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Do, 08:18 Uhr
23.06.2022
Höhepunkte aus Bad Langensalza

20 Jahre Rosenstadt

Kaum ist das Brunnenfest in Bad Langensalza zu Ende gegangen, folgen schon die nächsten wichtigen Ereignisse in der Kurstadt. Am Mittwoch empfingen Bürgermeister Matthias Reinz und Rosenkönigin Melanie Kaiser interessierte Gäste an der Bühne des Rosengartens...

Den Anlass gab kein unwichtiges Jubiläum, denn auf den Tag genau vor 20 Jahren wurde Bad Langensalza offiziell als Rosenstadt ausgezeichnet.

Damit wurde die jahrzehntelange Rosenanbautradition gewürdigt, deren Umfang die größte Gartenproduktionsgenossenschaft (GPG „Roter Oktober“) in der damaligen DDR bildete. Mit Anni Berger war hier die einzige anerkannte Rosenzüchterin Deutschlands tätig, welche maßgeblich 90 Rosensorten selbst hervorbrachte. Diese tollen Kreationen sind heutzutage unter den insgesamt 450 Rosensorten in Bad Langensalza zu bestaunen.

Bürgermeister Matthias Reinz und Rosenkönigin Melanie Kaiser empfingen gestern die Gäste im Rosengarten (Foto: Markus Fromm) Bürgermeister Matthias Reinz und Rosenkönigin Melanie Kaiser empfingen gestern die Gäste im Rosengarten (Foto: Markus Fromm)


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Nach dem Abriss der Leder- und Schuhfabrik Anfang der 90er Jahre, lag die Fläche einige Zeit lang brach und ähnelte einer Mondlandschaft. Einhergehend mit der Eröffnung der Rehaklinik 1998 und der Friederikentherme 1999 wurde im Bad Langensalzaer Rathaus auch an einem vielseitigen Gartenareal als Ort der Erholung gefeilt. Noch im gleichen Jahr wie die Therme, eröffnete auch der Rosengarten mit seinen 10.000 Rosenpflanzen auf 17.500 Quadratmetern.

Nur drei Jahre später erfolgte die offizielle Ernennung als Rosenstadt, was am gestrigen Tag würdevoll gefeiert wurde. Neben Führungen, Workshops, Musik und Kabarett gab es am Mittwoch nach den weiteren Grußworten von Dr. Kirstin Kley vom städtischen Gartenbauamt und Marie-Luise Steube von der Anni-Berger-Stiftung auch eine Rosenpflanzung. Der Bürgermeister persönlich begoss als Erster die erst im vergangenen Jahr getaufte Sorte „Rönigk’s Lebensfreunde“.

Damit wird der Familie Rönigk aus dem Ortsteil Ufhoven gehuldigt, welche im Rosendorf ihren eigenen Rosenanbau betreibt und bereits Aussteller auf diversen Bundes- und Landesgartenschauen sein durfte. Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei seinen Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der städtischen Gesellschaft KTL mit den kurzen, aber dankbaren Worten „Das habt ihr gut gemacht“ für die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages der Hommage an die „Königin der Blumen“.
Markus Fromm
Autor: red

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