Di, 08:11 Uhr
19.04.2022
FSV Preußen verliert Nachholspiel in Geratal
Das Ende einer schönen Serie
Spvgg. Geratal - FSV Preußen Bad Langensalza 3:0 (2:0)
Einen Tag, an dem in den 90 Spielminuten nichts so richtig klappen wollte, erwischte der FSV Preußen Bad Langensalza am Ostermontag in Geraberg. Nach sechs Monaten kam der Nachholer vom 8. Spieltag gegen die Spielvereinigung Geratal zur Austragung...
Bei der Erwärmung vor dem Spiel herrschte noch Hoffnung auf den achten Sieg in Folge (Foto: M.Fromm)
Trotz schönstem Wetter wurder die die Partie auf dem Kunstrasen im örtlichen Gewerbepark ausgetragen.
Im Vergleich zum Samstag musste die Anfangsformation der Gäste aus verschiedenen Gründen auf fünf Positionen verändert werden (für Geißler, Hermes, Valendia, Harnisch und Müller kamen Stoll, Engel, Moschkau, Wurschi und Deist zum Einsatz) und auch Trainer Thomas Wirth fehlte krankheitsbedingt. Bei Geratal nahmen die Ex-Preußen Bischof und Hatzky zunächst auf der Bank Platz.
Vor allem die Veränderung des Defensivverbundes brachte einige Schwierigkeiten für die Preußen mit sich, denn gegen die aggressiven Gerataler gab es zu Beginn arge Probleme in der Abwehr. Den ersten gefährlichen Vorstoß konnten die Gäste nicht stoppen und so zog Sennewald in die Gefahrenzone. Sein Geschoss schlug in der langen Ecke ein.
Auch eine Viertelstunde später agierte Bad Langensalzas Hintermannschaft zu wehrlos, so dass sich Heyer den Ball erbeutete und ihn am herauseilenden Carsten Stoll zum zweiten Treffer vorbei schlenzte. So hatte es sich der FSV Preußen nicht vorgestellt und nach vorn hin klappte wenig. Lediglich zwei Möglichkeiten durch Florian Engel standen zu Buche, jedoch flog sein Freistoß von halblinks vorbei und mit dem Rücken zum Torwart dauerte sein Abschluss zu lange. Auch ein Volleyschuss von ihm aus 25 Metern fand nicht das Ziel.
Vor der Pause war der Gastgeber dem dritten Treffer eindeutig näher, als die Elf aus der Kurstadt dem Anschluss. Wiederum Senneweld kam in den Strafraum und stand nach einem Diagonalball völlig blank vor Stoll. Er hätte sich die Ecke aussuchen können, schloss aber genau in die Beine des Schlussmannes der Preußen ab.
Mit Tim Weißenborn kam frischer Wind ins Spiel der Gäste und beinahe hätte er es direkt spannend gemacht, doch sein Heber über den Keeper landete nur auf der Torlatte. Auch der Abschluss von ihm nach knapp einer Stunde war nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen hätte Paradies auf der anderen Seite mit einem tollen Fallrückzieher beinahe alles klar gemacht, doch die artistische Abnahme zischte drüber.
Geratal ließ die Rosenstädter also nochmal am Leben, doch Preußens Offensive konnte keine endgültige Durchschlagskraft mehr entwickeln, selbst ein Kopfball von Franz Wiegel aus 5 Metern nach einer Ecke brachte nicht den ersehnten Treffer. Als Martin Fiß zweimal auf der Grundlinie durch war und den Ball mit Übersicht zu Alex Deist im Rückraum ablegte, hatten die 30 Preußen-Fans ein wenig Hoffnung.
Allerdings landete der erste Abschluss aus 10 Metern im Fangnetz und beim zweiten Versuch schmissen sich die Grünhemden mit drei Verteidigern in die Schussbahn. Es war einfach wie verhext und zu allem Überfluss musste die zuletzt siegreiche Mannschaft in der Nachspielzeit noch das dritte Gegentor schlucken. Manchmal gibt es eben solche Tage, an denen das gegnerische Tor wie vernagelt ist und der Gegner die Präzision auf seiner Seite hat.
Am kommenden Samstag geht es für die Bad Langensalzaer Mannschaft zum Spitzenspiel bei der BSG Wismut Gera (Dritter gegen Zweiter). Dort siegten die Preußen vergangenen Sommer mit 4:3 nach Verlängerung in der Aufstiegsrelegation. Dieses Jahr wollen sie zeigen, dass sie zurecht auf Platz 2 der Tabelle stehen und die Niederlage vom Montag vergessen machen.
Tore: 1:0 Sennewald (3.), 2:0 Heyer (18.), 3:0 Weidlich (90.)
Zuschauer: 165
FSV Preußen: Stoll, Wurschi (46. Weißenborn), Domeinski, Moschkau, Engel, Franke (88. Kumm), Wiegel, Linz, Deist, Fiß, Finger
Markus Fromm
Autor: redEinen Tag, an dem in den 90 Spielminuten nichts so richtig klappen wollte, erwischte der FSV Preußen Bad Langensalza am Ostermontag in Geraberg. Nach sechs Monaten kam der Nachholer vom 8. Spieltag gegen die Spielvereinigung Geratal zur Austragung...
Bei der Erwärmung vor dem Spiel herrschte noch Hoffnung auf den achten Sieg in Folge (Foto: M.Fromm)
Trotz schönstem Wetter wurder die die Partie auf dem Kunstrasen im örtlichen Gewerbepark ausgetragen.
Im Vergleich zum Samstag musste die Anfangsformation der Gäste aus verschiedenen Gründen auf fünf Positionen verändert werden (für Geißler, Hermes, Valendia, Harnisch und Müller kamen Stoll, Engel, Moschkau, Wurschi und Deist zum Einsatz) und auch Trainer Thomas Wirth fehlte krankheitsbedingt. Bei Geratal nahmen die Ex-Preußen Bischof und Hatzky zunächst auf der Bank Platz.
Vor allem die Veränderung des Defensivverbundes brachte einige Schwierigkeiten für die Preußen mit sich, denn gegen die aggressiven Gerataler gab es zu Beginn arge Probleme in der Abwehr. Den ersten gefährlichen Vorstoß konnten die Gäste nicht stoppen und so zog Sennewald in die Gefahrenzone. Sein Geschoss schlug in der langen Ecke ein.
Auch eine Viertelstunde später agierte Bad Langensalzas Hintermannschaft zu wehrlos, so dass sich Heyer den Ball erbeutete und ihn am herauseilenden Carsten Stoll zum zweiten Treffer vorbei schlenzte. So hatte es sich der FSV Preußen nicht vorgestellt und nach vorn hin klappte wenig. Lediglich zwei Möglichkeiten durch Florian Engel standen zu Buche, jedoch flog sein Freistoß von halblinks vorbei und mit dem Rücken zum Torwart dauerte sein Abschluss zu lange. Auch ein Volleyschuss von ihm aus 25 Metern fand nicht das Ziel.
Vor der Pause war der Gastgeber dem dritten Treffer eindeutig näher, als die Elf aus der Kurstadt dem Anschluss. Wiederum Senneweld kam in den Strafraum und stand nach einem Diagonalball völlig blank vor Stoll. Er hätte sich die Ecke aussuchen können, schloss aber genau in die Beine des Schlussmannes der Preußen ab.
Mit Tim Weißenborn kam frischer Wind ins Spiel der Gäste und beinahe hätte er es direkt spannend gemacht, doch sein Heber über den Keeper landete nur auf der Torlatte. Auch der Abschluss von ihm nach knapp einer Stunde war nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen hätte Paradies auf der anderen Seite mit einem tollen Fallrückzieher beinahe alles klar gemacht, doch die artistische Abnahme zischte drüber.
Geratal ließ die Rosenstädter also nochmal am Leben, doch Preußens Offensive konnte keine endgültige Durchschlagskraft mehr entwickeln, selbst ein Kopfball von Franz Wiegel aus 5 Metern nach einer Ecke brachte nicht den ersehnten Treffer. Als Martin Fiß zweimal auf der Grundlinie durch war und den Ball mit Übersicht zu Alex Deist im Rückraum ablegte, hatten die 30 Preußen-Fans ein wenig Hoffnung.
Allerdings landete der erste Abschluss aus 10 Metern im Fangnetz und beim zweiten Versuch schmissen sich die Grünhemden mit drei Verteidigern in die Schussbahn. Es war einfach wie verhext und zu allem Überfluss musste die zuletzt siegreiche Mannschaft in der Nachspielzeit noch das dritte Gegentor schlucken. Manchmal gibt es eben solche Tage, an denen das gegnerische Tor wie vernagelt ist und der Gegner die Präzision auf seiner Seite hat.
Am kommenden Samstag geht es für die Bad Langensalzaer Mannschaft zum Spitzenspiel bei der BSG Wismut Gera (Dritter gegen Zweiter). Dort siegten die Preußen vergangenen Sommer mit 4:3 nach Verlängerung in der Aufstiegsrelegation. Dieses Jahr wollen sie zeigen, dass sie zurecht auf Platz 2 der Tabelle stehen und die Niederlage vom Montag vergessen machen.
Tore: 1:0 Sennewald (3.), 2:0 Heyer (18.), 3:0 Weidlich (90.)
Zuschauer: 165
FSV Preußen: Stoll, Wurschi (46. Weißenborn), Domeinski, Moschkau, Engel, Franke (88. Kumm), Wiegel, Linz, Deist, Fiß, Finger
Markus Fromm