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Do, 19:15 Uhr
15.06.2023
Interessanter Vorschlag einer neuen Partei zur Finanzierung des ÖRR

Wie weiter mit den Rundfunkgebühren?

Die Einsicht in die monatliche Zahlung der Rundfunkgebühren befindet sich deutschlandweit im Sinkflug. Während über ein Drittel der deutschen gar nichts mehr zahlen will, möchten die Intendanten der Sendeanstalten im nächsten Jahr eine Gebührenerhöhung. Jetzt gibt es einen Kompromissvorschlag …

Die Deutschen hadern mit ihrem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Bei einer Befragung Ende April sprachen sich 35 Prozent generell gegen Beiträge aus, 13 Prozent waren 5 Euro monatlich berappen wollen und 16 Prozent halten 10 Euro für angemessen. Ganze sieben Prozent Sieben Prozent wollen den aktuellen Betrag von 18,36 Euro weiterhin zahlen und lediglich fünf Prozent der Deutschen wären gewillt, mehr als den aktuellen Beitrag zu löhnen.

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Einen Kompromissvorschlag hat jetzt die noch junge Partei „Bündnis Deutschland“ vorgelegt. Sie will den Rundfunkbeitrag neu gestalten und setzt dafür einen Basispreis von 10 Euro als Grundgebühr an, wie er im Jahre 1990 noch galt (umgerechnet 9,71 Euro). Der könne durch individuell buchbarer Zusatzpakete ergänzt werden, schlägt der Bundesvorstand der Partei vor.

Der Kerngedanke ist dabei die Rückführung auf den
ursprünglichen Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Darin kostenfrei enthalten sind alle Kinderprogramme, Bildungs-/Informations- und Kulturangebote - inkl. Nachrichtensendungen.
Auch das Regionalangebot - wie WDR, BR, MDR usw. - sowie die Radioprogramme der ARD wären darin inklusive. Neben der Basispreis-Grundversorgung könnten die Zuschauer freiwillig Pakete für Filme, Shows Satiresendungen oder Extra-TV-Kanäle
(3SAT, ARTE, ONE, ZDF-Neo bspw.) buchen und extra bezahlen, so wie bei bekannten pay per view-Angeboten. Bei den Extrapaketen könnte zusätzliche eine Wahl zwischen werbefreiem Angebot und einem günstigeren Angebot mit Werbung installiert werden, wie es heute bereits verschiedene Printmedien anbieten.

Die Gehälter der Intendanten sollten aus Sicht von Bündnis Deutschland gedeckelt werden. Sie sollen sich nach dem Besoldungsgesetz an den Gehältern der Ministerpräsidenten ihrer Region orientieren. Bei
Mehrländeranstalten ist der Durchschnitt zu bilden. Vorsitzender Steffen Große sagte zum Thema Bezahlung der Intendanten: "Mehr als ein Ministerpräsidentengehalt ist für ein Angebot, das von den Bürgern bezahlt wird, auch für Intendanten der Anstalten nicht zu vertreten und nicht sachgerecht.“

Die Aufsicht über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte aus sachkundigen Bürgern besetzt werden. Alternativ könnte die Kontrolle über die bereits etablierte Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien erfolgen, meint der Parteivorsitzende. "Die Parteien üben zu viel Einfluss auf die Sendungen über die Rundfunkräte aus. Eine zunehmende Ideologisierung und die mehrheitlich abgelehnte Gendersprache sind nur zwei Beispiele."

Hintergrund:
BÜNDNIS DEUTSCHLAND ist eine im November 2022 gegründete Partei, die sich bundesweit aus der Mitte von mehr als elf Parteien und Verbänden zusammengefunden hat. Ehemalige Mitglieder der CDU, FDP und bisher nicht politische Bürger stellen die Mehrheit der Partei. Bündnis Deutschland gelang direkt der Einzug in Fraktionsstärke in die Bremische Bürgerschaft durch die Verschmelzung mit der Bewegung Bürger in Wut (BiW).
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
15.06.2023, 19:33 Uhr
Meine Einsicht für die Notwendigkeit ...
... weiterer Erhöhung des Zwangsbeitrages reicht in etwa so weit, wie ich einen Leopard-Panzer werfen kann!
Von Früh bis spät wird der kleine doofe deutsche Zahlmichel von unseren 'Qualitätsmedien' mit Sprüchen zugetextet, die ihn zum Sparen, Knausern und Verzichten aufrufen. Weniger Autofahren, Heizen und Reisen, um das Klima zu retten. Weniger Fleisch essen (am besten gar nicht!) weniger dies, weniger das.
Man möchte den ganzen Moralpredigern am Liebsten mal für ein paar Tage ein Vorhängeschloß vor den Sabbel hängen, damit Ruhe ist.
Nur für sich selbst sorgen sie vorbildlich. Da kann von Sparen und Verzichten keine Rede sein. Mehr Geld! Mehr Beiträge! Mehr!
Wie hoch müssen die Umfragewerte für die 'Blauen' noch ansteigen, damit Herr Gniffke und Co. den Schuß hören?
Alex Gösel
15.06.2023, 19:35 Uhr
Viel Text mit sehr viel Unsinn
Allein die Aussage dass man zwischen einem werbefreien und einem werbeunterstütztem Programmpaket wählen können sollte ist schon hanebüchen. Ich sage hier nur "Bandbreite" bzw. müsste man dann für ein- und dasselbe Programm quasi zwei TV-Sender betreiben. Allein das würde die Kosten EXPLODIEREN lassen!

Es ist doch eher diskussionswürdig über das WIE und WAS die Gelder verplant werden. Allein wenn ich mir die Gehälter der Intendanten so ansehe wird mir anders. Andere müssen für ein Jahresgehalt eines Intendanten HR LEBENLANG schwer Arbeiten gehen.

Für was steht denn die scheinbar CDU- und FDP-nahe neue Partei "BÜNDNIS DEUTSCHLAND" denn noch? Nur zur Erinnerung: Auch die AfD bestand und besteht aus vielen enttäuschten CDUlern!
Paul
15.06.2023, 21:05 Uhr
Die Lösung...
ist doch sehr einfach: das Fernsehen wird privatisiert und so sollen die sehen wie sie Geld verdienen oder auch nicht. Diese Forderung besteht doch schon lange und wird von fast allen befürwortet. Vor allem ist es eine Frechheit für den Dreck der vom Staatsfernsehen angeboten wird auch noch Geld zu verlangen. Eigentlich müßte der Bürger noch Geld bekommen um sich diesen totalen Mist im Fernsehen überhaupt noch zu zu muten. Diesen ARD-Müll sieht sich eh keiner mehr an, es sei denn man hat keine Auswahl.
bleibtmalfeinineurer
15.06.2023, 23:32 Uhr
Klar...
...das ist technisch alles möglich... mit einem Kabelanschluss für 50 Euro im Monat... geile Idee *lach*
Jäger53
16.06.2023, 07:42 Uhr
Rundfunkgebühren
Es sind regierungstreue Sender die immer mehr Werbung bringen, die Programme der Fern-
seh. oder Radiosender wird laufend schlechter und Sie dürfen nicht Ihre Meinung öffentlich
vertreten. Für solche Sender dürfte keine Beiträge bezahlt werden, im Gegenteil wer sich solche Sender anhören oder ansehen tut müsste von den Sendern belohnt werden.
Linde1953
16.06.2023, 09:11 Uhr
Rundfunkgebühren
Was soll dieser blödsinnige Gedanke von Grundgebühr? Für andere Sender wie ARTE, 3SAT usw. zu zahlen zu müssen, wo lande ich dann mit den Gebühren? Die sind nicht niedriger als jetzt. Den ganzen Tag den Privatsendern zu
zuhören bzw. zu sehen, da hat man ja sein Gehirn schon abgegeben. So ein Schwachsinn was da alles gezeigt wird. Es muss sich was bei den Vorständen/Geschäftsführern tun und es muss transparent sein.
Echter-Nordhaeuser
16.06.2023, 09:17 Uhr
Die Gehälter der Intendanten......
sollten aus Sicht von Bündnis Deutschland gedeckelt werden. Leider sind es nicht nur die Intendanten auch Manager und andere schwer Verdiener,die müssen nicht im Jahr Millionen verdienen oder bekommen.
diskobolos
16.06.2023, 09:23 Uhr
Meine Meinung
"Das Fernsehen wird privatisiert und so sollen die sehen wie sie Geld verdienen."

Warum eigentlich nur das Fernsehen? Schulen, Gefängnisse, Gesundheitswesen, Theater und die übrige Infrastruktur am besten gleich mit? Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten . . .

Welchen Schaden private, profitorientierte Medien anrichten, kann man doch heute schon bemerken. Da bestimmt "der Algorithmus", wie die Leute denken. Und die merken es nicht einmal.
Kobold2
16.06.2023, 10:21 Uhr
Dürfen ihre Meinung....
nicht öffentlich vertreten...... so so?
Ist es nicht auch so, das Ihre Meinung nicht vertreten wird und sie nicht zu hören und zu sehen bekommen, was sie gerne möchten.
Dann gibt es noch ne Menge unzufriedene Konsumenten, die übers Lesen einer Überschrift nicht hinaus kommen und nicht in der Lage, oder gewillt sind die Informationen entsprechend einzuordnen.
Ich schließe nicht aus das man auch etwas manipuliert und bestimmte Stimmungen erzeugt.
Bestes und einfaches Beispiel sind Verkehrsnachrichten.
Ist ein LKW beteiligt, heist es immer, "LKW-Unfall!!!"
Scheppern ein par PKW auf der mittleren, oder linken Spur aufeinander, kommt nur "Unfall, linke, oder mittlere Spur gesperrt, oder Behinderungen auf der selben".
Wie sich diese Art der Berichterstattung im Alltagsbewusstsein der einfach Denkenden und Vorurteilsbehafteten niederschlägt, muß man nicht weiter erklären.
DonaldT
16.06.2023, 11:21 Uhr
Wie weiter mit den Rundfunkgebühren
Es sind "Seilschaften"!, wie in anderen Bereichen auch.
Wie wäre es mit einem ÖRR Lokdown? Mal ein paar Monate gar nicht ausstrahlen den .....
und alle auf Kurzarbeit Null setzen.
Helena2015
16.06.2023, 15:22 Uhr
Warum denn nicht privatisieren?
Das ist der beste und fairste Schritt!
Nachrichten bekommt man überall zu lesen, denn wir leben im Zeitalter des Internets, dafür benötiget man keine Öffentlich-Rechtlichen, die eh nur regierungstreu berichten, alias „aktuelle Kamera“.

Na sicher gibt es bei den Privaten Wiederholungen und viel Stuss, aber genau das gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ebenfalls, nur muss man dafür zahlen!

Besser wäre es außerdem für Alle, Jugendliche als auch Erwachsene, seine Freizeit nicht dem Fernsehen zu widmen, dafür ist das Leben zu kurz.

Was neu ist und man sehen mag, kann man sich nach Lust und finanziellen Möglichkeiten hinzu kaufen.

Es gibt keinen einzigen Grund für eine Nichtprivatisierung!

Für fast 60 EUR im Vierteljahr bekommt man schon Einiges, was man gern schauen möchte!

Ich zum Beispiel schaue genau einmal in der Woche ARD, Dienstag, „Tierärztin Dr. Mertens“ und „in aller Freundschaft“!
Da freue ich mich auf neue Staffeln, die ich mir aber genauso gut streamen könnte.
Die Staffeln sind leider immer viel zu kurz und den Rest des Jahres werden diese auf allen Sendern endlos wiederholt, also null Unterschied zum Privatfernsehen.

Meine Forderung… weg mit den Rundfunkgebühren!!!
Kobold2
17.06.2023, 06:49 Uhr
Man merkt hier
Recht gut, bei wem der Horizont nur vom Bildschirm und eigenen Sofa begrenzt wird.
Noch nicht mal der Hörfunk wird hier bedacht.
bleibtmalfeinineurer
17.06.2023, 13:05 Uhr
Der ÖRR hat seinen Sinn...
...er soll verhindern, dass Berichterstattung privaten Interessen unterliegt.

Entgegen der Narrative vom Staatsfernsehen und staatlicher Medienmanipulation ist der ÖRR der Objektivität verpflichtet - was zweifellos nicht immer gelingt, aber was ist schon perfekt. Die Gestaltung des ÖRR ist weit weg von den echten Staatsmedien in der DDR.

Stellen Sie sich vor, Elon Musk würde einen TV-Kanal betreiben: Wie wäre wohl die Berichterstattung über z.B. Elektroautos?
grobschmied56
17.06.2023, 20:16 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
RWE
17.06.2023, 20:26 Uhr
Nein Linde1953,
jeder soll zahlen was er sehen will. Ganz einfach. Und wenn jemand bei den Privaten sein Gehirn abgeben will-bitte sehr. Das hat der Staat nicht zu entscheiden.
Ich persönlich schaue fast gar Iineares TV mehr. Netflix und co ist viel unterhlatsamer, esgibt auch Reportagen und keine Werbung. Mit den Jahren wird sich das Problem von allein auflösen, da die jungen Leute fast nur noch streamen.
Und hier geht es um die Gerechtigkeit. Hier sind wir noch nicht einmal bei einer ausgewogenen Berichterstattung. Die GEZ Gebühren sollte man als Wahlkampfspende für die Grünen absetzen können...
Alex Gösel
17.06.2023, 21:12 Uhr
An alle Möchtegernprivatisierer
Ihr wisst aber schon, dass ihr, selbst wenn der ÖRR abgeschafft werden würde, ihr das TV und Radio weiterhin bezahlt, oder?

Jeder, der von einem Werbetreibenden, und so finanziert sich nunmal der private Rundfunk, etwas kauft, bezahlt gleich anteilig etwas an die "Privaten"! Soll heißen: Man bezahlt dann zwar nicht direkt etwas für den Rundfunk, aber jeder(!) finanziert diesen trotzdem mit, ob man möchte oder nicht.

Und glaubt Ihr, die ihr "Privatisierung" fordert, dass dann die Berichterstattung besser werden würde? Dazu möchte ich nur mal folgendes Zitat bringen: "Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden!" - Zitatende. Das passt natürlich auch auf den ÖRR, nur auf einer anderen, vielleicht sogar subtileren Ebene. Aber, wie der Axel schon schrieb: Stellt euch mal vor Elon Musk oder Mark Zuckerberg würden einen TV-Kanal betreiben. Obwohl: vielleicht tun die das ja schon, nur halt nicht offiziell...
RWE
18.06.2023, 09:52 Uhr
Frau Gösel: Also für Antenne Thüringen oder Landeswelle Thüringen
zahle ich keinen Cent. Der ÖRR kann von von mir aus weiter existieren. Es sollte von mir aus eine abespeckt werden und ausgewogener berichten. Tatort, Fernsehgarten oder Fußball
sollten nicht vom Gebührenzahler getragen werden. Wer dies sehen will, soll auch zahlen. Aber nur die interesssierten Zuschauer. Für Sport im Osten würde gern ein paar Euro im Monat locker machen.
Natürlich zahlt man auch bei den Privaten mit seinen Nerven, wegen der Werbung und vielleicht auch über höherer Verbraucherpreise ( Im ÖRR gib es auch Werbung!!) der beworbenen Produkte. Aber ich werde nicht gezwungen den zehnte wiedeholung von Joko und Klaas inclusive Werbeblöcke zu schauen. Übrigens ist Werbung in einer Marktwirtschaft allgegenwärtig und fließt in die Preise. Zum glück gibt es meistens Konkrenz und man kein ein preiswerteres Produkt kaufen.
Mich langweilt der ÖRR, ich schaue lieber Netflix. Und von Tageschau bis Heute Show habe den Eindruck Organen der der grünen Partei zu sehen und daüfür zahlen zu müssen. Daher sehe ich meine Nachrichten. auf NTV oder Welt TV. Und wem der ÖRR zusagt, darf ja gern weiterzahlen. Mir geht es nicht daum, daß alles umsonst ist, sondern darum, daß ich bestimme, wofür ich zahle.
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