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So, 09:20 Uhr
24.04.2022
Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) informiert

Hypersensibilisierung bei Allergien: Was hilft am besten?

Zum Frühlingsbeginn haben viele Ratsuchende belastende Allergiesymptome und wenden sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). Es gibt verschiedene symptomatische Behandlungsmöglichkeiten, die Beschwerden kurzfristig lindern. Das Ziel einer Hyposensibilisierung ist es, die Beschwerden langfristig abzuschwächen..



„Ich leide unter starkem Heuschnupfen, vor allem Gräser machen mir zu schaffen. Mittlerweile helfen Allergietabletten kaum noch, außerdem machen sie mich sehr müde. Meine Allergologin schlägt mir eine Hyposensibilisierung vor. Können Sie mir sagen, ob die Behandlung auch wirklich etwas bringt? Am liebsten wäre mir die Behandlung mit Tabletten. Wirken Tabletten genauso wie Spritzen?“
Frank W. aus Hannover

Wie funktioniert eine Hyposensibilisierung?
Durch eine Hyposensibilisierung soll sich der Körper an einen allergieauslösenden Stoff (Allergen) gewöhnen, damit weniger allergische Reaktionen auftreten. Dafür verabreicht der Arzt oder die Ärztin bei der Hyposensibilisierung geringe Menge des Allergens. Die Allergene werden entweder mithilfe von Spritzen verabreicht oder als Tabletten bzw. Lösungen direkt unter die Zunge gegeben. Die Menge des Allergens wird dabei in regelmäßigen Abständen erhöht. Eine Hyposensibilisierung dauert ungefähr drei Jahre.

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Tabletten oder Spritzen, was wirkt besser?
Sowohl Spritzen als auch Präparate zur Einnahme, sind wirksame Behandlungen im Rahmen der Hyposensibilisierung – sie bewirken bei vielen Betroffenen, dass weniger Symptome auftreten, weniger Medikamente benötigt werden oder dass sich die Allergie nicht weiter ausweitet. Die Datenlage deutet darauf hin, dass Spritzen die allergischen Beschwerden etwas besser abschwächen als die Behandlung mit Tabletten oder Tropfen. Da der Unterschied jedoch nicht groß ist und die Wirksamkeit ähnlich, sind individuelle Vorlieben oder Wünsche hier entscheidend. Für viele Menschen ist auch der Aufwand relevant: Für eine Hyposensibilisierung mithilfe von Spritzen sind regelmäßige Arztbesuche nötig.

Welche Risiken gibt es?
Auch eine Hyposensibilisierung kann mit Nebenwirkungen einher gehen. Typisch sind leichte allergische Reaktionen, wie Juckreiz, Niesen, tränende Augen, eine laufende Nase oder Atembeschwerden. Diese Reaktionen des Immunsystems sind ganz normal. Sollten starke Reaktionen auftreten, können die Ärzte und Ärztinnen die Dosis verringern. In sehr seltenen Fällen (bei weniger als einer von 1.000 Spritzen) kann eine Hyposensibilisierung zu einer heftigen allergischen Reaktion führen (anaphylaktische Reaktion), die notfallmäßig behandelt werden muss.
Autor: red

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Kommentare
Kitty Kat
24.04.2022, 12:20 Uhr
Richtig guter Erfolg
Also aus eigenem Erleben kann ich sagen, die Hyposensibilisierung mit Spritzen hilft super. Klar, etwas Geduld ist gefragt. Zur succesiven Behandlung mehrerer recht arger Allergien hab ich mehrere Jahre alle vier Wochen für ne dreiviertel Stunde die Arztpraxis aufgesucht, bin aber bei allen drei Behandlungen belohnt worden...nämlich anhaltend ohne Probleme.
Game Over
24.04.2022, 18:06 Uhr
Bei dem einen so, bei dem anderen anders
bei mir ist das Allergie Heftchen voll bis oben hin.
Ich habe auch das ein oder andere probiert aber ohne Erfolg.
Ich beglückwünsche jeden der bei sowas Erfolg hat auch ohne Neid.
Jedes Jahr geht's von vorn durch die Hölle hindurch.
Naja jeder muss wohl ein Preis zahlen.
Aber schön wenn es Menschen gibt die dadurch Abhilfe bekommen.

Schönen Sonntag!
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