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Mo, 14:24 Uhr
03.04.2023
Aus dem Landtag

Tragischer Unfall beschäftigt nun auch die Politik

Die CDU-Fraktion macht den schweren Unfall mit sieben Toten auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza zum Thema im Landtag. Das Unglück mache eine parlamentarische Nachbereitung erforderlich, weshalb die CDU-Fraktion das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Innenausschusses setze...

„Der Unfall ist eine schreckliche Tragödie, die unfassbares Leid bei den Angehörigen hinterlässt und uns alle mitnimmt. Wir sind als CDU-Fraktion mit unseren Gedanken bei den Familien“, erklärt dazu der innenpolitische Sprecher, Raymond Walk. Im Ausschuss sollen wichtige Fragen erörtert werden, so Walk. Ins Zentrum müssten demnach nicht nur das Fahrverhalten und mögliche Fehler rücken, sondern auch der Zustand des Unglückfahrzeugs und der Infrastruktur. „Wie verhält sich der Asphalt bei Regen? Ist die Verkehrsführung klar und deutlich? Wie sieht die Beschilderung in Sachen Überholverbot oder Gefahrenhinweise aus? All das müssen wir besprechen und die richtigen Schlüsse ziehen“, so Walk. „Jeder Unfall auf unseren Straßen ist einer zu viel. Was wir am Wochenende sehen mussten, ist aber kein gewöhnlicher Unfall. Klar ist, dass wir nach diesem tragischen Ereignis nicht ohne weiteres zur Tagesordnung übergehen können.“

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Auch der CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, Jonas Urbach, drückt den Familien sein Beileid aus. „Bei dem Unglück sind sieben Menschen gestorben, fünf von ihnen waren erst 19 Jahre alt. Wir können kaum fühlen, was in den Familien vorgeht, die ihre Liebsten auf diese Weise verloren haben.“ Aus diesem Grund dürfe diese Tragödie nicht zu den Akten gelegt werden, sondern müsse intensiv bearbeitet werden. Gleichzeitig dankte er den Feuerwehr- und Rettungskräften für ihren Einsatz vor Ort. „Wir haben als Politik auch eine Verantwortung für die Sicherheit der Menschen auf unseren Straßen. Deshalb ist es wichtig, jetzt Antworten zu finden und die entsprechenden Lehren zu ziehen“, so Urbach.
Autor: red

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Kommentare
ChristianNDH
03.04.2023, 14:35 Uhr
Politik gaukelt Aktion vor
Der Unfall ist tragisch. Kein Frage. Der Tod von so jungen Menschen geht allen Nahe. Aber warum beschäfftigen sich die Politiker aus Kommune und aus der Freistaatebene damit?
Es wird nach Konsequenzen gerufen. Ich finde das heuchlerisch. Der Unfallverursacher hat seit 2007 ! keinen Führerschein mehr und stößt dann mit seinem PKW in den Gegenverkehr. Es muß doch allen Behörden bekannt gewesen sein, dass de rFahrer keinen Führerschein mehr hat. Wo sind denn die Ordnungsbehörden seit 15 Jahren gewersen, um Recht und Ordnung gegenüber diesem Mann durchzusetzten? Dann wäre vielleicht auch der Unfall nicht stattgefunden.
Paulinchen
03.04.2023, 15:29 Uhr
Ich will...
... sichere Strassen, Wege und Plätze....
So argumentiert ein grüner Politiker, der vor wenigen Jahren selbst einen Unfall verursacht haben soll und Fahrerflucht begangen hat.

Leider war nicht zu lesen, ob der gute Mann unter Drogen, oder anderen berauschenden Mitteln stand.
Aber mit einer solchen Vergangenheit wäre es angebracht, die Lippen zusammen zu pressen.

Diese Nachricht veröffentlicht die Zeitung mit den 4 Buchstaben.

Was nun? Liegen da jetzt 16 Jahre, Fahren ohne Lappen und dem schreckichen Unfall dazwischenund das noch evtl. unter Alkohol?
Ich möchte nicht der Richter sein, der für diese Tat das gerechte Strafmaß finden muss. Warten wir ab, was am Ende ermittelt wird.
Traurig ist es allemal!!

Aber man wird kritisiert, wenn man die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr einfordert....
Schnullerbacke
03.04.2023, 16:13 Uhr
Unfassbar
Seit 16 Jahren, seit SECHZEHN Jahren ohne Führerschein.
Mich würde es nicht wundern, wenn noch Drogen oder Alkohol im Blut nachgewiesen werden! Unverantwortlich!!!
Herr Fuchs
03.04.2023, 16:18 Uhr
Unfassbar
dass bei so einem Unglück Politiker diskutieren über Verhalten von Asphalt bei Regen und all die anderen genannten Dinge. Das macht mich so wütend. Jeder Autofahrer weiß, dass man bei Regen die Geschwindigkeit anzupassen hat und in Kurven sowieso. Warum hat denn dieser verantwortungslose Typ seit ewig keinen Führerschein? Das hat Gründe. Und die hängen nicht mit Kurvenlage oder Asphalt oder Beschilderung zusammen. Man könnte ausspucken vor so viel Ignoranz dieser "Politelite", siehe vor allem diese Karawanskij... Die sollte sich schämen.
diskobolos
03.04.2023, 20:55 Uhr
"Tragisch" trifft es eigentlich nicht . . .
Dass bei einem so schweren Unfall alle Umstände zu ermitteln sind, versteht sich m. E. von selbst. Auch wenn in diesem Fall die Schuldfrage klar zu sein scheint.
Einige Kommentatoren versuchen Alles und Jedes gegen ihre Lieblingsfeinde (Politiker) in Stellung zu bringen. DAFÜR sollten sich die Betreffenden schämen.

Was kann man gegen Jemanden unternehmen, der jahrelang ohne Fahrerlaubnis fährt? Das geht doch nur, wenn er bei Verkehrskontrollen auffällt oder durch Mitwisser angezeigt wird. Und dann auch nur durch Gerichte.
MaKra
03.04.2023, 22:48 Uhr
Rechts und links Leitplanken - keine Chance zu entkommen
Selbst ein reaktionsschneller Autofahrer hätte keine Chance gehabt dem entgegenkommenden Alkoholiker auszuweichen. Links und rechts extraverstärkte Leitplanken - an der Stelle völlig sinnloserweise. Nach rechts die Böschung hoch - hätte vielleicht einer Gruppe Jugendlicher das Leben gerettet.
Die absolute Alptraumsituation - siehst den Chaoten auf dich zukommen und kannst nicht weg, weil die sinnlosen Leitplanken dich auf der Straße halten.
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