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Mi, 15:21 Uhr
08.06.2022
Natura 2000-Station Südharz - Kyffhäuser

Lebensraum für Libellen erhalten

Libellen-Lebensraum bei Artern wurde wiederhergestellt
Die Kleine Helme mit ihren vielen Nebengräben wird in Brücken (Sachsen-Anhalt) von der Helme abgeschlagen und mündet bei Artern in die Unstrut. Dabei durchfließt sie das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Mönchenried und Helmegräben bei Artern"...

Graben nach Wiederherstellung östlich von Artern (Foto: Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser) Graben nach Wiederherstellung östlich von Artern (Foto: Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser)


Dieses wurde unter anderen errichtet, um die in den Gräben vorkommenden, europaweit geschützten Tierarten wie die Bachmuschel oder die Libellen Helm- und Vogel-Azurjungfer zu bewahren. In den Helmegräben bei Artern befindet sich eines der letzten Vorkommen dieser seltenen Tiere in Thüringen.

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Viele Gräben wurden in der Vergangenheit nicht ausreichend oder falsch gepflegt. Deshalb initiierte die Natura 2000-Station Südharz /Kyffhäuser die Wiederherstellung eines Grabens östlich von Artern. Der Graben hatte ein defektes Einlaufbauwerk und wies eine starke Beschattung des nördlichen Abschnitts durch Gehölze sowie eine Verlandung und Verkrautung des gesamten Grabens auf.

Die Funktion als Lebensraum für die wärme- und lichtliebenden Libellen, welche ein leicht fließendes Gewässer benötigen, war nicht mehr gegeben. Im Rahmen des Projektes wurde der Graben schonend beräumt und das ursprüngliche Profil wiederhergestellt. Das Einlaufbauwerk wurde erneuert und damit eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt. Anschließend erfolgte die Bepflanzung mit Brunnenkresse und Berle. Diese beiden wintergrünen Pflanzen sind ein wichtiger Lebensraum der Libellenlarven, weil sie den Larven im Winter Schutz bieten. Insgesamt konnte auf einer Länge von 2,4 km der Lebensraum für die seltenen Libellenarten wiederhergestellt werden.

Das Projekt wurde von der Natura 2000-Station Südharz/ Kyffhäuser begleitet und von November 2021 bis Mai 2022 umgesetzt. Es wurde aus Mitteln des Freistaates Thüringen und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes und des Sonderrahmenplans Insektenschutz" finanziert. Bei Fragen stehen Ihnen die Stationsmitarbeiter unter 03631-4994485 zur Verfügung.
Autor: emw

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