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Sa, 13:38 Uhr
19.03.2022
Der Deutschen liebstes Kind: die Kartoffel

Überraschungs-Rezept für Pasta-Fans

Gemüse hin oder her: die Kartoffel toppt sie alle. Denn in deutschen Gemüseregalen wird zur tollen Knolle mit Abstand am häufigsten gegriffen. Auch wenn sich trefflich darüber streiten lässt, ob das Nachtschattengewächs überhaupt ein Gemüse ist oder nicht...

Der Erdknolle ist das jedoch egal: Sie überzeugt mit gesunden Inhaltstoffen, Nachhaltigkeit und vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten von klassisch bis ausgefallen.

Bei diesem Rezept läuft die Kartoffel der Nudel den Rang ab: luftig leichte Kartoffel-Tagliatelle mit Pilz-Rahm-Soße. (Foto: KMG) Bei diesem Rezept läuft die Kartoffel der Nudel den Rang ab: luftig leichte Kartoffel-Tagliatelle mit Pilz-Rahm-Soße. (Foto: KMG)


Ein Hoch auf die Vielseitigkeit
Vor allem ihrer Vielseitigkeit ist es zu verdanken, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln in Deutschland Jahr für Jahr auf nahezu gleichbleibendem Niveau liegt. Mit fast 60 Kilogramm pro Bundesbürger trotzt die Kartoffel modischen Trends und bietet dabei auch der stetig wachsenden Zahl an Vegetariern und Veganern ein breites Portfolio an Zubereitungsmöglichkeiten. Und dies mit gutem Gewissen: Kartoffeln enthalten so gut wie kein Fett, jede Menge Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Mit Kartoffeln nachhaltig genießen
Vom Kartoffel-Verzehr profitiert auch die Umwelt. Denn die Knollen können besonders nachhaltig angebaut werden, da sie einen relativ geringen Einfluss auf Landnutzung und Energieverbrauch haben.[2] Wer seine Kartoffeln gekocht genießt, kann dabei gegenüber dem Bratvorgang sogar noch einmal zusätzlich Energie sparen.

Frische Kartoffeln sind zudem fast das ganze Jahr über aus regionalem Anbau im Handel erhältlich – ein Angebot, das deutsche Käufer während der Corona-Pandemie besonders zu schätzen wissen. 2021 legte der Konsum frischer Kartoffeln im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie um 10,5 Prozent zu.[3] Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH: „Es freut uns, dass die Konsumenten in der Krise wieder verstärkt zur Frischkartoffel gegriffen haben. Ein Grund dafür ist unter anderem sicher die große Sortenvielfalt. Und auch mit ihrer hervorragenden Lagerfähigkeit kann die Kartoffel punkten.“

Überraschungsrezept für Pasta-Fans: Kartoffel-Tagliatelle mit Pilz-Rahm-Sauce
Ganz ohne Fleisch und damit zusätzlich klimafreundlich kommt ein Rezept aus, bei dem die Kartoffel der Nudel den Rang abläuft. Als luftig leichte Teigware überrascht die Kartoffel-Tagliatelle selbst eingefleischte Pasta-Fans. In Kombination mit einer dezenten Pilz-Rahm-Soße ein schmackhaftes kulinarisches Erlebnis.

Um die Kartoffel-Tagliatelle zuzubereiten, werden 500 g festkochende Kartoffeln gekocht, danach noch heiß gepellt und durch eine Presse gedrückt. Danach 300g Mehl auf eine saubere Arbeitsplatte geben und ein Loch in die Mitte drücken. Den Kartoffelbrei, ein Eigelb und 40 g Olivenöl in das Loch füllen und von der Mitte aus nach außen hin die Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Kartoffel-Nudelteig anschließend zu einem Ball formen und mit etwas Frischhaltefolie für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Danach den Teig aus dem Kühlschrank holen und vierteln und aus jeder Teigportion ein Bällchen formen. Die Bällchen nacheinander mit einem Nudelholz auswalzen und danach mit einer Nudelmaschine oder als dünn ausgewellte Teigplatten mit einem scharfen Messer in fingerbreite Streifen schneiden. Die rohen Kartoffelnudeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen oder an einem Trockengestell für Pasta aufhängen.

Für die Sauce 500 g Pilze putzen und vierteln. Danach 1 Bund Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Anschließend eine Zitrone waschen und halbieren. In einer Schüssel 200 g Schlagsahne mit dem Handrührgerät halb steif schlagen. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die Pilzviertel darin 5 Minuten anbraten, ab und an wenden. Die Frühlingszwiebelringe hinzugeben und das Ganze salzen und pfeffern. Die Sahne hinzugeben und die Champignon-Sahne-Soße mit dem Zitronensaft abschmecken.

Zum Schluss noch Wasser mit etwas Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Kartoffel-Tagliatelle hineingeben und aufkochen lassen. Nach 90 Sekunden können sie abgegossen oder mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser geholt werden. Zum Anrichten die Kartoffelpasta auf einen Teller geben und mit der noch warmen Pilz-Rahm-Soße anrichten. Wer mag, kann alles mit gehackten Kräutern und geriebenem Parmesan servieren.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
19.03.2022, 14:01 Uhr
Was ist denn nachhaltig...
...an Kartoffeln aus Ägypten oder dem derzeit angebotenen Spargel aus Peru?

Dass unsere deutschen Weintrauben scheinbar nur zum Keltern taugen und bei uns keine Bananen wachsen, muss man akzeptieren.

Aber dieses verlogene Klimagedöns des Reemtsma-Neubauer-Clans mit Greta und dann importieren wir ausgerechnet "Die Kartoffel", welche uns von muslimischen Hasspredigern auch noch als Schimpfwort für unsere Identität (Rassismus gegen Deutsche existiert ja angeblich nicht) untergejubelt wird?
Gehard Gösebrecht
19.03.2022, 14:54 Uhr
Eine Kartoffel @tannhäuser
Hat eine rauhe Schale und wächst auf relativ mageren Böden.
Sie gedeiht auch bei kühlen Temperaturen und ist recht widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse.
Die Frucht ist ziemlich hart.
Sie muss sehr lang erhitzt werden bis sie weich wird.
Die Kartoffel ist in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel.
Ich freue mich immer, wenn Sie auf dem Tisch steht.
Was irgendwelche Muselmänner über Deutschland zu knetschen haben interessiert mich genauso wie der aktuelle Wasserstand des Euphrat und des Tigris.
Oder auch geschrieben, wieviel Krokos sich gerade am Ufer des Nils den Hintern in der Sonne wärmen.
geloescht.20250302
19.03.2022, 15:25 Uhr
Lieber Herr Gösebrecht!
Besuchen Sie mich doch mal...Dann mache ich Sie gerne bekannt mit meinem schuppigen Haustier namens Schni-Schna-Schnappi. Das lag als Beifang in meiner importierten Kiste Nil-Kartoffeln und ich habe es gleich notariell beglaubigt adoptiert ;)

Was Kartoffeln betrifft, surfen wir auf einer Welle. Leider sind Lagerfeuer und auf Stöcke gespiesste Knollen derzeit eher verpönt.

Schade...Bei Äpfeln und Birnen heisst es berechtigterweise: Die Schalen sind das Beste.

Geht auch bei Kartoffeln im Backofen mit Salz und viiiieeel Kümmel.
Gehard Gösebrecht
19.03.2022, 17:21 Uhr
Bevor ich angezählt werde...
Möchte ich noch anmerken, dass ich dieser Einladung liebend gerne Folge leisten würde.
Leider sind Nordhausen und Sondershausen durch die exorbitanten Kraftstoffpreise noch weiter auseinander gedriftet.
Deswegen muss ich leider ablehnen und weiterhin in der Stadt am Südharz die Stellung halten, um nicht in den Verdacht zu kommen durch übermäßigen Kraftstoffverbrauch die Interessen der EU zu schwächen und die russischen Gazprom Oligarchen zu stärken.
Als Folge würde ich nicht als Kartoffel bezeichnet, sondern vielleicht als Sobaka oder Svoloch'.
Örzi
19.03.2022, 18:26 Uhr
Klimafreundlich ?
Ich koche nur klimafreundlich und nur Bio und nur Öko . Sonst bekommt man ja das Würgen. Außerdem muss es Zucker und Glutenfrei sein. Großen Wert lege ich auch darauf, dass die Lieferstrecke stimmt und das alles fair gehandelt wurde.
Ra1n3R
19.03.2022, 21:14 Uhr
Neue Nudel (Ersatz)Rezepte notwendig
Zumindest, wenn man sich die schon wieder leeren Regale im Handel anschaut. Öle, Nudeln, (schon wieder) Klopapier - gähnende Leere. Kartoffeln sind reichlich da, also ist das Rezept oben wohl ein Ergebnis dieser Mangelware.

Die älteren Ossis lachen sich schlapp, kennen wir ja noch alles. Also - wieder anfangen und "Beziehungen" aufbauen..., "Haste Nudeln? Hab 2 Rollen Ka**Lappen zum tauschen" xD
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