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Do, 10:35 Uhr
15.06.2023
Ein Blick in die Statistik

Industrieumsatz steigt um 1,3 Milliarden

Die Thüringer Industrie erzielte von Januar bis April 2023 rund 13,1 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze um 11,4 Prozent bzw. 1,3 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum...

Bei den Umsatzzuwächsen ist zu beachten, dass sich hier starke Preis- anstiege widerspiegeln. Preisbereinigt verzeichnete der Umsatz nach vorläufigen Angaben bis April 2023 ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Die Umsätze im Inland zeigten einen Zuwachs um 885,5 Millionen Euro bzw. 11,9 Prozent (preisbereinigt +2,4 Prozent) auf 8,3 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen um 455,8 Millionen Euro bzw. 10,5 Prozent (preisbereinigt +5,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag mit 36,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (36,8 Prozent). Insgesamt wurden Waren für 4,8 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2022 konnten vor allem folgende Branchen ihre Umsätze steigern:

  • Herstellung von Metallerzeugnissen (+310,0 Millionen Euro; +21,4 Prozent; preisbereinigt +5,7 Prozent)
  • Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+252,6 Millionen Euro; +18,2 Prozent; preis- bereinigt +0,1 Prozent)
  • Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+235,4 Millionen Euro; +29,8 Prozent; preis- bereinigt +23,2 Prozent)
  • Maschinenbau (+216,8 Millionen Euro; +19,8 Prozent; preisbereinigt +9,8 Prozent)


In der Branche Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus brachen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark ein (-56,2 Millionen Euro; -12,4 Prozent; preisbereinigt -21,0 Prozent). Die Branche Metallerzeugung und -bearbeitung wies zwar sowohl den höchsten absoluten (-132,9 Millionen Euro) als auch prozentualen Rückgang (-15,9 Prozent) aus, preisbereinigt ergab sich jedoch ein Plus von 0,4 Prozent.

In den Monaten Januar bis April waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 144 123 Personen beschäftigt und damit 2 094 Personen mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (+1,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 16. Monat in Folge ein Beschäftigtenaufbau zu registrieren.

Mit 801 Betrieben gab es im Monatsdurchschnitt von Januar bis April 5 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum 2022.
Autor: red

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