normalerweise im November und erreiche ihren Höhepunkt im Februar und März, bevor sie wieder stark abflaue. Im Jahr 2018 habe es bis zu rund 1000 BARMER-versicherte Grippe-Erkrankte in einer Woche gegeben. Derzeit spreche nichts dafür, dass es auch nur annähernd zu solch hohen Fallzahlen in den folgenden Wochen komme.

Grippeerkrankungen während der Pandemie: Niedrigste Rate in Thüringen
Wie aus der BARMER-Analyse weiter hervorgeht, gibt es deutliche regionale Unterschiede beim Auftreten der Grippe. Die geringste Rate gab es in Thüringen und Niedersachsen mit neun beziehungsweise elf Krankgeschriebenen je 100.000 Beschäftigten. Bundesweit lag der Durchschnitt bei 18 Grippekranken je 100.000 Erwerbstätige.

Die meisten Krankschreibungen gab es in Kalenderwoche fünf dieses Jahres in Brandenburg mit 35 je 100.000 BARMER-versicherten Beschäftigten mit Anspruch auf Krankengeld, gefolgt von Hessen mit 25 je 100.000. „Die Fallzahlen bei der Grippe sind insgesamt in allen Regionen sehr moderat. Je geringer die Häufigkeit, desto besser“, so Birgit Dziuk.
Autor: red

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Kommentare
Frau Besucher
16.03.2022, 14:55 Uhr
Umetikettiert?
Von über 100 pro 100.000 Einwohner auf unter 10? Hat hier vielleicht einer die Etikettiermaschine rausgeholt oder schlagen die Tests sowohl bei Grippe / grippaler Infekt als auch bei Corona an und keiner weiß mehr, was noch gehauen und gestochen ist?
Gefühlt erkranken gerade alle, ob mit (egal wie oft) oder ohne Impfung .
Die Krankenhäuser werden leerer, die heimischen Betten füllen sich und einige wissen erst, dass sie Corona haben, wenn es der Schnelltest sagt, den man eigentlich nie ohne Symptome gemacht hätte. Gibt es eigentlich noch Überlebende ohne Impfung oder Genesenenstatus? Die Prognose war ja, wie jede Prognose von Klabauterbach, extrem düster - fast Weltuntergangsszenario. Jetzt kenne ich erstaunlicherweise selbst schon Menschen, die mehrfach erkrankt sind (geimpft und ungeimpft) - manchmal sogar krank ohne Symptome. Alle Ländern rudern zurück, beenden sogar den Spuk und wir diskutieren über eine Impfpflicht, damit sich jeder - natürlich ohne Zwang (aber mit Bußgeld) - freiwillig impfen lässt. Ob da Antikörper vorhanden sind oder nicht juckt erstmal keinen. Das tägliche Mantra aus Radio und TV lautet: "Die Impfung ist sicher!". Die Realität sieht anders aus. Willkommen im besten Land aller Zeiten, wo ganz nebenbei der Spritpreis so hoch wird, dass sich die Grünen und Roten- das kunterbunte Narrenschiff des Karnevals im Berliner Regierungsviertel - demnächst bejubeln werden, weil viele freiwillig das Auto stehen lassen und dies als voller Regierungserfolg gefeiert wird! Dafür müssten Sie doch Putin sogar dankbar sein, oder nicht? Klimaziel in Reichweite? Komisch nur, dass lange vor dem Ukraine-Einsatz durch Russland bekannt war, dass die Spritpreise stark steigen werden. Ein Artikel im Netz vom 04.09.2021 lautet dazu wie folgt: "Interne Rechnung offenbart: In wenigen Monaten kommt es zur Benzinpreis-Explosion"! So ein Generalstreik all derjenigen, die in diesem Land das Nettosteuereinkommen erwirtschaften (ca. 16 Millionen Menschen), wäre mal angebracht!! Vielleicht tritt der Sauhaufen da oben wegen Unfähigkeit dann endlich zurück.
diskobolos
16.03.2022, 18:36 Uhr
Ach Frau Besucher,
Sie geben ein gutes Beispiel, wie sich Inhalte aus dem "Netz" als Gerüchte verbreiten.
Hätten Sie den Beitrag (kann jeder googeln) wirklich gelesen (und verstanden!) so wüssten Sie:

- Die Überschrift stellt eine Behauptung auf, die so im Text gar nicht belegt wird. Alles was die Leute aufregt, führt zu Clicks. Falschaussagen sind dafür goldwert ("Mann beißt Hund!")

- Im Kern geht es um eine Prognose-Rechnung der alten Bundesregierung (Altmaier): Wie hoch MÜSSTE der CO2-Preis sein, damit D das selbstgesteckte und durch das Bundesverfassungsgericht geforderte Ziel erreicht. Einen solchen PLAN (ohne finanziellen Ausgleich) gab es nie.

- Die jetzige Regierung hat damit nur insofern zu tun, dass sie den CO2-Preis auch als ein geeignetes Mittel hält, auf der anderen Seite aber eine finanzielle Kompensation plant.

- Ihr Kommentar suggeriert, dass die (damalige) Regierung schon vor Monaten den Benzinpreis geplant hat. Das stimmt so nicht.

- Alle Planspiele sind durch die aktuelle Situation Makulatur. Der Spritpreis entsteht in erster Linie auf verschiedenen Bearbeitungsstufen durch Angebot und Nachfrage. Der Verkäufer möchte immer so viel wie möglich verdienen, der Käufer so wenig wie möglich bezahlen. Das ist der Kern der Marktwirtschaft. Und für die sind doch '89 alle auf die Straße gegangen, oder?
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