eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 10:07 Uhr
11.04.2022
Ein Blick in die Statistik

Über 3.300 Euro Brutto im Thüringer Schnitt

Im Jahr 2021 betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst einer vollzeit- und teilzeitbe- schäftigten Arbeitskraft ohne Sonderzahlungen im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich 3 038 Euro, was einem Anstieg von 4,0 Prozent zum Vorjahr entsprach...

Vollzeitbeschäftigte Arbeitskräfte erhielten im Jahr 2021 ohne Sonderzahlungen im Durchschnitt monatlich 3 327 Euro (+4,1 Prozent zum Vorjahr). Gleichzeitig erhöhte sich die bezahlte Wochenar- beitszeit der Vollzeitbeschäftigten um durchschnittlich 28 Minuten auf 38,6 Stunden.

Anzeige symplr (1)
Während der Verdienst im Produzierenden Gewerbe um durchschnittlich 5,2 Prozent auf 3 102 Euro stieg, war bei den Vollzeitbeschäftigten im Dienstleistungsbereich ein Verdienstanstieg um durchschnittlich 3,3 Prozent auf 3 502 Euro zu verzeichnen. Die wöchentliche Arbeitszeit erhöhte sich im Vergleich zum Jahr2020 für Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt sowohl im Produzierenden Gewerbe (+1,9 Prozent) als auch im Dienstleistungssektor (+0,5 Prozent).

Der Bruttomonatsverdienst betrug bei einer vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerin im Jahr 2021 durchschnittlich 3 244 Euro (+3,6 Prozent). Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im glei- chen Berichtszeitraum durchschnittlich 3 369 Euro (+4,4 Prozent).

Die Verdienste unterschieden sich in den einzelnen Branchen stark voneinander. Die höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen hatten im Jahr 2021 die Voll- zeitbeschäftigten im Wirtschaftsbereich „Erziehung und Unterricht“ mit 4 593 Euro, was einem An- stieg von 1,5 Prozent zum Vorjahr entsprach. Danach folgten die Wirtschaftsbereiche „Energiever- sorgung“ mit 4 526 Euro (+3,5 Prozent) sowie „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleis- tungen“ mit 4 450 Euro (+4,6 Prozent).

Die niedrigsten durchschnittlichen Monatsverdienste bei Vollzeitbeschäftigten gab es im Wirt- schaftsbereich „Gastgewerbe“ mit 1 854 Euro (+5,3 Prozent), „Erbringung von sonstigen wirtschaft- lichen Dienstleistungen“ mit 2 343 Euro (+7,3 Prozent) sowie im Wirtschaftsbereich „Handel; In- standhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ mit 2 849 Euro (+3,7 Prozent).
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Strandläufer
11.04.2022, 16:32 Uhr
Spannend
Ich kenne a) niemanden bei dem Vollzeit tatsächlich in der Praxis 38,5 h pro Woche bedeutet (in der Praxis sind 40 h gängig) und b) der dieses Gehalt zu dieser Stundenzahl durchschnittlich erhält. Dabei bewege ich mich nicht im Umfeld mit Menschen die in prikären Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, sondern Normalverdienern und Gutverdienern, die mein durchschnittliches Gehaltsgefüge für Thüringen dennoch deutlich von dieser Statistik unterscheiden lassen.
Natürlich weiß ich was "Durchschnitt" bedeutet, dennoch empfinde ich das gezeichnete Bild im Vergleich zur erlebten Praxis etwas verzerrt.
Andererseits, hoffnungsvoll und wünschenswert wäre es.
Schnapshäuser
12.04.2022, 09:09 Uhr
Strandläufer irrt !
Wer diesen duchschnittlichen Verdienst nicht hat ist nun einmal
" im Umfeld mit Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig". Auch von gefälschter Statistik kann man wohl nicht ausgehen, in diesem Fall.
Die Deutschen sind schließlich nicht umsonst Exportweltmeister,
mit hohen durchschnittlichen Stundenlöhnen funktioniert das nicht.
Siehe auch am Export der DDR zur BRD.
Wir sind nun einmal ein Billiglohnland mit hohem durchschnittlichen Verdienst, sieh auch Mindestlöhne in Nachbarländer in westlicher Richtung.

Armes Deutschland eben.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)