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Di, 09:56 Uhr
14.03.2023
Steuererklärung 2022

Besonderheiten bei der Steuererklärung

Ab dem morgigen Mittwoch beginnen die Thüringer Finanzämter mit der Bearbeitung der Steuererklärungen 2022. Rentnerinnen und Rentner müssen die im Dezember bezogene Energiepreispauschale nicht in der Steuererklärung angeben....

Die Thüringer Finanzämter starten am 15. März 2023 mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen für das abgelaufene Kalenderjahr 2022.

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Die elektronisch zu übermittelnden Daten zum Arbeitslohn, zu Rentenbezügen oder geleisteten Beiträgen zur Altersvorsorge, Kranken- und Pflegeversicherung erreichten die Finanzämter bis Ende Februar. „Es handelt sich um eine riesige Datenmenge, ohne die die Steuererklärungen nicht bearbeitet werden können. Die Steuerverwaltung hatte für die Aufbereitung der Daten etwa zwei Wochen Zeit“, sagt Finanzministerin Heike Taubert. Die bundeseinheitlichen Programme zur Berechnung der Steuern stehen den Finanzämtern erst ab Mitte März zur Verfügung, sodass eine frühere Bearbeitung ausgeschlossen ist. Erst mit der Bereitstellung der Software können die Finanzämter loslegen.

Rentnerinnen und Rentner, die im Dezember 2022 die Energiepreispauschale durch den Renten Service der Deutschen Post AG, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See oder die landwirtschaftliche Alterskasse ausgezahlt bekommen haben, müssen diese nicht in der Steuererklärung 2022 angeben.

„Der Grund dafür ist ganz einfach - die Steuerpflicht der Energiepreispauschale für Rentenbeziehende wurde erst Ende Dezember beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Erklärungsvordrucke für das Jahr 2022 bereits finalisiert. Deshalb ist auf der Anlage R keine entsprechende Eintragungsmöglichkeit vorgesehen, um die 300 zu erklären“, so die Finanzministerin. Die Finanzverwaltung warnt davor, den Betrag einfach an irgendeiner anderen Stelle zu erklären, denn die Fehleintragungen ziehen falsche steuerliche Folgen nach sich.

Das Finanzamt erhält stattdessen automatisch eine elektronische Mitteilung über die Auszahlung und wird die Energiepreispauschale von Amts wegen bei der Einkommensteuerfestsetzung für das Jahr 2022 berücksichtigen.

Die Thüringer Finanzverwaltung empfiehlt den Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern, ihre Steuererklärung elektronisch über das Portal „Mein ELSTER“ an die Finanzämter zu übermitteln. Über das Portal ist eine papierlose, sichere und verschlüsselte Übertragung an die Finanzämter möglich. Sofern noch kein Benutzerkonto besteht, ist hierzu eine einmalige Registrierung unter www.elster.de erforderlich.

Der Service der Online-Steuererklärung wird mittlerweile von einer Vielzahl der Thüringer Bürgerinnen und Bürger genutzt. Im vergangenen Jahr wurden von den für das Jahr 2021 veranlagten Steuererklärungen 73 Prozent elektronisch an die Finanzämter übermittelt.

Die ersten Steuerbescheide für 2022 können voraussichtlich Ende März versendet werden. Die Finanzverwaltung bittet von Rückfragen zum Bearbeitungsstand in den Finanzämtern abzusehen.
Autor: red

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