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Mo, 10:27 Uhr
12.06.2023
IG Bau

Mehr Respekt für Reinigungskräfte

Daumen hoch für eine saubere Sache: Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am kommenden Donnerstag hat die Branchen-Gewerkschaft IG BAU mehr Respekt für die Arbeit der Reinigungskräfte in Nordthüringen gefordert...

Und das nicht nur von den Arbeitgebern: „Ob Praxisflure, Klassenzimmer, Kita-Toiletten, Schaufenster oder Lichtkuppeln in Firmen und Hotels – ohne Reinigungskräfte und Fensterputzer würde der Alltag im Kyffhäuserkreis nicht funktionieren. Keine Operation würde ohne OP-Reinigung laufen. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, moderne Maschinen, gekonnte Handgriffe: In der Gebäudereinigung sind Profis am Werk“, sagt Matthias Lötzsch.

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Der Bezirkschef der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Nordthüringen ruft deshalb dazu auf, das den Reinigungskräften auch deutlich zu sagen – am besten schon bei der nächsten Begegnung: „Respect for Cleaners – Saubere Arbeit!“ Darin stecke Dank und Anerkennung für das, was Reinigungskräfte leisteten. Es sei aber auch das IG BAU-Motto zum „Tag der Gebäudereinigung“.

Dabei müsse das auch zum 24/7-Motto werden. „Denn geputzt wird immer und überall: sogar 366 Tage im nächsten Jahr. Wir haben schließlich 2024 ein Schaltjahr vor uns. Und auch am 29. Februar wird alles picobello sauber gemacht – das wird übrigens ein Donnerstag sein“, so Lötzsch.

Die IG BAU Nordthüringen zeigt den Arbeitgebern zum Gebäudereiniger-Tag aber auch noch „eine Ecke der Branche, wo dringend nachgeputzt werden muss“, so Matthias Lötzsch. Der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft will für die Reinigungskräfte im Kyffhäuserkreis eine Sonderzahlung erreichen: „Steigende Lebensmittelpreise, hohe Heizkosten, Mieten, die immer weiter anziehen... – Dass das Leben teurer wird, merkt kaum einer so deutlich wie die Menschen, die in der Gebäudereinigung arbeiten. Deshalb hat auch kaum einer so dringend die Inflationsausgleichsprämie verdient wie Reinigungskräfte.“

Die Firmen im Gebäudereiniger-Handwerk müssten deshalb „die Lohntüten dringend mit Einmalzahlungen aufpolstern“ – in diesem Jahr durch die Inflationsausgleichsprämie und ab 2024 durch eine Jahressonderzahlung. Auch das habe mit Respekt zu tun. Die IG BAU werde hier „nicht locker lassen und für die Beschäftigten im Kyffhäuserkreis intensiv nachhaken“, so Lötzsch.
Autor: red

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Kommentare
mamod
12.06.2023, 14:55 Uhr
IG Bau
Dieser Verein sollte erst mal in den eigenen Ecken putzen,bevor sie die Arbeitgeber gucken läßt. Ich reinige Büroräume einer Baufirma,welche an Tarife angeschlossen ist. Ich bin dort auch fest eingestellt. Nicht wie in anderen Firmen Reinigungskraft einer Reinigungsfirma. Laut IG BAU steht mir nur der normale Mindestlohn von 12Euro zu und nicht der Mindestlohn einer Reinigungsfirma,welche wenn es Lohnerhöhungen gibt den Leuten Änderungskündigungen vor die Nase setzt in denen die Zeiten die man für das reinigen hat ,gekürzt werden.Und wenn man nicht unterschreibt ist man gekündigt . Alles selbst erlebt und von der IG BAU zu hören bekommen das sie da auch nicht helfen können. Allgemein wird die Arbeit einer Reinigungskraft gering geschätzt,ich hab Glück dort wo ich jetzt bin ist das Gott sei Dank nicht der Fall, aber im Allgemeinen sollten sich die Leute bewußt werden ,wenn es uns nicht gebe, würden sie auf vollgesch....... Toiletten gehen,vollgesüffte Waschbecken benutzen müssen in Büroräume und viele andere Arbeitsbereiche gehen,welche zum größten Teil von ihnen selbst so hlinterlassen wurden.
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