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Di, 10:29 Uhr
04.04.2023
Ein Blick in die Statistik

Höchste Preisanstiege seit Wiedervereinigung

Unser Blick in die Statistik fällt heute einmal nicht auf konkrete Zahlen, sondern auf ein neues Instrument der Statistiker in Erfurt, mit dessen Hilfe jeder die historischen Preisanstiege nachvollziehen kann...

Das Thüringer Landesamt für Statistik möchte auf die neue Themenseite „Inflation 2022“ im Statistikportal, eine neue interaktive Anwendung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder aufmerksam machen. Mit Hilfe der Themenseite kann die Entwicklung der Verbraucherpreise mit Basis 2020 = 100 nachvollzogen werden.

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Seit der Wiedervereinigung sind die Preise in Deutschland noch nie so stark gestiegen wie letztes Jahr. Gemessen wird die Inflation anhand der jährlichen Steigerungsrate der Verbraucherpreise, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder monatlich erfasst werden. Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahr 2022 um 6,9 Prozent. In Thüringen lag die Inflationsrate bei 7,5 Prozent (Basis 2020 =100).

Die Ursache hierfür waren unter anderen die seit Jahresbeginn 2022 sprunghaft ansteigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise. Die Preise für Energieprodukte verteuerten sich 2022 in Thüringen um durchschnittlich 29,3 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichneten Heizöl einschließlich Betriebskosten (+74,0 Prozent), Fernwärme (+57,2 Prozent) sowie Gas einschließlich Betriebskosten (+52,8 Prozent). Die Kraftstoffpreise lagen um 25,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurde 2022 eine durchschnittliche Teuerung von 13,5 Prozent beobachtet.

Auf der Themenseite „Inflation 2022“ im Statistikportal stellen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zukünftig in interaktiven Karten eine Übersicht zur Preisentwicklung im Jahr 2022 zur Verfügung (Link: statistikportal.de/inflation).

Weitere Informationen zur Thüringer Preisentwicklung bietet der Peismonitor des Thüringer Landesamtes für Statistik (Link: https://www.statistik.thueringen.de/analysen/Preismonitor/moni- tor.asp).
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
04.04.2023, 12:01 Uhr
Lug und Trug
Das ist so ein Ding mit der Statistik. Steht man beispielsweise mit einem Bein auf einer rotglühenden Ceranfeldplatte und mit dem anderen Bein gleichzeitig in einer Schüssel mit flüssigem Stickstoff, dann verkündet der Statistiker, dass es einem mit einer statistisch ermittelten Durchschnittstemperatur von aktuell 21,8°C gerade super geht.

In Fall der Inflationsermittlung glaube zumindest ich erst einmal, dass die Preiserhöhungen zwas richtig erfasst wurden, dass sich dies aber mit Sicherheit nur auf die jeweiligen Endpreise am Regal bezieht. Die Preise bezogen auf 1 kg bzw. 100 g (oder die Stückpreise) sind da bestimmt nicht mit bedacht und erfasst.

Mein Lieblingssalat ist bei 25 g weniger Inhalt um 75 Prozent teurer geworden. Da liegt die Inflationsrate auch nicht bei nur "8" Prozent. In vielen Artikeln sind zudem z.B. statt 500 g (oder ml) nur noch 400 g (bzw. ml) drin, und das bei gleichem Preis. Das sind auch mal 20 Prozent hier, oder 25 Prozent dort "versteckte" Preiserhöhung.

Man sollte sich also nicht verars..en lassen, wenn man den Statistikern, Unternehmern oder Politikern so zuhört.

Selbst für meinen Koffer, den ich kaufte, müsste ich jetzt fas 50 Prozent mehr bezahlen, das sind die wahren Preiserhöhungen ...
Kobold2
04.04.2023, 18:46 Uhr
Lug und
(Selbst ) Betrug war es sicher auch, das man so manche niedrigen Preise der Vergangenheit einfach hingenommen hat ohne das Zustandekommen mal zu hinterfragen.. Wie hier mal ein ganz " lustiger"
Kommentator schrieb...hätte ja immer so weiter gehen können, ja selten so gelacht.
Alles Mögliche auslagern und Billiglohnländer als Werkbank benutzen klappt halt so lange bis man da merkt das wir dann mal von ihnen abhängig werden und nicht mehr umgekehrt.
Jetzt wollen die auch noch was vom Kuchen und ihren Standart aufbessern. Zum Transportieren finden sich auch immer weniger Leute und wenn, dann nicht zum Mindestlohn. Energie ist das neue Druckmittel, da man gemerkt hat, das wohl nichts wichtiger ist, als Lieferketten aufrecht zu erhalten. Es wird weiterhin hin und her gefahren. Ein Umdenken ist nur mühsam erkennbar.
Anderen nichts gönnen aber selbs fürstlich entlohnt zu werden, endet in einer Sackgasse und wenn der Lieblingssalat zu teuer geworden ist, dann hilft selber machen.
Das führt i.d.R. zu neuer Wertschätzung und man weis wirklich was drin ist.
grobschmied56
04.04.2023, 23:43 Uhr
Nö, Herr Kobold, darauf habe ich schon ...
... geachtet, daß mein Brot nicht in einem Billig - Lohnland gebacken wird. Es sei denn, man interpretiert Thüringen als solches...
Die Inflation ist übrigens schon älteren Datums. Es begann damit, Millionen von Menschen das Arbeiten und den Gelderwerb zu verbieten - wegen einer 'Pandemie'.
Bezahlt hat man die Leute dann mit 'gedrucktem' statt mit erarbeitetem Geld.
Dachte wirklich jemand, so ein Eingriff könne ohne Folgen bleiben?
Wenn ja, dann hatte er aber einen Begriffs-Stutz der Größe XXXL in jeder Hosentasche stecken.
Dazu kommen massenhaft in unser Sozialsystem - aber nicht in den Arbeitsmarkt eingewanderte 'Schutzsuchende', die kosten auch einen hübschen Pfennig Geld.
Woher nehmen - und nicht stehlen?
Ganz einfach! DRUCKEN!
Die künstliche Verteuerung von Energie tut ein Übriges-
Wenn man in einer prekären Energiekrise steckt, also ZU WENIG ENERGIE hat - was sollte man dann tun?
Richtig! Das was unser ENERGIE- und Wirtschaftsminister tut:
Kraftwerke ABSCHALTEN!
Nicht von ungefähr hat das Wall - Street - Journal uns die 'dümmste Energiepolitik' bescheinigt.
Zitat:
'Samstag, 05.06.2021, 11:40
Im Jahr 2019 erschien im „Wall Street Journal“ ein Artikel über die deutsche Energiepolitik mit dem Titel „World’s Dumbest Energy Policy“
Zitat Ende. (Quelle: Focus)
Der Krieg in der Ukraine ist nicht die Ursache der Inflation, wie es uns Regierung und Staatsmedien gern weismachen wollen. Er ist nur der Brandbeschleuniger, der das bereits vorhandene Problem noch verschärft.
Kobold2
05.04.2023, 11:19 Uhr
Beim letzten Absatz
gehe ich uneingeschränkt mit, die Pandemie davor war die Inventur und der Grundstein für dieses Dulemma waren die letzte 20- 25 Jahre.
Die "massenhafte" Einwanderung belauft sich auf einen einstelligen Prozentbetrag bei dem auch nicht alle ihren Vorstellungen entsprechen. Wir haben viel z.B. höhere Verluste durch Schwarzarbeit, Sozialdumping, Steuerhinterziehung, bei denen man sich auch gern der Migranten bedient. Wird aber gesellschaftlich eher toleriert. Ihre geliebten Kraftwerke, die bei Niedrigwasser auf Sparflamme laufen und deren Müllproblem auf die nächsten Generationen vers hoben wird, bringen halt auch nur noch einen einstelligen Prozentanteil.
Beim verwiesen Artikel sind sie entweder schon an der Überschrift hängengeblieben oder haben den Inhalt nicht verstanden, der sich mit dem deckt, was ich hier seit Jahren schreibe. Da sehen einfach einige ihre Felle davonschwimmen und Leute wie sie helfen dabei noch ganz unentgeltlich die Felle aufzuhalten.
Meine Aussagen zum Transport und Logistikwesen werden auch seit Jahren lieber mit Daumen, als mit Verstand honoriert.
Jetzt, wo das vorhersehbare Dilemma eintritt, sind es wieder die "Anderen".
War alles vorhersehbar und eines ist sicher, die fetten Jahre, wo andere für uns billig die Arbeit gemacht haben, sind erst mal durch.
Psychoanalytiker
05.04.2023, 20:48 Uhr
Lieber Kobold2 ...
... ich, also ich glaube nicht an Ihre Aussage, dass "die fetten Jahre, wo andere für uns billig die Arbeit gemacht haben, erst mal durch" sind.

Da gibt es nämlich auf dieser Erde Menschen, denen Dollarzeichen wichtiger sind, als soziale Marktwirtschaft. Und die führen zu Preisanstiegen, weil man nicht genug davon kriegt.

Nun merke ich mir nicht unbedingt, wer hier was schreibt, aber ich habe ein klein wenig in Erinnerung, dass es in dieser Zeitung Kommentatoren gibt, die vor lauter grüner Farbe daran glauben, was diverse Politiker, die z.B. weder einen Beruf erlernten, noch ein Studium abschlossen, oder die Märchen erzählen, so alles predigen. Nehmen wir mal wieder das Thema "E-Autos" in Betracht:

Wenn Ihre These stimmt, dann werden die kleinen Kinderhände, die Rohstoffe für Akkus aus der Erde kratzen, zukünftig "gut bezahlt". Daran glaube ich ebensowenig, wie an Ersatzmaterialien. Und wenn diesen Kindern ihr Verdienst genommen wird, müssen sie sich andere Arbeit, z.B. in Europa, suchen. Hier gibt es aber diese Rohstoffe nicht. Der Kreislauf setzt sich logischer Weise fort. Und an die Preise, die bei Ihrer These genommen werden (müssen), will ich da gar nicht denken. Und meine Rente ist jetzt schon lächerlich gering, ein E-Auto werde ich mir nicht leisten können, und ich will z.B. auch nicht "Chinesen" nachahmen, in dem ich zukünftig Lastenfahrrad fahre. Die fahren dafür "Mercedes".

Ich glaube auch nicht, dass die "Großmäuler", die Waren nur noch in Europa, oder noch besser in Deutschland, herstellen lassen wollen, in 1, 2 oder 3 Jahren auch noch so denken. Da sind sie mit Sicherheit wieder, die Dollarzeichen im Wege.

Sie haben ja oftmals nicht Unrecht, aber leider zu viel in der Theorie und zu wenig in der Realität. Schauen Sie mehr dem "Otto Normalverbrauchern" und weniger den Politikern "aufs Maul", das ist besser.
Kobold2
06.04.2023, 07:02 Uhr
Na dann
Ist das doch die Bestätigung von. S.Hawkins Aussage, das die Menschheit an iher Dummheit und Gier zu Grunde geht.
Es liegt an jedem selbst, seinen Anteil dazu zu bringen. Ich kann mich aber gut erinnern, das sie mich auf Grund einer eingetreten absehbaren Entwicklung mal als Hellseher betitelt haben.
Der bin ich bestimmt nicht.
Was sie glauben ist ihre Sache. Ich informiere mich gern über Sachen, die mich beschäftigen und ziehe meine eigenen Schlüsse.
Dazu gehört in erster Linie, wem ich unser sauer verdientes Geld gebe und was ich damit anrichte. Bei uns wird auch abgewogen, was wir wirklich brauchen. Das ist erstaunlich wenig, wenn man sich selbst gegenüber etwas ehrlich ist. Ebenso ist es uns wichtig, das unser Umfeld/ Region dabei Priorität hat. Gesellschaflich stehe ich mit meinem Job noch unter dem eines Otto Normalverbrauchers und wie ich auf Aussagen von Politikern reagieren darf, zeigt mir seit Jahren die Wertschätzung unserer Branche durch Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb können wir uns auch keinen Mercedes leisten...
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