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Sa, 16:16 Uhr
08.04.2023
Der ADAC informiert:

Jetzt Zeit für Sommerreifen

Im Frühjahr sollte man spätestens dann die Reifen wechseln, wenn die Höchsttemperaturen über mehrere Tage hinweg im zweistelligen Plusbereich liegen und die Wettervorhersage weder Schnee noch Frost voraussagt...

Wer den Reifenwechsel selbst durchführen möchte, benötigt spezielles Werkzeug wie einen stabilen Wagenheber und einen Drehmomentschlüssel. Außerdem müssen für manche Räder passende Schrauben oder gar ein Felgenschloss verwendet werden. In der Bedienungsanleitung sollte man sich vorab über das richtige Vorgehen und das korrekte Anziehen der Radmuttern informieren.
Wer unsicher ist, geht besser in eine Werkstatt, um Fehler beim Montieren der Räder zu vermeiden.

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Überprüfen sollte man vorab die Profiltiefe der Sommerreifen. Sie sollte auf dem gesamten Umfang mindestens 1,6 Millimeter betragen. Umfangreiche ADAC Tests haben allerdings bewiesen, dass die gesetzlich festgelegte Profilgrenze nur einen Rest an Sicherheit bietet. Bei Sommerreifen sollte das Profil noch mindestens drei Millimeter tief sein. Messen lässt sich das unter anderem mit einer Ein-Euro Münze. Verschwindet der Goldrand im Profil, ist alles in Ordnung. Ragt der Goldrand heraus, sollten die Reifen gewechselt werden. Zudem sollten Reifen nicht zu alt sein und nach acht bis 10 Jahren spätestens ausgetauscht werden.

Räder sollten spätestens alle 8000 bis 10.000 Kilometer achsweise (vorderes rechtes Rad nach hinten rechts usw.) getauscht werden, um unterschiedlich starker Abnutzung vorzubeugen. Bei Reifen mit unterschiedlichen Restprofiltiefen gehören die mit der größeren Profiltiefe immer an die Hinterachse.

Um ihre Lebensdauer zu verlängern, sollten Winterreifen über den Sommer fachgerecht gelagert werden. Am besten bewahrt man sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf und schützt sie vor Sonneneinstrahlung und Ozon.

Wer den Kauf neuer Reifen plant, sollte sich vorab gut informieren, welche Reifen für das eigene Fahrprofil geeignet sind. Eine gute Orientierung bietet der ADAC Reifentest, in dem sowohl die Fahrsicherheit als auch die Umweltbilanz der Reifen bewertet werden.
Autor: red

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Kommentare
Herb
08.04.2023, 20:55 Uhr
Es wäre doch interessant.......
zu wissen, wie man Autoreifen vor Ozon schützt. Wenn es schon nicht möglich ist die Bevölkerung vor vermehrtem Ozon zu schützen, sollte man es wenigstens für die Autoreifen tun. Das wäre doch mal eine echte Aufgabe für unsere 736 Ungelernten und Studiumabbrecher.

Meint Herb
diskobolos
08.04.2023, 22:30 Uhr
Widersprüchliches ?
Da die meisten PKW Frontantrieb haben, nutzen sich die Vorderreifen schneller ab als die Hinterreifen. Bei dem im Artikel vorgeschlagenen Tausch VR gg. HR kommen also die Reifen mit der geringeren Profiltiefe nach hinten, was eigentlich nicht sein sollte. Der Artikel ist also in sich widersprüchlich.

Ich selbst fahre seit Jahren immer Ganzjahresreifen und habe nach jeweils 20 000 km wie vorgeschlagen getauscht.
Der letzte Reifensatz hat über 80 000 km gehalten. In Zukunft fahre ich bis die Vorderräder abgefahren sind und kaufe dann zwei neue.
Kobold2
09.04.2023, 08:41 Uhr
Ja, widersprüchlich
Mit Abnahme der Profiltiefe erhöht sich sie Aquaplaninggefahr... Also schwimmt das Auto zuerst an der Vorderachse auf und man kann folglich nicht mehr lenken......
Der Gedanke gefällt mir nicht so recht. Beim Reifenalter empfiehlt der ADAC bei Winterreifen einen Wechsel nach spätestens 6 Jahren. Sommerreifensollen nun 8- 10 Jahre gefahren werden, also auch noch, wenn sie das Grip-Niveau eines Holzrades erreicht haben......
Gehard Gösebrecht
09.04.2023, 14:05 Uhr
Also eigentlich...
...sollten hier einige Herrschaften lieber Dreirad fahren.
Da halten die Reifen länger und die Aquaplaninggefahr ist auch nicht mehr so hoch.
diskobolos
09.04.2023, 18:18 Uhr
Ach G. G.
Falls Sie mich meinen: Was genau haben Sie nicht verstanden, um einen solchen argumentationslosen Beitrag zu liefern? Ich kann Ihnen versichern, dass ich in über 40 Jahren mit PKW über 700 Tkm unfallfrei gefahren bin.
Mit "Reifen abfahren" meinte ich natürlich in vernünftigen Grenzen.

Letztlich sind die Ursache für Unfälle i. d. R. nicht schlechte Reifen, sondern zu hohe Geschwindigkeit dafür.
Kobold2
09.04.2023, 22:18 Uhr
Ich denke
Das argumentationslosen Geschreibsel ist das Stöckchen über das ich springen soll..
Es ist schon sinnvoll, das man die besseren Reifen lieber hinten montiert, wo die Bremskraft auch noch lastabhängig reduziert wird. Dann halten die auch länger.
Auf die "geniale" Idee kommen wohl nicht mal die Schotten oder die sparsamen Schwaben. Dem genialen Konstrukteur F. Porsche wird der Satz nachgesagt, das ein Auto nur so schnell ist, wie es seine Bremsen zu lassen.
Beim Baustellen Taxi ist diese Erkenntnis weniger wichtig und wenn man sich jedweder Nachschulung verweigert, wird sich die Erkenntnis auch nicht einstellen. Es bleibt aber simple Physik, wohin sich die Masse beim Bremsen verschiebt und welche Achse dabei mehr Bremskraft übertragen kann, wenn es die Reifen auch zulassen.
Ich denke dem ADAC ist in dem Artikel ein Fehler unterlaufen. Aber der ADAC ist aber seit Jahren in der komfortablen Lage, das viele Leute über Verfehlungen einfach hinwegsehen und nichts weiter hinterfragen.
Hallogemeinde
11.04.2023, 15:38 Uhr
@Kobold2
Ganz so einfach ist das alles nicht wie Sie es hier beschreiben. Haben Sie schon mal versucht ein Auto abzufangen wenn es an der Hinterachse ausbricht? Sicher nicht. Wenn an der Vorderachse (gelenkten Achse) etwas passiert kann man ggf. reagieren. An der Hinterachse ist es weitaus schwieriger. Wer schon mal ein Fahrertraining gemacht hat darf hier gerne mit diskutieren .-) Am Besten die Reifen immer in gutem Zustand halten.
Kobold2
11.04.2023, 19:10 Uhr
Na endlich
Kommt hier mal jemand mit Argumenten.
Woraus schließen sie auf meine (Nicht)Erfahrungen? Beim, " mein Haus, mein Auto, meine Kilometer."... kann ich im Nivau nicht mit halten. Davon bringen mich nicht nur ein früherer Unfall im Lendenwirbelbereich ab
Womit will man reagieren, wenn an "der Vorderachse was passiert" also die Haftung/ der Grip verloren ist?
Ein Auto ist da in seiner Richtung durch den Fahrer nicht mehr zu beeinflussen.
Paulinchen
11.04.2023, 20:12 Uhr
Es ist schon erstaunlich....
... dass es immer noch Zweifel gibt, wo die besten Reifen hingehören.

Auch ich war mal der Meinung, sie gehören auf die Vorderachse. Denkste - sagte mir ein Mitarbeiter der DEKRA. Gib mir bitte ein Modellauto und Tesafilm. Dazu brauche ich noch ein Brett mit ca 30 bis 40 cm Länge. Er nahm das Modellauto und ließ es über das schräg aufgestellte Brett abwärts rollen. Es kam ganz unten an. Jetzt hat er die Hinterraeder mit Tesafilm umklebt (in Laufrichtung) schon nach wenigen cm verlor das Modellauto die Richtung, es bricht hinten aus und stürzt ab. Diesen Versuch machte er mehrere Male, aber er blieb dabei. Wenn die Hinterachse wenig Profil hat, bricht sie aus, dabei spielt es keine Rolle, wo die Antriebsachse ist. Dabei spielt die lastabhaegige Bremskraftregelung eine untergeordnete Rolle. Wenn das Auto erst einmal aus der Spur ist, kommt die Spurhaltung nicht mehr zurück. Die Physik lässt sich nicht beeinflussen. Das Heck des Fahrzeuges bricht aus und dreht das Auto, je nach Fahrbahnoberflaeche, notfalls um die Vorderachse.
Kobold2
11.04.2023, 21:11 Uhr
Ja wenn
man halt so grobmotrisch veranlagt ist und ein unruhiges Heck nicht rechtzeitig merkt....
Mir ist ein Auto das beim einlenken auch dahin fährt, wo ich es will, allemal lieber und ein unruhiges Heck dirigiert man mit der Lenkung. Eine Vorderachse ohne Grip lässt einen nur Passagier bis zum Stillstand sein.
Wenn man sich von einem Dekra Test beeindrucken lässt, der davon ausgeht, dass man gar nicht lenkt, und auch sonst nicht reagiert, ist das auch erstaunlich.
Wenn man weniger Bremskraft übertragen kann, ist der Anhalteweg immer noch länger, oder der Einschlag heftiger.
Ich schlage mal ein realeren Test vor.
Fahren Sie mal im Winter bei Neuschnee mit den Sommerreifen vorn (also die schlechteren) ein Berg runter und versuchen dann zu bremsen und abzubiegen. Das ist dann, wie Aquaplaning an der Vorderachse, nur in langsam.
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