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Fr, 12:15 Uhr
16.06.2023
Ein Blick in die Statistik

Wohnungsbau schwächelt weiter

Im Zeitraum von Januar bis April 2023 wurde in Thüringen der Bau von 812 neuen Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Neubaugenehmigungen damit um 47,6 Prozent unter dem Wert des Bezugszeitraumes 2022...

Mögliche Gründe für den Rückgang an Wohnungsbauvorhaben können die derzeit hohen Kosten für benötigtes Material und steigende Zinsen zur Finanzierung sein.

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Die Gebäudetypen Ein-, Zwei-, Mehrfamilienhäuser sowie Wohnungen in Wohnheimen verzeichneten von Januar bis April 2023 folgende Entwicklungen: 327 Genehmigungen erteilten die Bauaufsichtsbehörden zum Bau eines Einfamilienhauses. Gegenüber dem Bezugszeitraum 2022 entsprach das einem Rückgang von 249 Baugenehmigungen. Bis April 2023 wurden 56 Wohnungen in Zweifamilienhäusern genehmigt.

Anträge nach neuem Wohnraum in Mehrfamilienhäusern (einschließlich Wohnheime) wurden für 429 Wohnungen genehmigt, darunter 53 in Wohnheimen. Die Nachfrage nach Wohnraum in Mehrfamilienhäusern (einschließlich Wohnheime) nahm gegenüber der vergleichbaren Zeitspanne 2022 um 458 Wohnungen ab.

Zum Zeitpunkt der Genehmigung neuer Wohngebäude sind insgesamt 173 Millionen Euro Baukos- ten veranschlagt worden. Dies entsprach einem Rückgang von 39,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2022. Die durchschnittlichen Kosten je Quadratmeter Wohnfläche im Wohnungsneubau lagen damit bei 2 140 Euro, gegenüber 2022 eine Steigerung um 366 Euro. Die Wohnungsgröße der neu genehmigten Wohnungen wird im Durchschnitt 99,5 Quadratmeter betragen (2022: 105 Quadratmeter pro Wohnung).
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
16.06.2023, 20:15 Uhr
Rot - Grünes ...
... Wirtschaftswunder!
Psychoanalytiker
17.06.2023, 10:09 Uhr
Wie war das gleich ?
Wir brauchen Wohnraum für die in der vergangenen, heutigen und zukünftigen Zeit Hierher(ge)kommen(d)en. So oder so ähnlich "schreien" es viele Bürgermeister in Richtung Berlin.

So will es Thüringen, so "wollen" es andere Bundesländer, so will es die Bundesregierung.

Und weil man (wie so oft) einfach nicht rechnen kann, reicht auch ein massiver Rückgang an Neubauten für die nächsten 200.000, die darauf folgenden 400.000 und die dann folgenden ... Menschen, die untergebracht werden sollen.

Und dafür ist Geld da, viel Geld aus den Druckmaschinen. Dass aber Kapazitäten an Material und "Erbauern" von Nöten sind, spielt keine Rolle. Und freie Flächen haben wir zudem. Da sollen zwar Solarzellen und Windräder auch noch hin, aber was solls. "Das schaffen wir" (auch noch).

Und zur Not gibt es ja Pflegeheime. Die werden dann dicht gemacht, weil z.B. die zu zahlenden Eigenanteile der Bewohner viel höher sind, als die Renten und so mancher Rentner diese nicht mehr zahlen kann. Profitabel ist dss nicht, da lassen wir uns was einfallen, der Steuerzahler zahlt, was solls.

Die Rentner und Pflegebedürftigen müssen raus, damit andere rein können. Da rollt dann der Euro wieder, bezahlt aus Steuern. Die Rentner werden ja nur aus Versicherungen bezahlt, wie es so einige Kommentatoren es ja richtig finden.

Also ... wozu Wohnungsbau, wenns auch mit "Rausschmiss" geht. Ach ja ... da gibts ja noch ein paar Witwen und Witwer oder Alleinstehende, die sich mühsam ein Häuschen zugelegt haben, jetzt darin alleine leben. Da passen in so ein Einfamilienhaus bestimmt auch noch ein paar Familien rein, warten wirs ab ...
Kobold2
17.06.2023, 13:02 Uhr
Man braucht
Ja hier keinen Einblick in die Branche zu haben. Zinsentwicklung, Grundstückspreisentwicklung, Lohnentwicklung, Handwerkermangel, Materialpreise, Frachtpreise, Fahrermangel spielen keine Rolle, man hat ja rot grün, Ausländer und die sonstigen Feindbilder,
mit denen man ja alles erklären kann.
Psychoanalytiker
17.06.2023, 16:02 Uhr
Genau Kobold2 ...
... endlich haben Sie es erkannt.

Und die Grünen können sich gerne Steinzeithöhlen bauen. Dahin wollen sie uns ja auch katapultieren. Die Höhlen sind dann im Sommer angenehm kühl und im Winter relativ warm. Da braucht mann dann weder Wärmepumpen noch Dämmung und dem Klima gehts mangels CO2 dann auch gut.

Und Ahnung von Physik, Mathe, Klima, Technik und andere wichtige Dinge des Lebens braucht man für den Höhlenbau auch nicht zu haben, also Langs, Nouripours, Göhring-Eckardts Ausbildung braucht nicht wieder aufgenommen werden.

Ich hoffe, dass der CDU-Merz, der Friedrich, die Prozentzahlen der Grünen bald halbiert. Bei der AfD hatte er es ja einst versprochen, aber das hat nicht geklappt, hoffentlich klappt sein Wunsch bald bei den Grünen. Ach wäre das schön ... .
grobschmied56
17.06.2023, 21:24 Uhr
Rot und Grün sind nun mal ein ...
... nahezu sicherer Garant fürs Scheitern. Das ergibt sich schon aus deren Philosophie.
Jedes Unternehmen, welches Gewinne erzielt, ist den 'Genossen' schon mal höchst suspekt. How dare you!? Wie können Menschen PROFIT machen wollen? Das können ja wohl nur Unmenschen, Ausbeuter, Heuschrecken schlimmster Sorte sein!

Was ist eigentlich so schlimm an dem Wunsch, Gewinn zu erzielen?
Ich selbst habe in mehreren Berufen gearbeitet und stets danach gestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, an dem ich möglichst gutes Geld verdiene.
Was ist daran verwerflich oder unmoralisch?
Welcher Mensch wünscht sich eine Arbeit, bei der er möglichst viele Menschen glücklich macht, aber nicht mehr als das Fahrgeld für den Bus und die paar Puseratzen für das Kantinenessen rausholt?
Ich nicht!
Rote und grüne 'Idealisten' schon.
Wohlgemerkt - nicht für die eigene Person, nur für den doofen Rest des Volkes.

Die Bautätigkeit in Futschland geht in die Knie. Wundert mich nicht im Mindesten.
Man muß sich nur die immer unsinnigeren 'Klima - und Umweltauflagen' der Weltretter anschauen, dann kapiert man sehr schnell, warum sich kaum noch Bauherren und Investoren finden, die sich den ganzen Stuß und Blödsinn antun wollen.

Das ist die einfache und schlichte Wahrheit. Nicht der böse Russe und sein Krieg sind Schuld am einbrechenden Baugeschehen. Es sind die völlig unsinnigen bürokratischen Monster, welche unsere Regierigen errichten, um aus jeder mickrigen Hundehütte einen klimaneutralen und CO2- freien Hochsicherheitstrakt zu machen.
bleibtmalfeinineurer
18.06.2023, 00:09 Uhr
Richtig Psychoanalytiker...
...außerdem nimmt das Gewicht der Erde nicht weiter zu, wenn weniger gebaut wird, gelle ? Also, wenn man denn Ahnung hat...

Sorry... ging nicht anders...
Komiron
18.06.2023, 09:03 Uhr
FSK 18
Lieber Psychoanalytiker
Eine Höhle ist per Definition: ein durch NATÜRLICHE Prozesse entstandener, für den Menschen zugänglicher hohler Raum in der Erdkruste, der sich relativ nah an der Oberfläche GEBILDET hat und teilweise oder ganz von Gestein umschlossen ist.
Ergo, eine Höhle kann nicht gebaut werden !

Übrigens bietet die
TU Bergakademie Freiberg sogenannte Schnupperkurse für
speläologisch Interessierte, mit anschließender Übernachtungsmöglichkeit in der angeschlossenen mittelalterlichen Burse im Doppelstockbett an.
Aus letzterem können Sie mit Hilfe ihres Zimmer Kameraden, durch einfaches Überhängen von ein paar Decken einen sogenannten
BUS BAUEN.
In diesem künstlichen Höhlenambiente können sie dann während der offiziellen Nachtruhe, erstes speläologisches Wissen vertiefen.
Kobold2
18.06.2023, 11:24 Uhr
Sicher Garant fürs Scheitern
Sind vor allem ewiggestrige Dauernörgler, die jedwede Weiterentwickelung schwarz sehen und dabei die Schuld immer bei den anderen suchen. Da sind mir Vision, auch wenn sie wenig schlüssig erscheinen, viel lieber.
Da erkenn man, das man sich wenigstens Gedanken macht und nicht ewig frustrierend in seiner Blase verharren will.
Der Grundstein für sie Probleme wurden s hon lange inder Vergangenheit gelegt, u.a. mit der geringen Wertschätzung des Handwerks und der Transportbranche durch Politik und Gesellschaft. Z.B. sucht man den Handwerker ( wenn man Einen findet), der darauf angewiesen war Überstunden zu machen, damit er über den Monat kommt, schon länger vergebens.
Kobold2
18.06.2023, 11:56 Uhr
Sicher Garant fürs Scheitern
Sind vor allem ewiggestrige Dauernörgler, die jedwede Weiterentwickelung schwarz sehen und dabei die Schuld immer bei den anderen suchen. Hat der Herbert aus Bochum philosophisch man gut getextet "Stillstand ist der Tod" . Da sind mir Vision, auch wenn sie manchmal wenig schlüssig erscheinen, viel lieber.
Da erkennt man, das man sich wenigstens Gedanken macht und nicht ewig frustrierend in seiner Blase verharren will.
Der Grundstein für sie Probleme wurden schon lange inder Vergangenheit gelegt, u.a. mit der geringen Wertschätzung des Handwerks und der Transportbranche durch Politik und Gesellschaft. Z.B. sucht man den Handwerker ( wenn man Einen findet), der darauf angewiesen war Überstunden zu machen, damit er über den Monat kommt, schon länger vergebens.
Psychoanalytiker
18.06.2023, 17:42 Uhr
Kobold2, Sie ...
... Sie haben völlig Recht, wenn Sie hier die in der Vergangenheit begonnene geringe Wertschätzung für Handwerk und Ihre Transportbranche aufzeigen und bemängeln.

Das "Dumme" ist nur, dass sich daran seit den Wahlen nichts, aber auch garnichts geändert hat. Und Rot-Grün-Gelb ändert erst recht nichts daran, außer dass deren ungebildete (Sie wissen warum ich das so schreibe) Politiker diesbezüglich dumm schwatzen und Utopien aushecken, die "Dem Deutschen Volk" (siehe Bundestag) nicht gut tun (werden).

Wo sind denn z.B. die seit 2015 eingeströmten jungen Männer, die uns bereichern sollen, ich sehe da keine. Gehen Sie mal zu Herrn Peter und fragen Sie ihn, wieviel seiner "good-will-Azubis" von damals die Ausbildung beendet haben. Mir antwortet er nämlich nicht auf meine, zugegebener Maßen provokativen, aber ehrlich gemeinten Fragen, nicht.

Und so geht es in der Baubranche eben auch weiter: Große Fresse, nichts dahinter. Wo sind denn die versprochenen Neubauten? Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir, die dieses Land einst aufbauten und dafür "100 €" mehr Rente bekommen, als so mancher nicht arbeitender Hierhergekommener, weiter machen sollen oder müssen, damit der Wohnungsbau nicht den Bach hinunterläuft und wir vernünftig leben können.

Wir "Alten" sehen weder Schwarz, noch suchen wir die Schuld bei anderen. Wir sind keine Tagträumer, sondern "Realos", so wie sie noch vor Jahren "Die Grünen" in ihren Reihen hatten.

Jetzt wollen Grüne befehlen, einzig ihre Anschauungen durchpeitschen und ich sage vorraus, sie werden scheitern. Sie werden an ihrer Arroganz, Dummheit, Ungebildetheit, Sturheit, ihren Träumen, ihrer Vetternwirtschaft und weiteren Dingen scheitern, weil vernünftige Menschen zunehmend die Augen öffnen.

Real ist nämlich z.B der Sinkflug dieser Partei und der Auftrieb einer Partei, die nicht die meine ist.

Ich verstehe aber (weil ich "Realist" bin) warum die AfD im Aufwind ist. Die Fans der anderen Parteien verstehen es noch nicht, träumen noch immer von der Halbierung der AfD Stimmen und werden bald blöd erwachen.

Die SPD hat auch mich verraten, daher denke auch ich so, und ich wähle meine SPD nicht mehr, weil es die Gedanken von Brandt und Schmidt nicht mehr gibt ...
Kobold2
18.06.2023, 20:27 Uhr
Ach nun aber
Sie brauchen Wahlen, damit sich eine gesellschaftliche Wertschätzung von Handwerk und Transport einstellt????
Also wieder die anderen! Fangen sie doch lieber bei sich selbst an, oder erinnern sie sich doch einfach mal an die Angriffe gegen meine Person wegen meines Jobs auf diesem Portal.
"Ist ja nur ein armer LKW Fahrer" war da noch das harmloseste, aber auch mit das dümmste. Oder ihre eignen Ausführungen zum Überholverbot, das ist "genausoweit" überlegt ist, wie die Politiker. Da möchte man gern diesen Job machen und kann sich vor Zulauf nicht retten.
Ein Einstellung, die man vor allem in Deutschland findet.
Das ändern keine Wahlen!
Zum Aufwind der AfD braucht man auch keine höhere Schulbildung. Veränderungen, vor allem die Weitsicht dazu, überfordert viele. Man begnügt sich mit einfachen Antworten oder Parolen und fällt dazu noch auf geschürte Ängste herein. Betreutes Denken nenne ich das seit Jahren. Das die aktuelle Situation dem fehlenden Willen und mangelnder Weitsicht in der Vergangenheit geschuldet ist, sollte jedem " Realo" und Menschen mit Lebenserfahrung, allein durchs Alter, auch im dichtesten Nebel auffallen.
Die Leute, die sie suchen finden sie aus dem gleichen Grund in der Region nicht, wie die Jugendlichen die die Region u.a. wegen Perspektivlosigkeit, Arbeitsklima und Mentalitätsproblemen verlassen. Ein weiterer Punkt, andem sie und ihresgleichen sich an die eigene Nase fassen sollten. Wenn ich hier von meinem landesweit beruflich erlebten berichte, dann sind das ja für die "Realos" Fakenews, oder linksgrünversiffte Spinnereien. Zuhören ist ja nicht mehr, da die eigene Meinung unerschütterlich fest steht.
Auf den meisten Baustellen in Deutschland sind sie als deutscher Muttersprachler schon lange in der Minderheit.
grobschmied56
18.06.2023, 22:12 Uhr
Kann dem Psychoanalytiker nur Recht ...
... geben. Beim Gespräch mit ehemaligen Kollegen erfahre ich stets, daß der Mangel an qualifiziertem Personal ständig schlimmer wird. Von ausländischen Fachkräften keine Spur. Dabei ließe sich bei manchem Handwerk gutes Geld verdienen. Viele Unternehmen sind mitlerweile bereit, Abstriche bei Anforderungen und Zugeständnisse bei Gehalt, innerbetrieblicher Fortbildung und Freizeit zu machen. Das erwähnte Autohaus und seine großmütige Ausbildungsinitiative waren ein sehr gutes Beispiel. Nur etwas Wille zum Lernen muß halt da sein, ist aber offensichtlich nicht so.
Wie anders ist es zu erklären, daß ein gut Teil der 2015 ins Land gekommenen noch heute ohne Ausbildung, ohne Job und eigenes Einkommen ist. Die meisten von ihnen waren ja junge, gesunde Leute im arbeitsfähigen Alter.
Dafür wird inzwischen schon wieder mit ohrenbetäubender Lautstärke darüber nachgedacht, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen...
Im besten Deutschland, welches wir jemals hatten.
Psychoanalytiker
18.06.2023, 22:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
bleibtmalfeinineurer
19.06.2023, 08:59 Uhr
Ich weiß immer nicht, woher...
...diese felsenfeste Überzeugung bei manchen kommt, dass Zugereiste nicht arbeiten oder lernen können oder wollen. Ich erlebe das in meinem Umfeld vollkommen anders. Sehr wahrscheinlich hat das wohl wieder was mit der Perspektive, dem Blickwinkel und vor Allem dem Horizont zu tun....dieser ist blasenbedingt bei manchen offenbar recht eng. Bitte bemühen Sie sich und werfen mal einen Blick auf eine beliebige Baustelle oder in eine Fertigungshalle... in fortschrittlichen Regionen....

Wenn natürlich der Arbeitgeber wegen seiner (im strammen AFD-Land angezüchteten) Vorurteile die Bewerber schon wegen des "undeutschen" Namens ablehnt, braucht man sich natürlich nicht zu wundern, dass überall Leute fehlen.

Und so erfüllt sich die Prophezeiung mal wieder selbst. Was bei der Peter-Klasse schief gelaufen ist, wissen nur die beteiligten Personen....alles weitere ist Spekulation. Vielleicht lag es schon daran, dass die Klasse separat und nicht integrativ behandelt wurde, vielleicht gab es schlicht eine Sprachbarriere... ich weiß es nicht.

Das der Wohnungsbau schwächelt hat auch mit den fehlenden Fachkräften zu tun - aber oft genug liegt es einfach auch an der Wirtschaftlichkeit. Bauen ist teuer geworden - nicht nur wegen der gestiegenen Standards sondern wegen gestiegener Materialpreise. Außerdem sind die Zinsen gestiegen, was die Kapitalbescgaffung deutlich verteuert. Die Vorsteuermietrendite einer Neubauwohnung liegt derzeit irgendwo zwischen 2 und 3 Prozent... Ganz ehrlich, wenn ich Investor wäre, ich würde dafür auch nicht bauen und mich mit Mietern und Ämtern rumärgern... schließlich bekomme ich ohne jede Mühe die gleiche Rendite für eine Bundesanleihe...
Psychoanalytiker
19.06.2023, 11:11 Uhr
Sie wollen es nicht begreifen, lassen wir es
In diesem Land gibt es nur noch "gut" (jetzt Ampel) und "Nazis" (alle anderen). Auch das habe ich schon "vor Jahren" vom Prinzip her vorausgesagt, und es könnte hier in den Kommentaren theoretisch nachgelesen werden.

Jeder pocht auf seine Meinung, diskutiert nicht mehr, lässt andere Meinungen nicht zu und beleidigt die jeweils "Andersdenkenden". Sogar Herr Habeck hat dies gestern indirekt zugegeben, alle Achtung.

Unabhängig davon stelle ich wieder dieses "Scheuklappendenken", das Denken ohne Zusamnenhänge fest.

Der beabsichtigte Wohnungsbau könnte vielfach mit den Hierhergekommenen realisiert werden. Und JA, die Kosten sind massiv gestiegen, die Mieten steigen ins Unermeßliche. Nur wer zieht dort dann ein? Die vielen Wirtschaftsflüchtlinge (nicht Asyl!!!), die ihre Familien nachholen, deren alte Eltern dort auch einziehen, und deren Mieten und Heizkosten aus Steuern finanziert werden, oder die Rentner, deren Rente für solche Gaben zu hoch, in Gänze aber doch zu gering sind, und die sich zuvor "nackig" machen müssen, oder aus ihren Wohnungen vertrieben werden (Wurzen, Lörrach, Berlin ...)

DAS sehen inzwischen sogar einige der "Gutmenschen" (auch in meiner eigenen Familie) und wählen (wahrscheinlich zurecht) eine Partei, die NICHT die meine ist.

Aber ich kann sie verstehen, wenn ich so manchen "ScheuklappenKommentar" auch in dieser Zeitung lese.

Und wenn ich Kobold2, Axel S. oder Komiron so lese, treiben die mich auch von "links" (wo ich immer noch bin !!!) nach "rechts". Das wollt Ihr bestimmt nicht, macht Ihr aber gut ... .
bleibtmalfeinineurer
19.06.2023, 15:49 Uhr
Kurz zum Psychoanalytiker, dann zum Thema
...aber bitte beschäftigen Sie sich mit den Begriffen "Asyl", "Asylbewerberleistungsgesetz", "Aufenthaltstitel", "Arbeitserlaubnis" und daneben mit den Begriffen "Wohnberechtigungsschein", "Wohngeld-Reform".

Vielleicht wird dann einiges klarer. Niemand steckt sie in irgend eine Schublade, aber Sie müssen schon zugeben, dass ihre Kommentare schon einen latenten Fremdenhass vermuten lassen können... aber wahrscheinlich meinen Sie das ganz anders. Beleidigt habe ich Sie in keiner Weise...das Aufzeigen von offensichtlichen Fehleinschätzung ist keine Beleidigung, auch wenn Sie es so auffassen.

Dies ist bis hierhin offensichtlich ein Chat und gehört auch nicht zum Thema, daher noch ein paar Gedanken zur weiteren Wohnungsbau- und Mietentwicklung:

Der Wohnungsbau ist tot ! Ursache ist nicht vordergründig die Politik (man könnte das im Raum stehende "Heizungsgesetz" oder die Bürokratie usw. vermuten), sondern die (abnehmende) Materialknappheit, der Fachkräftemangel und die gestiegenen Fonanzierungskosten. Daraus entsteht folgendes Spannungsfeld: Bauherren sehen sich nach Bestandsimmobilien um. Bestandsimmobilien verlieren an Wert, weil die Käufer die Finanzierung aufgrund der in der Vergangenheit stark gestiegenen Preise und der nun stark gestiegenen Zinsen nicht mehr stemmen können. Diese potenziellen Käufer drängen nun auf den Mietmarkt, weswegen die Mieten steigen (insbesondere in Zuzugsregionen). Strukturell schwache Gegenden können sich davon nicht ganz abkoppeln, allerdings steigen die Mieten langsamer und weniger, da die Leerstände höher und die Nachfrage geringer ist.

Nun kommt die generelle Teuerung dazu, die dazu führt, dass Neumieter sich die Mieten für neuen Wohnraum gar nicht mehr leisten können.... Will der Vermieter also Leerstand vermeiden, wird er mit der Miete runter gehen müssen.

Meine aktuelle Prognose kann daher nur lauten: Preise für Bestandsimmobilien fallen in den nächsten 6 Monaten weiter (5-10Prozent), Mieten in Ballungsräumen bleiben hoch, aber steigen nur noch wenig bei Neuvermietung. Perspektivisch werden sie eher zurück kommen (müssen). Neubauten bleiben weiterhin verhalten.
Kobold2
19.06.2023, 16:10 Uhr
Ja, nicht begreifen
Ist das richtige Stichwort. All die Vorwürfe die sie hier anbringen verkörpern sie selbst recht anschaulich.Dazu werden auch weiterhin die Fakten zu den " Vertreibungen" verdreht, obwohl auch hier schon mehrfach wiederlegt.
Das Narrativ, das doch gefälligst die "Zugereisten " hier die Defizite der Einheimischen auszugleichen hätten, also die gesellschaftlich weniger geschätzten Arbeiten auszuführen sollten, ist sowas von armseelig und rechts, das es schon vom Rand runter fällt.
Psychoanalytiker
19.06.2023, 19:08 Uhr
Jetzt muss ich doch nochmal @ Kobold ...
Ja ich weiß, es ist kein Chat, aber wenn hier Tatsachen manipuliert werden, mir Dinge vorgeworfen werden, die nicht mir zugeordnet werden können, ich aber gemeint bin, dann frage ich mich, was für Typen hier ständig beleidigen dürfen. Das ist exakt so eine Masche, die den Grünen seit einiger Zeit genau so zuzuordnen sind, "Diktatur der Grünen"

Beweise dafür? Ich habe nie von "Vertreibungen" gesprochen, und sie wurden daher auch nicht verdreht.
Ich schreibe auch nicht von "Zugereisten", sondern von "Hierhergekommenen", auch hier wird bewusst und verbießtert gelogen.

Ich habe Nie davon geschrieben, oder gefordert, dass die Hierhergekommenen "die gesellschaftlich weniger geschätzten Arbeiten auszuführen sollten", und da ich dies nie tat ist es weder armseelig, noch rechts, und schon garnicht so rechts, "dass es schon vom Rand runter fällt".

Ich bin "gelernter Linker" (SPD), wenn ich aber solchen Schwa....sinn lesen muss, dann werde ich wirklich rechts.

Was ich jedoch fordere, und dazu stehe ich, ist die Einhaltung des Grundgesetzes, und da steht nur etwas über Asyl und Nichts über Einwanderung. Das wissen viele Menschen nicht mehr und bringen alles durcheinander.

Ich hoffe, dass die Redaktion Kobold2's freche, verlogene und bösartige Unterstellungen im Rahmen der Kommentare zukünftig auch mal auf Beleidigungen und Fakes (siehe oben) überprüft, und (wie bei mir) auch mal sperrt.

Dieses Land zerfällt bei solchem Unsinn, da bin ich mir sehr sicher ...
bleibtmalfeinineurer
19.06.2023, 19:47 Uhr
um mal zurück zum Thema zu kommen...
...und dieses "mimimi - ich hab das nicht gesagt, aber du hast das gesagt - Palaver mal zu beenden:

Der Wohnungsbau ist tot ! Ursache ist nicht vordergründig die Politik (man könnte das im Raum stehende "Heizungsgesetz" oder die Bürokratie usw. vermuten), sondern die (abnehmende) Materialknappheit, der Fachkräftemangel und die gestiegenen Finanzierungskosten. Daraus entsteht folgendes Spannungsfeld: Bauherren sehen sich nach Bestandsimmobilien um. Bestandsimmobilien verlieren an Wert, weil die Käufer die Finanzierung aufgrund der in der Vergangenheit stark gestiegenen Preise und der nun stark gestiegenen Zinsen nicht mehr stemmen können. Diese potenziellen Käufer drängen nun auf den Mietmarkt, weswegen die Mieten steigen (insbesondere in Zuzugsregionen). Strukturell schwache Gegenden können sich davon nicht ganz abkoppeln, allerdings steigen die Mieten langsamer und weniger, da die Leerstände höher und die Nachfrage geringer ist.

Nun kommt die generelle Teuerung dazu, die dazu führt, dass Neumieter sich die Mieten für neuen Wohnraum gar nicht mehr leisten können.... Will der Vermieter also Leerstand vermeiden, wird er mit der Miete runter gehen müssen.

Meine aktuelle Prognose kann daher nur lauten: Preise für Bestandsimmobilien fallen in den nächsten 6 Monaten weiter (5-10Prozent), Mieten in Ballungsräumen bleiben hoch, aber steigen nur noch wenig bei Neuvermietung. Perspektivisch werden sie eher zurück kommen (müssen). Neubauten bleiben weiterhin verhalten.
Kobold2
19.06.2023, 19:52 Uhr
Na wenn es am scrollen
schon scheitert....( oder am Gedächtnis)
-"oder aus ihren Wohnungen vertrieben werden (Wurzen, Lörrach, Berlin ...)"
Oder
"Der beabsichtigte Wohnungsbau könnte vielfach mit den Hierhergekommenen realisiert werden. "
Alles auf dieser Seite weiter oben nachzulesen
Wenn es wichtig ist, das man von Hierhergekommenen, statt von Zugereisten schreibt, dann entschuldige ich mich hiermit.
Beides ändernd nichts an einer pauschalen Abwertung, die über den rechten Rand fällt.
Das das Land so zerfällt, sehe ich auch schon länger, nur das die Verursacher das eher behaupten, um von sich abzulenken.
bleibtmalfeinineurer
19.06.2023, 20:14 Uhr
DARF ICH MAL NACHFRAGEN; WARUM MEINE KOMMENTARE IGNORIERT WERDEN ?
oh...sry für den Caps-Lock
diskobolos
19.06.2023, 21:39 Uhr
Sie verfitzen sich immer mehr, Psychoanalytiker
Im Artikel ging es um aktuelle Probleme beim Wohnungsbau. Dafür allein gibt es schon genügend Gründe, die es wert sind darüber zu diskutieren
.
Wie Sie aber von diesem Thema zur Migration, der Ausbildung einiger Politiker, der Finanzierung von Politik durch Schulden, regenerativer Energieerzeugung, der Finanzierung von Pflegeheimen, die geringe Wertschätzung des Handwerks (durch WEN eigentlich?), die Ihrer Meinung nach zu niedrigen Renten usw. usf. kommen . . . .
Psychoanalytiker
19.06.2023, 21:57 Uhr
Es bleibt mir nichts übrig ...
... ich muss es nochmal für alle "Hartgesottenen", die Menschen pauschal in die Rechte Ecke stecken wollen, erläutern:

Ich bin immer noch Linker, aber in deren Reihen "Realo" (Grünensprech). Zugegeben, ich tendiere aktuell zu der zunehmend verhassten linkesten, aller Linken, Sarah Wagenknecht, würde sogar überlegen, in deren Partei einzutreten, falls sie denn gegründet wird.

Meine Kommentare stützen sich nahezu immer auf Berichte, Gespräche, Diskussionsrunden oder Zeitungsberichten der inzwischen von der anderen Seite ebenfalls verhassten "Öffentlich Rechtlichen" (ARD, ZDF, DRITTE und deren "Ableger") und seriösen Zeitungen und Zeitschriften. Das "Neue Deutschland", die "Frösi" u.s.w. (falls es die noch gibt) lese ich eher nicht.

Und wenn diese offiziell "fake-freien Medien" bestimmte Wahrheiten verbreiten (Lügenpresse sind sie ja nicht), dann berufe ich mich darauf. Wenn dort also (in Kurzform von mir zusammengefasst) steht, dass in Lörrach ein ganzer Straßenzug geräumt werden soll (nebst Menschen die nicht ausziehen wollen), oder eine behinderte Heimbewohnerin in Wurzen aus dem Pflegeheim rausgeschmissen werden soll oder in Berlin eine alte Frau aus ihrer Wohnung raus muss, weil irgend ein Söhnchen dort einziehen muss, weil er (wieder mal ohne Ausbildung) im nächsten Bundestag für die GRÜNEN mitbestimnen will, dann werde ich durchaus links, weil ich in solchen Fällen "das Soziale" vermisse.

Und mich für solche "Zitate" in die rechte Ecke zu schieben, ist nicht nur "voll daneben", sondern auch unverschämt.

Und wenn ich Derartiges quasi nur zitiere, darauf hinweise und den Medien genau so entnehme, dann kann man nicht den zitierenden, sondern muss die Medien in die rechte Ecke schieben. Die haben es bemängelt und ich schließe mich nur deren Meinung an, weil es nicht geht, dass unser noch vorhandenes Volk in die zweite, dritte und vierte Kaste gestellt wird.

Und ja, wer hier ist und arbeiten kann, darf nicht von "sozialer Hilfe" besser leben, als die, die einst oder aktuell arbeiteten.

Und ich bin ein Fan des Grundgesetzes. Wenn dieses aber mit Füßen getreten oder "gummiartig ausgelegt" wird, habe ich dafür Null Verständnis. Und da steht nun mal nur Asyl, nicht Einwanderung.
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