Do, 11:25 Uhr
14.04.2022
FSV Preußen über Ostern mit zwei Nachholespielen
Die Tabellenführung winkt
Souverän siegte eine starke Preußen-Mannschaft am letzten Samstag vor heimischen Publikum. Jetzt stehen die Nachholpartien am Ostersamstag gegen Ehrenhain und am Ostermontag in Geratal an. Schon Samstagabend könnten die Bad Langensalzaer von der Tabellenspitze grüßen …
Im Stadion der Freundschaft könnte es am Samstag den siebten Punktspiel-Sieg in Serie geben (Foto: oas)
Sollte Weida im Spitzenspiel der Thüringenliga gegen Wismut Gera heute Abend nicht gewinnen, könnten der FSV Preußen mit seinem siebten Sieg in Folge schon am Samstag neuer Tabellenführer sein. Allerdings stehen den Männern von Trainer Thomas Wirth keine geruhsamen Osterspaziergänge bevor. Der war angesichts des überzeugenden 4:0 seiner Jungs gegen die Eintracht aus Sondershausen begeistert von der Leidenschaft und dem Willen, den die Mannschaft an den Tag legte. Die erfolgreiche Spielweise vom Samstag muss uns Ansporn sein, wieder solch eine Leistung in den nächsten Spielen zu abzurufen, sagte der Coach der uhz online am Telefon. Das Potential in der Mannschaft ist da, jetzt müssen wir es nur konstant auf den Platz bringen und bestätigen.
Gelegenheit dazu gibt es am Ostersamstag vor heimischer Kulisse im Stadion der Freundschaft um 15 Uhr, wenn der SV Ehrenhain kommt. Ein Gegner, bei dem jeder Zweikampf wehtun wird, denn die Gelb-Blauen sind mitten im Abstiegskampf und haben zuletzt gerade auswärts für Furore gesorgt. Und die Lehmanns, Knutas`, Wegners und Sittels werden auch hier punkten wollen. Die Favoritenrolle der Preußen ist allerdings nicht wegzudiskutieren, zumal auch weil mit Fiß, Weis, Moschkau, Kumm und Engel einige zuletzt erkrankte Stammkräfte zurückkehren. Dennoch warnt der Trainer vor dem unangenehm zu bespielenden Sportverein.
Sollte jedoch der siebte Streich gelingen und ein Heimsieg verbucht werden, könnte die SVP-Elf mit noch breiterer Brust nach Geratal fahren, wo es noch eine Rechnung nach dem bitteren Ausscheiden im Pokal zu begleichen gilt. Anstoß ist dort bereits um 13 Uhr, ein Fanbus aus Bad Langensalza startet um 10 Uhr. In Geraberg wird es erneut schwer werden zu gewinnen, zumal mit Bastian Bischof und Christian Hatzky zwei absolute Preußen-Kenner hoch motiviert sein werden. Preußen-Siege in Geratal sind rar gesät: 2002 in der Bezirksliga und einmal in der Thüringenliga konnte ein Auswärtssieg bejubelt werden.
Thomas Wirth ist nicht erfreut über die Ansetzungen der beiden Spiele und hält sie schlichtweg für Wettbewerbsverzerrung. Alle Teams wie wir, die nicht am Donnerstagabend spielen können und schon am Montag wieder ran müssen, sind im Nachteil, beschwert er sich. Das hätte man anders ansetzen können. Er will nun abwarten, wie das Samstagsspiel läuft und eventuell auf der einen oder anderen Position am Montag rotieren. Im Training läßt Wirth indessen nicht locker und weiß: Gerade wenn man erfolgreich ist, muss man um so härter weiter arbeiten. Es geht immer darum, sich spielerisch und in der Tabelle weiter zu verbessern.
Dabei setzt er großes Vertrauen in seinen Kader, ließ in den beiden letzten Partien drei A-Junioren in der Abwehr ran mit dem Ergebnis, dass die Null gehalten wurde. Alle haben die gleichen Chancen, sich im Training für die Starelf anzubieten, wie alt der einzelne ist, spielt für mich keine Rolle, motiviert der Trainer seine Jungs.
Bleibt abzuwarten wieviele gepunktete Ostereier die Preußen bis Montagnachmittag in ihr Saisonnest legen können. Am schönsten wären sechs und damit das Realität wird, bedarf es auch wieder der Unterstützung der Fans an den Feiertagen.
Olaf Schulze
Autor: red
Im Stadion der Freundschaft könnte es am Samstag den siebten Punktspiel-Sieg in Serie geben (Foto: oas)
Sollte Weida im Spitzenspiel der Thüringenliga gegen Wismut Gera heute Abend nicht gewinnen, könnten der FSV Preußen mit seinem siebten Sieg in Folge schon am Samstag neuer Tabellenführer sein. Allerdings stehen den Männern von Trainer Thomas Wirth keine geruhsamen Osterspaziergänge bevor. Der war angesichts des überzeugenden 4:0 seiner Jungs gegen die Eintracht aus Sondershausen begeistert von der Leidenschaft und dem Willen, den die Mannschaft an den Tag legte. Die erfolgreiche Spielweise vom Samstag muss uns Ansporn sein, wieder solch eine Leistung in den nächsten Spielen zu abzurufen, sagte der Coach der uhz online am Telefon. Das Potential in der Mannschaft ist da, jetzt müssen wir es nur konstant auf den Platz bringen und bestätigen.
Gelegenheit dazu gibt es am Ostersamstag vor heimischer Kulisse im Stadion der Freundschaft um 15 Uhr, wenn der SV Ehrenhain kommt. Ein Gegner, bei dem jeder Zweikampf wehtun wird, denn die Gelb-Blauen sind mitten im Abstiegskampf und haben zuletzt gerade auswärts für Furore gesorgt. Und die Lehmanns, Knutas`, Wegners und Sittels werden auch hier punkten wollen. Die Favoritenrolle der Preußen ist allerdings nicht wegzudiskutieren, zumal auch weil mit Fiß, Weis, Moschkau, Kumm und Engel einige zuletzt erkrankte Stammkräfte zurückkehren. Dennoch warnt der Trainer vor dem unangenehm zu bespielenden Sportverein.
Sollte jedoch der siebte Streich gelingen und ein Heimsieg verbucht werden, könnte die SVP-Elf mit noch breiterer Brust nach Geratal fahren, wo es noch eine Rechnung nach dem bitteren Ausscheiden im Pokal zu begleichen gilt. Anstoß ist dort bereits um 13 Uhr, ein Fanbus aus Bad Langensalza startet um 10 Uhr. In Geraberg wird es erneut schwer werden zu gewinnen, zumal mit Bastian Bischof und Christian Hatzky zwei absolute Preußen-Kenner hoch motiviert sein werden. Preußen-Siege in Geratal sind rar gesät: 2002 in der Bezirksliga und einmal in der Thüringenliga konnte ein Auswärtssieg bejubelt werden.
Thomas Wirth ist nicht erfreut über die Ansetzungen der beiden Spiele und hält sie schlichtweg für Wettbewerbsverzerrung. Alle Teams wie wir, die nicht am Donnerstagabend spielen können und schon am Montag wieder ran müssen, sind im Nachteil, beschwert er sich. Das hätte man anders ansetzen können. Er will nun abwarten, wie das Samstagsspiel läuft und eventuell auf der einen oder anderen Position am Montag rotieren. Im Training läßt Wirth indessen nicht locker und weiß: Gerade wenn man erfolgreich ist, muss man um so härter weiter arbeiten. Es geht immer darum, sich spielerisch und in der Tabelle weiter zu verbessern.
Dabei setzt er großes Vertrauen in seinen Kader, ließ in den beiden letzten Partien drei A-Junioren in der Abwehr ran mit dem Ergebnis, dass die Null gehalten wurde. Alle haben die gleichen Chancen, sich im Training für die Starelf anzubieten, wie alt der einzelne ist, spielt für mich keine Rolle, motiviert der Trainer seine Jungs.
Bleibt abzuwarten wieviele gepunktete Ostereier die Preußen bis Montagnachmittag in ihr Saisonnest legen können. Am schönsten wären sechs und damit das Realität wird, bedarf es auch wieder der Unterstützung der Fans an den Feiertagen.
Olaf Schulze