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So, 10:02 Uhr
09.07.2023
Welche Rolle spielen die Treibhausgase?

Geringe Konzentration – große Wirkung

Obwohl die Konzentrationen in der Atmosphäre verschwindend gering sind, tragen die zusätzlich vom Menschen hinzugefügten Treibhausgase wesentlich zur Klimaerwärmung bei...

Grund dafür ist die Eigenschaft der Gase, Wärme aufzunehmen und zur Erde zurückzustrahlen. Dabei ist die sogenannte Klimawirksamkeit der Treibhausgase sehr unterschiedlich.

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Die Atmosphäre besteht zu 99 Prozent aus Stickstoff und Sauerstoff. Die Gase des verbleibenden Prozents werden als Spurengase bezeichnet, von denen einige eine erwärmende Wirkung haben und deshalb Treibhausgase genannt werden. „Ohne sie wäre es ziemlich kalt auf unserem Planeten, denn der natürliche Treibhauseffekt macht insgesamt mehr als 30 Grad aus. Statt plus 15 Grad hätten wir dann im Mittel minus 18 Grad“, erklärt Björn Goldhausen, Meteorologe von WetterOnline. Durch den Ausstoß verschiedener Gase wird der natürliche Treibhauseffekt zusätzlich verstärkt. Dieser Anteil wird als menschengemachter oder auch anthropogener Treibhauseffekt bezeichnet. Eine ausführliche Erklärung dazu gibt es in diesem Video.



Um die einzelnen Treibhausgase einordnen zu können, ist es wichtig, sowohl ihre Konzentration in der Atmosphäre als auch ihre Temperatur- beziehungsweise Klimawirksamkeit zu kennen. Da Kohlenstoffdioxid (CO2) einen Großteil der menschengemachten Emissionen ausmacht, wird die Wirksamkeit von CO2 = 1 gesetzt. Die Wirksamkeit der anderen Treibhausgase wird in CO2-Äquivalenten ausgedrückt. So ist Methan beispielsweise 30-mal klimawirksamer als CO2, Wasserdampf dagegen 1000-mal weniger wirksam.

Konzentration in Volumenprozent: Wasserdampf 0,4 / Kohlenstoffdioxid 0,04 / Methan 0,0002 / Lachgas 0,00003

Klimawirkung in CO2-Äquivalenten: Wasserdampf 0,001 / Kohlenstoffdioxid 1 / Methan 30 / Lachgas 273

Außerdem haben Gase eine unterschiedliche Lebensdauer in der Atmosphäre, die bei Methan etwa 10 Jahre und bei Lachgas bis zu 100 Jahre beträgt. Beim CO2 ist es komplizierter, da es in ständigem Austausch mit dem Ozean und dem Land steht. Im Durchschnitt wird es alle drei bis fünf Jahre vollständig ausgetauscht. Da aber immer mehr CO2 ausgestoßen als aufgenommen wird, verbleibt ein nicht unerheblicher Teil teilweise mehrere Hundert Jahre in der Atmosphäre. Um die Gase miteinander vergleichen zu können, ist die Wirkung in der obigen Tabelle auf 100 Jahre bezogen.

Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas
Trotz seiner geringen Klimawirkung hat Wasserdampf aufgrund seiner relativ hohen Konzentration den größten Anteil am natürlichen Treibhauseffekt. Rund zwei Drittel (das entspricht etwa 20 Grad) sind auf Wasserdampf zurückzuführen. Für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt spielt Wasserdampf jedoch kaum eine Rolle. Allerdings gibt es einen Rückkopplungseffekt, denn jede weitere Erwärmung der Atmosphäre durch andere Treibhausgase führt auch zu einem Anstieg des Wasserdampfgehalts.

Warum spielt CO2 so eine große Rolle?
Obwohl die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre etwa 10-mal geringer ist als die von Wasserdampf, wirkt sich das durchsichtige Gas deutlich stärker auf das Klima aus. Sein Anteil am natürlichen Treibhauseffekt beträgt rund 20 Prozent, was etwa 7 Grad entspricht. Im natürlichen Kohlenstoffkreislauf, der für mehr als 95 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist, nehmen Ozeane und Vegetation jedoch etwa gleich viel CO2 auf, wie sie abgeben.

Der zusätzliche CO2-Ausstoß durch den Menschen ist also relativ gesehen gering, stellt aber eine zusätzliche Quelle dar, die zu einem kontinuierlichen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre führt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist dieser von 280 parts per million (ppm) um rund 50 Prozent auf 420 ppm angestiegen. Das ist der höchste Wert seit etwa 3 Millionen Jahren. Auch davor gab es schon höhere CO2-Konzentrationen auf der Erde. Natürliche, starke Schwankungen fanden in der Erdgeschichte jedoch meist über mehrere Jahrtausende statt, während der anthropogene Anstieg des CO2-Gehaltes in weniger als 200 Jahren erfolgte und sich in den letzten Jahrzehnten sogar noch beschleunigt hat.

Methan als unterschätztes Treibhausgas
Ein weiteres wichtiges Treibhausgas ist Methan. Seine Wirkung ist kurzfristig viel stärker als die von CO2 – aber die Konzentration und die Verweildauer in der Atmosphäre ist geringer. Es entsteht zum Beispiel beim Reisanbau oder bei der Rinderzucht, wird aber auch durch Erdgaslecks freigesetzt. Rund 60 Prozent der heutigen Methan-Emissionen stammen aus menschlichen Quellen. Methan macht etwa ein Sechstel der anthropogenen Treibhausgas-Emissionen aus. Seit Beginn der Industrialisierung hat sich der Methangehalt in der Atmosphäre mehr als verdoppelt. Welchen Anteil tauende Permafrostböden an den globalen Methan-Emissionen haben, ist noch Gegenstand aktueller Forschung.

Höhere Lachgas-Emissionen durch Trockenheit
Lachgas ist eines der klimawirksamsten Treibhausgase, seine Konzentration ist jedoch sehr gering. Hauptquellen von Lachgas sind stickstoffhaltige Düngemittel in der Landwirtschaft und die Tierhaltung. Eine Folge von Trockenheit ist jedoch ein erhöhter Ausstoß von Lachgas, da die Pflanzen unter Trockenstress nicht in der Lage sind, die Düngemengen vollständig aufzunehmen. Der Lachgasgehalt der Atmosphäre hat in den letzten 40 Jahren um etwa 10 Prozent zugenommen.
Autor: red

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Kommentare
Cychreides
09.07.2023, 10:30 Uhr
Erfahrung aus den letzten Artikeln
Mit Erhöhung der Anzahl an Fakten und Zahlen pro Zeile und Absatz sinkt der Anteil an Kommentaren mit gefühlten Wahrheiten und Meinungen unter dem Artikel.

Beim nächsten Extrem-Wetterereignis wird dann wieder in gewohnter Manier die Existenz des Menschengemachten Klimawandels geleugnet.

Es ist halt unschön wenn die eigene Gedanken-Blase mit Fakten zum platzen gebracht wird, also: ignorieren
Piet
09.07.2023, 10:57 Uhr
Wer es glaubt
Wird selig.
Kobold2
09.07.2023, 12:57 Uhr
Wissen
Ist hier der Schlüssel zur Wahrheit und nicht Glauben...
Kritiker2010
09.07.2023, 13:38 Uhr
Die Sonne scheint. Haben wir Sommer oder schon wieder Klimakatastrophe?
Die Einen sagen, Dein Obstbaum ist krank und deshalb wachsen darauf Flechten. Die Anderen sagen, die Flechten kommen und machen den Baum krank. Und wieder andere sagen: Das ist ganz normal.

Mit den Treibhausgasen scheint das wohl ähnlich. Die Einen meinen, es wird wärmer und dadurch steigt die Gaskonzentration in der Atmosphäre. Die Anderen glauben, allein die Zunahme der "Klimakillergase" sorgt für die Temperaturerhöhung. Dazu gibt es diverse Modelle und Experten, die uns die Welt erklären und alles genau durchgerechnet haben wollen. Spätesten seit Corona wissen wir aber auch, wie sehr man sich auf Modelle und Vorhersagen verlassen kann.

Wenn ich mir historische Daten (Temperatur, CO2-Gehalt) auf Basis von Eisbohrkernen aus tausenden von Jahren ansehe, bin ich beruhigt. Beides ist zwar eng miteinander verbunden. Jedoch erleben wir vielleicht nur eine Wiederholung schon mehrfach dagewesener Phasen der Aufwärmung und Abkühlung. Was wir tatsächlich nicht wissen ist, wie lange die Aufwärmung weiter geht und welchen Anteil der Mensch daran hat. Historisch betrachtet ist aber wohl noch etwas Platz nach oben.

Ohne Frage spricht nichts dagegen, Emissionen so gering, wie möglich zu halten, auch weil der Mensch der Natur immer mehr Flächen entzieht. Leider tragen aber diejenigen, die unsere Welt möglichst schnell verbessern wollen, erheblich dazu bei. Immer mehr neue Technik verbraucht immer mehr Flächen und Ressourcen.

Dazu sollen alle Menschen gerettet werden und an den Segnungen der modernen Welt teilhaben. Derweil wächst die Weltbevölkerung jährlich um ein Deutschland. Es ist also ziemlich egal, ob wir uns hier beide Beine ausreißen. Allein der Zuwachs menschlicher Individuen negiert die Anstrengungen.

Apropos neue Technik: Einige Leute können gar nicht schnell genug die KI herbeisehnen. Allerdings wird die wohl kein Menschenfreund, sondern kühl kalkuliert und mit einer hochentwickelten Moral diesen Störfaktor und Konkurrenten beseitigen. Die Menschen werden sich kaum dagegen wehren, denn das nötige ideologische Rüstzeug findet die KI ja in wenigen Sekunden im Internet.
Romikon
09.07.2023, 14:48 Uhr
...ich kanns nicht mehr hören/lesen "KLIMA"
Und habe nur die Schlagworte im Artikel überflogen.
Dann habe ich den "Mumpitz" ad Akta gelegt.
Schönen Sonntag noch und lasst euch nicht immerzu manipulieren denn DAS geht schon so seit dem es Menschen in gemeinschaften gibt .
Der Mensch will einfach "manipuliert werden" habe ich den Eindruck.
Franz Haarkamm
09.07.2023, 16:07 Uhr
Früher hieß es …
… ich glaube nur was ich sehe. Heute heißt es: Was ich nicht glauben will, sehe ich nicht! Also: Weiter die Augen zuhalten! Sonst müsste man ja etwas (um nicht zu sagen: sich und seinen Lebensstil) ändern.
diskobolos
09.07.2023, 16:28 Uhr
So schwierig ist es doch nicht
Wetter ist etwas anderes als Klima und geologische/astromische Ursachen sind etwas anderes als von Menschen gemachte.
Also mal ganz einfach: Wenn es heute in NDH heiß ist, ist das Wetter. Wenn der Atlantik spürbar wärmer ist, als noch vor wenigen Jahren, ist das Klima. Wenn vor 10 000 Jahren Eiszeit war, ist das auch Klima, aber nicht vom Menschen verursacht. Wenn es der Menschheit in 20 Jahren zu heiß auf der Erde ist, kann sie nicht auf die nächste Eiszeit hoffen . . .
DonaldT
09.07.2023, 17:39 Uhr
Geringe Konzentration – große Wirkung
Vor allem in D - China, Indien, USA usw., die tragen ja nichts dazu bei.
Wir sind die Vorreiter bei den Klimaschäden, jawoll.
Franz Haarkamm
09.07.2023, 17:56 Uhr
Manipulation @Romikon
Klar, der Mensch will manipuliert sein. Und am besten macht man das, indem man ihm vorgaukelt, andere manipulieren ihn. Die Klimawandelleugnungsbewegung hat ihren Ursprung in den USA (sind die nicht eigentlich „pöhse“?) und wird wohl von entsprechenden Unternehmen (Energie, Öl, Bergbau, Automobil) finanziert. Mit riesigem finanziellen Aufwand wird eine PR-Maschinerie in Gang gehalten. Aber nein, durch sowas werden Menschen wie Romikon nicht manipuliert.
Von daher lasst Euch ruhig weiter manipulieren! Nur so könnt Ihr glauben, dass Ihr nicht so blöd seid wie alle anderen, die sich manipulieren lassen!
Echter-Nordhaeuser
09.07.2023, 22:47 Uhr
Sonst müsste man ja etwas ändern@Franz Haarkamm
"Sonst müsste man ja etwas (um nicht zu sagen: sich und seinen Lebensstil) ändern."
Da hätte ich einige Ideen, Abschaffung von Handys, Computer, Spielekonsolen und andere Stromfresser. Fernseher und Waschmaschinen werden wieder so teuer gemacht das man sich kaum noch leisten kann, Wartezeiten auf ein PKW ca. fünfzehn Jahre und keine Südfrüchte mehr nur noch Obst und Gemüse der Saison. Wenn man zum Fleischer geht ist es wie im Fliesengeschäft und überall gibt es wieder bück dich Ware
Das wäre die richtige Änderung, herzlichen Glückwunsch wir sind in der Zukunft.
Romikon
10.07.2023, 07:59 Uhr
es ist in "Keinster Weise" erwiesen....absolut nicht...dass der Mensch verantwortlich ist
es sind Rechenmodelle,die es gibt.RECHENMODELLE. Und vor 10 Jahren haben sich die Rechenmodelle als falsch erwiesen und man hat neue aufgestellt.Es ist ganz einfach nicht beweisbar.Und noch was.Dass der Klimawandel mit wesentlich höheren Klimawerten als jetzt existierte "DAS LÄSST SICH BEWEISEN".Es ist also noch nicht mal beweisbar welche Schuld/ Anteil China,Indien oder die USA an irgend etwas hat,was nicht beweisbar ist.
nur_mal_so
10.07.2023, 08:12 Uhr
"Ich habe den Artikel nicht gelesen -
- hab nur ein paar Schlagworte gesehen, ich bin nämlich zu klug für den Mumpitz! Ich will mich nicht manipulieren zu lassen, darum beschäftige ich mich nicht mit Fakten!"

Sehr schöne Zusammenfassung.
Besser kann man das Problem eigentlich gar nicht ausdrücken.

Ein paar der hier vorgebrachten Fakten kenne ich noch aus dem Chemie- und Geographie-Unterricht der achten und neunten Klasse.
Hätte nie geahnt, dass die Polytechnische Oberschule auch bereits von dunkelgrünroten Klimaspinnern unterwandert war.
Leser X
10.07.2023, 10:46 Uhr
Piet
Wenn es für Sie nur eine Glaubensfrage ist, dann wären Sie vielleicht in einer Sekte gut aufgehoben. Da muss man sich nicht mehr um die Welt scheren und auch nicht mehr nachdenken. Da glaubt man einfach nur und gut isses.
Kobold2
10.07.2023, 10:59 Uhr
Für falsche
Rechenmodelle ist der von der weltweiten Wissenschaft vorhergesagte Mumpitz , bisher recht passend eingetreten.
Das muss wohl auch jemand manipuliert haben, denn das ganze ist ja nur ein Geschäftsmodell einer diktatoischen grünen Minderheit.
So stehts jedenfalls ganz unmanipuliert in Romikons Wiki.
Mitternacht
10.07.2023, 13:00 Uhr
@Romikon
Ich möchte Ihren Glauben an eine weltweite Verschwörung sämtlicher Klimaforscher eigentlich nicht zerstören, weil ich weiß, dass es ohnehin vergebens ist.

Ich möchte Sie nur darauf hinweisen: wenn Sie sich die Mühe machen, auf einschlägigen Video-Plattformen (das Ding mit dem "Y" und dem "T", zum Beispiel) sich hochgeladene Meldungen aus der "Tagesschau" von vor dreißig oder vierzig Jahren anzuschauen: was da gemeldet wird, was Klimaforscher für das neue Jahrtausend und die folgenden Jahrzehnte voraussagen, da könnten selbst Sie, der sich von keinem Mumpitz überzeugen lassen möchte, ins Überlegen kommen.

Das sind keine hochgerechneten Modelle, welche für Sie keinerlei wissenschaftlichen Wert haben, sondern das, was damals noch eine Warnung war, was passieren könnte, wenn die Menschheit weiter macht wie bisher (1980, 1990): das ist unsere reale Gegenwart.

Und was machen wir? Wir halten uns weiter die Augen zu und sagen uns, was uns die Klimaforscher jetzt sagen, wäre alles Panikmache, es wird in 30 Jahren schon nicht so schlimm kommen, und ist überhaupt alles gelogen und Manipulation.
Nun ja, das wurde damals auch gesagt.
Psychoanalytiker
10.07.2023, 13:14 Uhr
Das böse CO2
Also ich habe noch aus Schulzeiten so schwach in Erinnerung, dass Pflanzen zum Überleben CO2 brauchen. Das hat mit der Photosynthese zu tun, aber das war vor über 50 Jahren. Vielleicht ist es ja jetzt anders.

So wie es jetzt diverse Menschen tun, z.B. mit dem Auto an Stellen fahren, um versammelt gegen Autos zu demonstrieren, oder mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen, nachdem man sich 14 Tage zuvor an einer Landebahn festgeklebt hatte, so handhabt man es auch mit dem CO2.

Wer ernsthaft den CO2-Ausstoß reduzieren will und nicht gegen etwas ist, was man dann doch "braucht", dann darf man (vor allem jetzt im heißen Sommer) auch kein Mineralwasser, keine Limo, keine Cola kein Bier, keinen Sekt trinken. In diesen Getränken ist nämlich Kohlensäure, und die kleinen Bläschen, die immer wieder daraus entweichen, wenn man gerade nicht trinkt, die bestehen aus ..., na klar, CO2.

Wer "A" sagt, sollte auch "B" sagen, will hier heißen: Wer Kernenergie ablehnt, sollte nicht KKW schließen, um dann Atomstrom in Nachbarländern einzukaufen, oder Kohle und Gas verbrennen, weil die Stromnetzsicherheit sonst gefährdet ist.

Wer gegen Kiesabbau demonstriert, sollte soviel Grips im Kopf haben, um zu wissen, dass man Kies für die Herstellung von Beton braucht. Und Beton braucht man für Fundamente oder für die Masten der Windräder.

Und all dies zeigt mir, dass so mancher "Klimaretter" zwar gut gemeinte Ideen umsetzen möchte, aber eher nicht wirklich nachdenkt (oder, alternativ, keine Ahnung hat). Aber was will man erwarten, wenn die politischen Vorbilder mangels Beruf oder Studium auch nur blanke Utopisten sind.

Hauptsache es klingt gut, das mit der Klimarettung ... .
Romikon
10.07.2023, 13:56 Uhr
Mitternacht ihren Roman hätten sie sich sparen können
Dass der Klimawandel stattfindet ist Fakt,hat man schon 2016 an einer 2,5 Mio. Jahre alten Klimakurve,die auf Eisbohrkernen und Tiefseebohrkernen beruht festgestellt .
Allein wir befinden uns bei einer Erderwärmung von +1,5 Grad z.Z. Die Klima(erd) erwärmung lag schon mal bei +7.
Man sieht imense Luft nach oben.Und das alles ohne Menschen.
Vor ca. 4 Wochen haben britische Wissenschaftler nachgewiesen,dass sich das durchschnittliche Klima in den letzten 20 Jahren nicht verändert hat.Das kommt nur nicht an die "Grosse Glocke".
Wir werden bombardiert mit Klima /Hitze Horrormeldungen.
Und vor 20 Jahren hätten sie mal einen Herrn Lesch im ZDF hören sollen.Der sagte :"Wir leben in der Eiszeit einer Warmzeit".
Es gab nämlich schon mal eine Erde ohne Eis.
Also wer macht hier wen verrückt und aus welchem Grund?
Ich bezeichne sowas als Manipulation der Herdenschafe.
Es ist absolut nicht beweisbar dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt.Den gab es seit ewigen Zeiten.Schon immer.Und das ohne Menschen.
Was man hier ausposaunt sind Hochrechnungen ohne Nachweis.
bleibtmalfeinineurer
10.07.2023, 14:11 Uhr
Ist das wirklich wahr ?
Ist es tatsächlich möglich, so festgefahren zu denken und so in seiner bubble eingesperrt zu sein, dass man sich von nichts aber auch gar nichts auch nur zum Nachdenken über das eigene Weltbild anregen lässt ?

Es ist doch nun wirklich nachvollziehbar im Artikel beschrieben...und trotzdem kommen die immer gleichen "Argumente".

Ja, Pflanzen brauchen CO2, in Gewächshäusern wurde (und wird ?) zusätzliches CO2 eingeleitet, damit die Pflänzchen besser gedeihen... allerdings wird auch bewässert und klimatisiert.

In der freien Wildbahn äußert sich der (wenn auch minimal) erhöhte CO2-Gehalt darin, dass es eben wärmer wird, weniger regnet und die Pflänzchen trotz (oder in dem Fall wegen) des höheren CO2 Gehaltes verdorren (siehe Harzer Baumbestand)... also bitte, bitte nicht immer nur einen Aspekt betrachten, sondern die Kausalitäten berücksichtigen.

Und ja, wir können alles leugnen und ignorieren...aber das löst keine Probleme. Wer die Geschwindigkeitsbegrenzung vor einer scharfen Kurve leugnet oder ignoriert baut zwangsläufig einen Crash. Der Unterschied liegt eben im Verständnis der Kurve... die auf der Straße ist eindeutig erkennbar, beim CO2 und dem Klima ist das etwas komplizierter.

Wer natürlich bei der Geschwindigkeitsbegrenzung (so wie oben einer) darauf wartet, dass das auch alles schön und für jeden nachvollziehbar hundertfach belegt wird - und die bestehenden Belege einfach anzweifelt, der rast eben mit Vollgas in die Kurve...

Und wer immer behauptet, dass es schon immer Klimawandel gab und deswegen alles halb so schlimm sei... dem sei gesagt: ja, den gab es immer, jedoch nie in dem Tempo und schlimm ist es tatsächlich nicht, jedenfalls nicht für die Natur - die grinst und macht weiter, sehr wohl aber für die Menschheit und deren Lebensstil.
Kobold2
10.07.2023, 15:41 Uhr
Ja genau.....
Wenn klimatische Veränderungen vorher nachweislich über mehrere Tausend Jahre statt fanden und die jetzigen Veränderungen vorausgesagt und innerhalb weniger Jahrzehnte sichtbar sind, dann ist das Manipulation.....????
oder technischer Fortschritt???
oder Realitätsverweigerung......
oder "Glück" das wir dabei sein dürfen....
An der Stelle verweigere ich die Kopfschmerztabletten und gehe zum Schmunzeln über...
Romikon
10.07.2023, 16:15 Uhr
ein Joint wäre besser !
der scheint dringend notwendig.Bitte richtig lesen Kobold ! Britische Wissenschaftler haben vor 4 Wochen veröffentlicht ,dass in den letzten 20 Jahren keine Klimaveränderung festgestellt wurde.Tja leider ist der Filter von ARD und ZDF zu engmaschig.Sowas erfährt man da nicht.
Bitte sacken lassen oder einen .......
Seit dem jahr 1100 geht nach Klimakuve (Zickzack)der Weg steil nach oben.Nach Oben! Verstanden??Was über die letzten Jahrzehnte und die Klimahysterie erfahren wurde stammt sicher von Habeck aus seinem neuesten Märchenbuch.
Mitternacht
10.07.2023, 16:21 Uhr
@Romikon und andere:
Ich weiß, dass ich keine "Romane" schreiben muss, weil ich Sie eh nicht erreiche.

Ich würde Sie einfach nur mal bitten zu erklären:
Was ist der Unterschied zwischen klimatischen Veränderungen, die sich ganz normal über Tausende von Jahren hinweg entwickeln (sodass man zum Beispiel die von Ihnen erwähnten Bohrkerne benötigt, um diese Veränderungen über solch immens lange Zeiträume nachzuweisen) zu Veränderungen, die ebenso drastisch innerhalb von Jahrzehnten vor sich gehen - zufälligerweise parallel zur Menschheitsentwicklung?
Ist es wirklich Manipulationsversuch an solch klugen Menschen wie Ihnen, wenn gesagt wird, "eine klimatische Entwicklung über zehntausende Jahre hinweg ist irgendwie nicht so ganz so dasselbe wie dieselbe Entwicklung innerhalb von dreißig, vierzig Jahren"?

Entschuldigung, ich schreibe zu viel, die Aufmerksamkeitsdauer ist sicher schon wieder gesättigt. Man liest ja nicht, man überfliegt den Mumpitz nur, weil zehntausende Jahre Entwicklung dasselbe sind wie ein Menschenalter. Das weiß man doch, da steht man drüber, da lässt man sich nicht manipulieren.
Leser X
10.07.2023, 16:50 Uhr
Romikon
20 Jahre sind aber auch unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels absolut kein relevanter Zeitraum für eine Interpretation. Dann kann man den Klimawandel gleich mit der Begründung leugnen, dass es heute etwas kühler ist als gestern.
Kobold2
10.07.2023, 16:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Wir wollten doch andere Kommentatoren nicht beleidigen.
Romikon
10.07.2023, 17:13 Uhr
und was sagt man wenn nachweislich die Eisdecke der Antarktis
um ca 5000 km2 wächst?
Warum wächst das Südpol-Eis trotz Erderwärmung?
Die Eisdecke in der Antarktis scheint dem Klimawandel zu trotzen und wächst so schnell wie nie zuvor.
Ist öffentlich zugänglich!

Ich glaube LeserX mit Angst und Hysterie kann man die Völker leichter regieren.
Was zu beweisen ist.Siehe Corona........Klimawandel.
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