eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 15:42 Uhr
22.03.2022
AfD fordert höheren Steurfreibetrag

Rentner nicht weiter zur Kasse bitten!

Wie die Deutsche Presseagentur heute mitteilt, könnten mit der Rentenerhöhung ab dem 1. Juli etwa 4.000 Senioren mehr in Thüringen steuerpflichtig werden. Damit steigt die Gesamtzahl der Rentner, die in Thüringen Steuern zahlen müssten auf 180.000...

Anzeige symplr (1)
Der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust, führt hierzu aus:
„Als Alternative fordern wir seit langem die deutliche Anhebung des Steuerfreibetrages. Dadurch würden Familien, Geringverdiener sowie die Mittelschicht entlastet werden. Rentner würden gar nicht erst zur Kasse gebeten werden und könnten ihren wohlverdienten Lebensabend ohne zusätzlich Abgaben genießen.

Gegenfinanziert würde die Anhebung des Steuerfreibetrages durch die Streichung linksgrüner Ideologieprojekte, wie beispielsweise illegale Einwanderung.

Es ist ungerecht, dass unsere Senioren, die ihr Leben lang für ihre Rente gearbeitet haben, nun immer stärker zur Kasse gebeten werden, um die Luftschlösser weltfremder Politiker zu finanzieren.“
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Marino50
22.03.2022, 16:19 Uhr
Rentner nicht weiter zur Kasse bitten...
...ist eine gute Idee. Aber das wird - wie immer - verurteilt, weil es von der AfD kommt und nicht von einer "guten" Partei. Die kommende Rentenerhöhung fällt für kleine Renten auch klein aus. Es gibt viele Rentner, besonders Singles, die stets durch das Raster fallen. Das ist bei Wohngeld, Heizkostenzuschuss und anderen Vergünstigungen so. Es reicht nicht, dass wir zwangsverrentet wurden mit 63 Jahren. Wir stehen am Rande und müssen mit sehr wenig Rente auskommen. Finanziell wird aber von uns genauso gefordert. Und die Krankenkasse will auch mehr Geld haben, ebenso wie die GEZ, Strom, Heizkosten usw
diskobolos
22.03.2022, 17:01 Uhr
Rentner nicht weiter zur Kasse bitten!
Mit solch einer Forderung macht man sich natürlich bei den Rentnern beliebt.
Das Problem ist nur: Die allermeisten Rentner zahlen überhaupt gar keine Einkommenssteuer. Und der Grundfreibetrag wird sowieso schon jedes Jahr erhöht. Diese Forderung geht also ins Leere.
Die Erhöhung für 2023 wird gegenwärtig zusammen mit anderen Vergünstigungen durchgerechnet. Darüber wurde schon berichtet.

Rentner mit überdurchschnittlichen Einkünften (aus Renten, Kapitalvermögen oder Mieteinnahmen) können natürlich auch zur Finanzierung des Staatshaushaltes herangezogen werden. Warum denn nicht?
Paulinchen
22.03.2022, 17:04 Uhr
Damit die Rentner....
... nicht übermütig mit dem vielen Geld umgehen, wendet der Staat das Prinzip rechte Tasche, linke Tasche an.
Kurz darauf erhöhen dann die Krankenkassen, Pflegeversicherung, GEZ, öffentliche Verkehrsmittel u. a. m. ihre Beiträge. Am Ende haben die Rentner weniger als zuvor.
Engenius
22.03.2022, 17:19 Uhr
Wer denkt sich denn sowas aus?
...der liberale Finanzminister Lindner nutzt die zusätzlichen Steuereinnahmen aus den gestiegenen Renten zur staatlichen Finanzierung illegaler Einwanderung!
Genau mein Humor!!!
geloescht.20250302
22.03.2022, 19:22 Uhr
Unterschätzen Sie die Rentner nicht, Diskobolos!
Die meisten von denen wählen seit 32 Jahren dasselbe Elend und lassen sich nicht von der AfD eines Besseren belehren.

Man sollte bei Erhöhungen endlich das Zusammekoppeln mit H4 und Diäten abschaffen.

Wenn die derzeitigen Teuerungen berücksichtigt würden, müssten sowohl Rentner als auch H4-Empfänger mindestens 100 € im Monat mehr bekommen und die Diätenempfänger könnten in den nächsten Jahren solidarisch auf Erhöhungen verzichten.

Das hat mit der lebenslangen Arbeitsleistung eines Rentners überhaupt nichts zu tun, dass Ersteres grundsätzlich Bedürftigkeit abdecken soll und Zweiteres ein Selbstbedienungsladen ohne vorher eingezahlte Beiträge ist.
Marino50
22.03.2022, 21:29 Uhr
Rentner.../ Diskobolos
...haben ihr Leben lang schon Steuern gezahlt. Und wenn einige Rentner körperlich in der Lage dazu sind, üben sie noch einen Nebenjob aus, um ein paar Euro dazu zu verdienen. Und schon müssen sie eine Steuererklärung abgeben. Man muss da sicher Unterschiede machen, ob man eine Pension bekommt oder einfach nur Altersrente. Die meisten haben auch keine Zusatzrenten gehabt. Manchen Hartz IV Empfänger geht es besser als einen Rentner. Gehen Sie mal zur "Tafel" . Da sieht man die Realität.
grobschmied56
23.03.2022, 02:14 Uhr
Bei vielen Menschen herrschen falsche...
... Vorstellungen darüber, wie Rentner- sprich alte reiche Säcke es sich wohlergehen lassen. Ein verbreiteter Stereotyp sieht Rentner als verwöhnte Hätschelkinder der Nation, die bei Kreuzfahrten oder All-Inclusive - Dauerurlaub auf Teneriffa das hart erarbeitete Geld der Jungen verprassen und verbumsfideln. Mag sein, daß es solche gibt. Die Masse ist das nicht, schon gar nicht hier im Osten.
Die Masse kommt gerade so über die Runden, steckt dabei noch den Kindern den einen oder anderen Schein für 'Spritgeld' zu oder kümmert sich liebevoll um die Enkel.
Ganz übel dran sind oft allein stehende Frauen, die nur mit Unterbrechungen in Teilzeit gearbeitet haben und meist nur Mindestlohn bekamen. Die bekommen nun auch nur Mindestrenten. Würde man ein Leben in solcher Altersarmut 'Geflüchteten' oder 'Asylsuchenden' zumuten - es ginge ein Aufschrei der Empörung durch das Land.
Der Aufschrei bleibt aus, solange es nur alte Leute trifft, die in der DDR Geringverdiener und nach der Wende Langzeitarbeitslose waren.
Der Neid einiger junger Leute auf Rentner, denen man jetzt die Geldscheinbündel regelrecht hinterherschmeißt dürfte weitgehend unbegründet sein. Das Finanzamt - im Verein mit den Energiekonzernen wird schon dafür sorgen, daß die Alten nicht zu üppig leben.
walgis
23.03.2022, 07:24 Uhr
Rentner.. Grobschmied56
Sie haben die Fakten schon richtig dargelegt.... ergänzen möchte ich noch etwas hinzufügen. Würde der hohe Freibetrag für Beamte, Angestellte mit hohem Einkommen und Pensionären wegfallen,wäre es nur gerechtfertigt.
Flitzpiepe
23.03.2022, 08:25 Uhr
Da ich 2 Rentner steuerlich betreue
und für beide in 2021 rückwirkend bis 2017 die Steuererklärungen nachreichen musste, kann ich der AfD als Erklärbär Folgendes mitteilen:
Ja, beide mussten jeweils für ein Jahr einen zweistelligen Betrag an Steuern nachzahlen. Die anderen Jahre aber gar nichts. Das war also kein Problem für sie.
Da beide Rentner aber eine für ostdeutsche Verhältnisse überdurchschnittlich gute Rente bekommen, wusste ich schon vorher, dass es knapp wird.
Den überwiegenden Teil der Rentner, die eine kleinere Rente beziehen, trifft die Steuerpflicht schlicht überhaupt nicht. Die, die es trifft, schmerzt das nicht sehr. Es ist nur ärgerlich.
Ich kritisiere allerdings, dass das Finanzamt die Rentner überhaupt zur Abgabe einer Steuererklärung auffordert, obwohl sie anhand der vorhandenen Daten wissen müssten, dass beim Großteil der Rentner nichts zu holen ist. Es wird also auf beiden Seiten nur ein sinnloser Aufwand und somit Unkosten generiert.
DonaldT
23.03.2022, 08:30 Uhr
Rentner nicht weiter zur Kasse bitten
Na da hätte der Staat doch weniger zum Abzocken. betrifft ja, im wesentlichen, auch nur die "Neurentner", denn allen, bis 2005 (Rentenreform), bleiben ja bei den (mindestens) 50% steuerfreier betrag der Rente.

Und das BVG hat ja entschieden, dass keine Doppelbesteuerung vorliegt, nur für zukünftige Rentner soll es Änderungen geben.
Alles Lug und Betrug.
diskobolos
23.03.2022, 10:19 Uhr
Was wollen Sie, walgis?
"Freibetrag für Beamte, Angestellte mit hohem Einkommen und Pensionären"

Was meinen Sie damit? Wenn es um den Grundfreibetrag geht, der jedem Steuerpflichtigen zusteht, dann würde eine Streichung sicher vom BVG kassiert. Sinnvoller wäre eine stärkere Besteuerung von hohen Einkommen. Da gibt es Parteien, die dies fordern und andere, die das verhindern.

Warum sollte ein Beamter oder Pensionär mehr Steuern zahlen als ein Angestellter mit gleichem Einkommen?
walgis
23.03.2022, 12:30 Uhr
Hoher Freibetrag/dikobolos
Meinen Vorschlag haben Sie scheinbar nicht verstanden, deshalb noch einmal im Klartext..... Dieser Personenkreis bezahlt bei ihrem hohen Einkommen ab einem bestimmten Freibetrag meines Wissens keine Steuern, keine Krankenhausbeitraege und keine Pflegeversicherungsbetraege... Würde dieser Freibetrag wegfallen, würden mehr Steuern und Abgaben in die jeweiligen Kassen fallen. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren
diskobolos
23.03.2022, 17:23 Uhr
Beamte
Einen besonderen Freibetrag für die Einkommenssteuer gibt es für Beamte meines Wissens nicht. Kompliziert ist es bei der Krankenversicherung. Da sind Beamte "beihilfeberechtigt", d. h. die Kosten werden zu einem bestimmten Teil direkt von der Beihilfestelle bezahlt. Für den Rest müssen sich die Beamten privatversichern. Gegenüber dem Arzt oder Krankenhaus gelten sie dann als Privatpatient mit den entsprechenden Vorteilen. Bei der Pflegeversicherung dürfte es ähnlich sein.

Den größten Vorteil haben Beamte bei der Altersvorsorge. Dazu müssen sie keine eigenen Beiträge einbringen, haben also entsprechend mehr Netto. Sie erhalten lebenslang eine Pension, die höher ist als normale Renten.

Im laufenden Betrieb sind Beamte für den Arbeitgeber (Bund oder Land) billiger, da keien GRV-Beiträge zu zahlen sind. Dafür werden die Kosten in die Zukunft verschoben.

Ich wäre prinzipiell für die Abschaffung des Beamtenstatus. Das geht aber prinzipiell nur für zukünftige Arbeitnehmer, wäre also ein Prozess über ca. 40 Jahre
geloescht.20240214
23.03.2022, 19:55 Uhr
Schon mal überlegt..
..dass die Beamten und Selbstständigen wenn die dann gesetzlich versichert sind nicht nur einzahlen sondern auch Kosten? Beide Gruppen überlegen nämlich sehr genau ob sie ihre Versicherung in Anspruch nehmen oder die Kosten selber tragen. Und das aus gutem Grund.
diskobolos
23.03.2022, 21:13 Uhr
Meine Bemerkung bezog sich nicht nur auf die Krankenversicherung, sondern auf das Beamtentum
Aber dort besteht die Ungerechtigkeit, dass die privat versichertene Millionäre nicht für die Gesundheitskosten des Geringverdieners mit 5 Kindern aufkommen, während das ein gutverdienender gesetzlich Versicherter muss. So viel ich weiß, tragen die gesetzlichen Krankenkassen auch die Corona-Kosten, jedenfalls wurde dass mal so berichtet.

Entgegen der Meinung mancher Ärzte, wäre die Finanzierung des Gesundheitswesens einfacher, wenn alle in der GKV pflichtversichert wären. Denn dann müssten auch die mit den höchsten Einkommen einen solidarischen Beitrag leisten.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)