Sa, 09:01 Uhr
16.04.2022
Corona:
Über 370.000 Euro für Frühwarnsystem
Laut Antwort des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft auf eine Anfrage der Abgeordneten Nadine Hoffmann (AfD) wurden über 370.000 Euro für ein Forschungsprojekt ausgehändigt, das ein Corona-Frühwarnsystem über Abwassertestungen etablieren soll...
Die Summe teilt sich in eine Zuwendung über 301.000 Euro an die Bauhaus-Universität Weimar und eine Zuwendung über 69.800 Euro an Analytik Jena GmbH auf. An der Untersuchung nehmen 21 Thüringer Kläranlagen von 20 Beseitigungspflichtigen teil. So etwa Arnstadt, Erfurt, Gera, Suhl und Weimar.
Die Abwasser-Testungen erfolgen nur auf Corona und nicht auf andere humanpathogene Viren. Eine Analyse von Corona-Varianten finde jedoch nicht statt.
Laut Landesregierung ist die Datenbasis zum aktuellen Zeitpunkt zu gering, um eine Eignung solcher Tests für ein entsprechendes Monitoring festzustellen. Es zeige sich aber für Thüringen ein Zusammenhang zwischen den Abwasserbefunden und der 7-Tages-Fallzahl des Robert Koch-Instituts. Der Abschlussbericht soll August 2022 vorliegen.
Die Etablierung eines Frühwarnsystems durch Abwasserscreening geht auf eine Empfehlung der EU-Kommission zurück. Dies sei auch insofern von Bedeutung, wenn Geimpfte und Genesene keine Covid-Tests mehr durchführen müssen, aber nicht auszuschließen ist, dass sie noch ansteckend sein könnten.
Autor: psgDie Summe teilt sich in eine Zuwendung über 301.000 Euro an die Bauhaus-Universität Weimar und eine Zuwendung über 69.800 Euro an Analytik Jena GmbH auf. An der Untersuchung nehmen 21 Thüringer Kläranlagen von 20 Beseitigungspflichtigen teil. So etwa Arnstadt, Erfurt, Gera, Suhl und Weimar.
Die Abwasser-Testungen erfolgen nur auf Corona und nicht auf andere humanpathogene Viren. Eine Analyse von Corona-Varianten finde jedoch nicht statt.
Laut Landesregierung ist die Datenbasis zum aktuellen Zeitpunkt zu gering, um eine Eignung solcher Tests für ein entsprechendes Monitoring festzustellen. Es zeige sich aber für Thüringen ein Zusammenhang zwischen den Abwasserbefunden und der 7-Tages-Fallzahl des Robert Koch-Instituts. Der Abschlussbericht soll August 2022 vorliegen.
Die Etablierung eines Frühwarnsystems durch Abwasserscreening geht auf eine Empfehlung der EU-Kommission zurück. Dies sei auch insofern von Bedeutung, wenn Geimpfte und Genesene keine Covid-Tests mehr durchführen müssen, aber nicht auszuschließen ist, dass sie noch ansteckend sein könnten.