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Do, 14:46 Uhr
10.11.2022
Kraftstoffpreise in Berlin und im Saarland am niedrigsten

Tanken in Bremen am teuersten

Die regionalen Unterschiede zwischen den Kraftstoffpreisen sind nach wie vor erheblich. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, kostet in Berlin als günstigstem Bundesland ein Liter Super E10 im Schnitt 1,822 Euro...

Demgegenüber halten die Autofahrer in Bremen – wie Berlin ebenfalls ein Stadtstaat – mit einem Preis von 1,935 Euro je Liter Super E10 die rote Laterne im Ranking. Damit ist Benzin in Berlin aktuell um 11,3 Cent billiger als in Bremen.

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Mit 10,6 Cent ist die Preisdifferenz beim Diesel ähnlich groß. Im Saarland, dem günstigsten Bundesland, kostet ein Liter Diesel 1,995 Euro. Bremen, das auch beim Diesel das teuerste Bundesland ist, liegt bei einem Mittelpreis von 2,101 Euro je Liter.

Bayern und Baden-Württemberg, die beiden Bundesländer, die über Monate hinweg die höchsten Kraftstoffpreise in Deutschland aufgewiesen hatten, haben sich von den unteren Rängen der Tabelle verabschiedet und rangieren jetzt in der oberen Hälfte. Auch nach dem Ende des Niedrigwassers am Rhein und des Raffinerieausfalls in Schwechat kommt es zu großen Preisunterschieden. Dies zeigt, dass es in Deutschland keinen starren, einheitlichen Kraftstoffmarkt gibt, sondern eine Vielzahl von kleineren Märkten, in denen sich die Preise täglich neu bilden.

Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.
Autor: red

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Kommentare
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10.11.2022, 20:03 Uhr
Teuer ? Das muss man doch alles relativ sehen !
Wie hoch sind denn die Durchschnittseinkommen und die Renten im Stadtstaat Bremen gegenüber dem Freistaat Thüringen ? Ich bin der Meinung, dass die Bremer trotz des höchsten Benzinpreises doch noch besser über die Runden kommen als wir Thüringer.
Man sollte hier logischerweise die statistische Mathematik mit einbeziehen.
Mich stören die Erhöhungen der Bezinpreise nicht - ich tanke grundsätzlich nur für 30,-€ !!!
P.Burkhardt
10.11.2022, 20:23 Uhr
stimmt...
wir sollten das relativ sehen....und auch die Mieten und Immobilienpreise mit einbeziehen....und auch wie viel gefahren wird. Ich weiß, dass in Städten die Auslastung der Öffis und die Nutzung von Fahrrädern sehr viel verbreiteter ist, als auf dem Land. Liegt in der Natur der Sache - man ist in der Stadt damit meistens schneller als mit dem Auto und die Verfügbarkeit ist höher als auf dem Land.

Von daher ist die Wirkung der Spritpreise auf das Haushaltsbudget im Durchschnitt sehr wahrscheinlich tatsächlich geringer als in Thüringen...dafür jedoch Mieten, Raten, Friseur- und Restaurant-Preise um ein vielfaches höher.
Kobold2
10.11.2022, 20:41 Uhr
Oh,
Ein Milchmädchen.....
Das höhere Einkommen hat auch gefälligst mehr für Kraftstoffe zu zahlen.....
Mieten, Grundstücks und Immobilienpreise etc. ?????
Ob das immer so gut ist, wenn man die Welt so einfach erklären kann???
geloescht.20250302
10.11.2022, 20:58 Uhr
Stimmt leider nicht ..
...Bremen ist kein Millionärsparadies, sondern eher ein sozialer Brennpunkt.

Die Spritpreis-Mafia interesssiert sich nicht dafür, wer Geberland(Stadtstaat) oder Nimmersattkassierer ist.
P.Burkhardt
10.11.2022, 22:35 Uhr
stimmt auch...
das BSP in Bremen steht auf dem letzten Platz in D... wenn man das so als sozialen Brennpunkt definieren will, lieber Minnesänger...

.... aber wie kann es sein, dass Bremen ein sozialer Brennpunkt sein soll, wenn das monatliche Bruttoeinkommen dort etwa 1000 Euro über dem Thüringer Brutto-Einkommen liegt (2021), wenn die Kosten für Sprit - wie oben beschrieben in einer Stadt eine weniger wichtige Rolle spielen.... Könnte es vielleicht doch an den anderen Lebenshaltungskosten - allen voran Miete und Immobilienpreise - liegen ?
geloescht.20250302
10.11.2022, 22:55 Uhr
Lieber P. Burkhard...
...wir definieren doch beide nicht "Sozialer Brennpunkt" anhand der Spritpreise und weil RTL2 dort noch nicht eine Doku gedreht hat.
Psychoanalytiker
11.11.2022, 08:39 Uhr
Wenn tannhäuser ...
... von einer Spritpreis-Mafia scheibt, dann hat er vollkommen Recht, das sollten auch seine aktuellen "Daumen-runter-Geber" mal begreifen.

Vor vielen Jahren gab es mal die Situation, dass es an "Nord- und Ostsee" die geringsten, in Thüringen so "mittlere" und in Sachsen die höchsten Kraftstoffpreise gab. Diverse Kunden Sachses beschwerten sich daraufhin massiv in Zeitungen darüber.

Die damalige Antwort war sinngemäß, dass die weiten Transportwege (und die damit verbundenen Kosten) von den Raffinerien zur Tankstelle diese Preisunterschiede rechtfertigen. Sachsen läge sehr weit weg und daher die dortigen hohen Preise. Die Beschwerden rissen aber nicht ab, und siehe da, Sachsen wurde zum "Billig-Tank-Land" und Thüringen teurer. So war das damals, und gilt auch noch bis heute. Ein paar wenige Cent sind die Preise meist immer noch in NDH höher, als in Leipzig.

Heute werden die Preise nur noch zur Gewinnoptimierung angepasst, daher auch die vielfachen Preisänderungen über den Tag hinweg. Das hat zwar mit Marktwirtschaft zu tun, die Entscheider kennen aber den Begriff "Soziale Marktwirtschaft" nicht mehr. Es ist daher auch für mich eine "Moralische-Spritpreis-Mafia", ganz einfach, weil der schon im Tank einer Tankstelle befindliche Kraftstoff, ohne jegliches "Nachfüllen" auch zu Preissprüngen führt, die nicht mehr als normal zu bezeichnen sind. Ölpreisänderungen verursachen diese Preissprünge meist nicht. "Mafiaartig" ist es eben ... .
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