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Di, 14:47 Uhr
05.04.2022
Polizeigewerkschaft zur Kriminalstatistik des Jahres 2021

Sorge über Zunahme der Gewalt gegen die Polizei

Die erneute Zunahme der Gewalt gegen Polizeibeschäftigte ist der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zufolge ein zu großer Sorge Anlass gebendes Alarmsignal für eine fortschreitende Enthemmung in Teilen der Gesellschaft...

Nach der am Dienstagnachmittag in Berlin von Bundesinnenministerin Nancy Faeser vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2021 seien statistisch gerechnet jeden Tag mehr als drei Polizistinnen und Polizisten Opfer vollendeter Taten einer gefährlichen und schweren Körperverletzung geworden. Bei versuchtem Mord traf es 25 Kolleginnen und Kollegen, bei versuchtem Totschlag insgesamt 30 Beschäftigte.

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„Die seit Jahren anhaltende Erosion des Miteinander hierzulande manifestiert sich im respektlosen, oft feindseligen und teils hoch aggressiven Umgang mit den Vertreterinnen und Vertretern des Staates“, stellte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek fest.

Welche Wirkungen der vor fast fünf Jahren im Zuge des Inkrafttretens der StGB-Novelle von 2017 ins Strafgesetzbuch (StGB) aufgenommene Paragraf 114 „Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte“ bislang entfaltet, untersucht Radek zufolge die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) seit Ende 2019 in ihrer Studie „Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte“. Die Ergebnisse würden mit Spannung erwartet, sagte der Gewerkschafter. Forderungen nach Verschärfungen wolle sich die GdP daher zum aktuellen Zeitpunkt noch verschließen.

Radek: „Wichtig ist es jedoch, dass auf den Rechtsstaat zielende Taten schnell und konsequent abgeurteilt werden.“ Notwendig dazu seien jedoch entsprechende Ressourcen bei Polizeien, Staatsanwaltschaften und Gerichten. Auch sollte dies nicht in aller Stille geschehen. „Es muss in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, was es bedeutet, auf die Vertreterinnen und Vertreter unseres Staates loszugehen“, unterstrich der GdP-Vize.

Im Zusammenhang mit der Straftatenentwicklung bezeichnete Radek die jährliche PKS als Momentaufnahme. Diese werde insbesondere von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen sowie polizeilichen Schwerpunktmaßnahmen beeinflusst. Beispiele dafür seien der während der Coronapandemie festgestellte Rückgang von Wohnungseinbruchdiebstählen, die gestiegenen Fallzahlen von Cybercrime-Straftaten sowie die deutliche Zunahme der bekannt gewordenen Delikte im Bereich der Verbreitung, des Erwerbes und Besitzes von Abbildungen sexuell missbrauchter Kinder.

Mit hoher Erwartungshaltung sehe die GdP der im Koalitionsvertrag vereinbarten Gesamtbetrachtung der Sicherheitsarchitektur Deutschlands entgegen, sagte Radek. Schließlich seien die Regierungsparteien mit dem Ziel angetreten, die Aussagekraft der Kriminal- und Strafrechtspflegestatistiken nachhaltig zu verbessern und den bisher eher sporadisch veröffentlichten „Periodischen Sicherheitsbericht“ gesetzlich zu verankern. Radek: „Auf die Frage, ob Deutschland tatsächlich ein sicheres Land sei, dürfte ein weiterentwickelter Sicherheitsbericht verlässlichere Antworten geben als die PKS.“
Autor: red

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Kommentare
ottilie
05.04.2022, 15:57 Uhr
Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte
Hier zweifle ich schon längst an der die Gesetzgebung. Was haben denn die Vollstreckungsbeamte schon für Rechte, man kann diese eher erschießen, bevor sie hätten eingreifen dürfen. Hier muss dringend etwas getan werden, dass die Gesetzte geändert werden und die Polizei nicht erst warten muss, bis sie erschossen werden.
Die Strafen sind zu milde, auch wenn man Rettungskräfte angreift.
Hier ist ganz dringend der Gesetzgeber gefragt. Aber auch bei den Richtern muss etwas verändert werden, dass solche Menschen, Täter, nicht gleich wieder frei gelassen werden. All diese Gesetze sind veraltet.
Herr S aus N
05.04.2022, 16:07 Uhr
"Alternative Medien"
meiner Meinung nach haben die sogenannten alternativen Medien einen nicht unerheblichen Einfluss auf solche Menschen hierbei würde ich auch dieses Medium deklarieren.
wenn, gesagt bzw behauptet wird der Staat ist an allem schuld, die linksgrün versiffte elite mit ihrer sogenannten coronapolitik obwohl ja corona nicht existieren würde. Ja dann braucht sich keiner wundern, wenn einige dann ua Polizei dafür verantwortlich machen.
Schaut nach Russland was ein Unrechtstaat ist und macht nicht so nen herrmann wenn ihr 10 Minuten ne Maske tragen müsst.
Aber dies war nur eine der vielen Wahrheiten
Gehard Gösebrecht
05.04.2022, 17:35 Uhr
Das sind zweierlei paar Schuhe @ ottilie
Rettungskräfte und Vollstreckungsbeamte bewegen sich auf unterschiedlichen Niveau.
Wer einen Vollstreckungsbeamten angreift, der greift den Staat an.
Wer Rettungskräfte angreift, der greift den Staat nicht an.
Es sei denn, man hätte mittlerweile die Beamten der Feuerwehr in den Status eines Vollstreckungsbeamten erhoben.
Dann würde der Widerstand gegen einen Feuerwehrmann als Straftat gewertet.
Bloß wer leistet denn Widerstand gegen einen Feuerwehrmann?
Aber mittlerweile ist alles möglich.
free Gigi
05.04.2022, 17:38 Uhr
#Linksgruenversifft
haben da definitiv Mitschuld, wenn sich öffentlich einige Politiker hinstellen und meinen, "....man hätte ja nicht gleich schießen müssen..." und die Täter noch in Schutz nehmen.
grobschmied56
06.04.2022, 01:28 Uhr
Was Herr S aus N uns sagen wollte...
... ist mir nicht ganz klar geworden. Mag sein, ich bin begriffsstutzig, altersgaga oder senilkonfus...
Vielleicht sollte sich der Herr auch einfach klarer ausdrücken.
Das tu ich hier jetzt mal. Die meisten Gewalttaten oder Aufrufe hierzu kommen eben nicht aus Kreisen von 'Masken-Verweigerern', 'Rrrrächten', 'Corona-Leugnern' und ähnlichen 'Staatsfeinden'.
Wer wissen will, wer Polizeibeamte mit Dreck bewirft, mit Flaschen, Steinen oder anderen Sachen, der möge sich die einschlägigen Videos vom HAMBI, aus Leipzig Connewitz oder der Stuttgarter Innenstadt und ihrer 'Party - und - Event - Szene' anschauen.
Wenn die Leipziger 'Linken' vom Leder ziehen, wird's auch schon mal persönlich:
Zitat: (Zeit online)
'Im sogenannten "Revolutionären Block" wurde ein großes Banner getragen, darauf wurde der Leiter der Soko Linx, einer Ermittlungskommission des Sächsischen Landeskriminalamts, bedroht: "Dirk Münster, bald ist er aus dein Traum, dann liegst du im Kofferraum".
Leider haben wir mit Frau Faeser (SPD) eine neue Fachkraft, von der Polizeibeamte nur wenig Rückendeckung zu erwarten haben, denn die Dame hat nur ein scharfes Auge, das 'rrächte'!
Auf dem linken Auge ist sie nahezu blind, und islamistische Gewalttäter kommen in ihrem Weltbild überhaupt nicht vor.
Weil, so folgert sie sehr scharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.
Gute Nacht, Deutschland.
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