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Mi, 15:19 Uhr
09.11.2022
NABU Thüringen fordert Chaosbeendigung beim Windkraftausbau zu beend

Endlich Planungssicherheit schaffen

In der Diskussion um den Ausbau von Windkraft in Thüringen meldet sich der NABU Thüringen zu Wort. Der Verband steht zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Thüringen und macht Vorschläge, wo Windräder auch im Wald entstehen könnten...

„Um die Klima- und Artenkrise zu meistern, bedarf es Energieeinsparungen und eines naturverträglichen Ausbaus erneuerbarer Energien. Der Ausbau der Windkraft ist dabei ein entscheidender Faktor. Um diesen Ausbau naturverträglich zu gestalten ist vor allem eine Planung und Steuerung bei der Standortwahl notwendig, die insbesondere Natur- und Artenschutzkriterien berücksichtigt. Hierfür müssen endlich fachlich fundierte Raumordnungspläne für Planungs- und Rechtssicherheit sorgen“, fordert Martin Schmidt, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen. „Die Raumordnungspläne für Thüringen müssen dementsprechend schnellstmöglich und rechtssicher fertig gestellt werden.“

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Laut der Naturschützer muss das Land Thüringen die Regionalen Planungsgemeinschaften mit klaren landesplanerischen Vorgaben antreiben und sie bei der planerischen Konkretisierung dieser Vorgaben unterstützen. Nur so kann Thüringen die von der Bundesregierung gesteckten Ziele zum Windenergieausbau auch naturverträglich schaffen. Die Steuerung mittels Eignungs- und Ausschlussgebieten für Windkraftanlagen über die Raumordnung ist hierfür das entscheidende Instrument für die Standortwahl für Windkraftanlagen nach Umwelt- und Artenschutzaspekten.

Eine Aufhebung des pauschalen Verbotes von Windrädern im Wald im Freistaat sollte laut NABU Thüringen mit konkreten Ausschlusskriterien für besonders wertvolle Wälder verbunden sein. Zielführender als ein völliges Verbot in allen Wäldern wäre der Ausschluss von Windkraftanlagen unter anderem in naturnahen Wäldern, alten Laubwäldern, unzerschnitten Wäldern in verkehrsarmen Gegenden und Wäldern mit bestimmten Erholungs- oder Schutzfunktionen oder FFH-Lebensraumtypen.
Wenn Windkraftanlagen in naturfernen Nadelforsten, die bereits durch Infrastruktur wie Straßen, Leitungen oder Schienen beeinträchtigt sind gebaut werden, sei dies weniger problematisch als auf manch naturschutzfachlich wertvollen Standorten im Offenland.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
10.11.2022, 11:17 Uhr
Wenn die Vogelschredderanlagen...
... an die Ränder von Wäldern errichtet werden sollen, dann wird der letzte Wald verdunsten. Denn es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass in der Nähe der Riesenraeder die Niederschläge sinken. Aber so weit reicht es bekanntlich nicht bei den Grünen.
Joerg Esser
10.11.2022, 13:16 Uhr
Die wahren Vogelschredderanlagen..
sehr geehrtes Paulinchen, sind Autos, Fensterscheiben und allen voran Katzen. Allein an Fensterscheiben sterben pro Jahr 180 mal so viele Vögel, wie durch Windkraftanlagen. Wenn es Ihnen also wirklich um den Schutz der Vögel geht, motten Sie ihr Auto ein und sorgen sie dafür, dass keine Katzen mehr außerhalb von Häusern rum laufen dürfen.
E20
10.11.2022, 15:09 Uhr
@joerg esser
durch Windkraftanlagen sind hauptsächlich große Vogelarten, wie Greifvögel betroffen.
Und diese kollidieren seltener mit Fensterscheiben und Autos. Und ich denke auch, daß die Katze bei dieser Konstellation eher nicht der Räuber ist.
Also ihr Vergleich hinkt gewaltig.
Cychreides
10.11.2022, 16:43 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Cychreides
10.11.2022, 16:52 Uhr
Der größte Schredder
Ist der Mensch. Milliardenfach. Störts wen? Nah Fleisch muss billig sein egal was drin ist. Die Antibiotikapampe mit Gammel darf uns keiner weg nehmen, und auch nicht die Eitermilch.
Deswegen wird in NDH auch Montags gegen das System demonstriert anstatt van asten.

Wohl bekommts.
Kobold2
10.11.2022, 18:29 Uhr
Einfach
Behauptungen aufstellen, damit man sich besser fühlt, ist wenig zielführend E20
Ich gebe ja zu das manches Fahrzeug konstruktionsbedingt den Blick zum Straßenrand nicht optimal zulässt. Aber Greifvögel sind dort trotzdem recht gut auszumachen. Auch wenn ich keine Statistik führe, kann ich das empfinden nicht bestätigen.
Das was mir hin und wieder vor allem in den Dämmerungs stunden gegen das Hochdach knallt, klingt selten nach Kleinstvögeln.
geloescht.20250302
10.11.2022, 20:36 Uhr
Herr Esser...
Was Freigänger-Katzen betrifft, haben Sie Recht.

Aber man kann sie nun mal durch Freigang-Verbot nicht domestizieren, aber den natürlichen Jagdtrieb auf Spielzeug in der Wohnung fokussieren und ein reines Vogelschutz-Gewissen haben, aber ich kann meinem Nachbarn nicht vorschreiben, ob er seine Mieze auf die Wiese hinter das Haus lässt.

Und dort habe ich noch niemals einen von einer Katze gerissenenen Greifvogel gefunden.

Als Mitarbeiter von MdL Marx argumtieren Sie natürlich pro Rotgrün/Ampel-Ideen.

Aber machen Sie das doch bitte für alle anderen kenntlich, dass Sie hier nicht als Privatperson argumentieren.

Oder gibt's da Divergenzen?

Ich glaube nicht, dass Sie einen Windradpark vor Ihrer Haustür möchten.
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