Angemerkt
Auswandern oder Ausverkauf?
Wir machen uns schon einige Zeit Gedanken darüber, im Ausland eine neue Existenz aufzubauen oder zumindest den Ruhestand dort zu verbringen. Die Kosten sind niedriger, die Menschen wirken zufriedener und die Zeiger der Uhr scheinen sich langsamer zu drehen. Meint nnz-Autorin Cornelia Wilhelm...
Ausgewandert (Foto: Destatis)
Am Monatsende hat man aufgrund niedriger Lebenshaltungskosten zum Teil auch mehr Geld im Portemonnaie. Und es scheint fast den ganzen Tag die Sonne. Eine Arbeit findet man sofort. Überall werden Arbeitskräfte gesucht. Was spricht dagegen? Übrigens sind wir nicht allein mit unseren Plänen.
Wir haben eine hohe Abwanderungsquote:
Im vergangenen Jahr sind mehr als eine Viertelmillion Deutsche, mehrheitlich hoch qualifizierte Fachkräfte, ausgewandert. Drei Viertel von ihnen hat einen Hochschulabschluss und befindet sich im arbeitsfähigen Alter. Die Männer bilden die Mehrheit. Zu den Auswanderern zählten zu 63 Prozent junge Menschen im Alter zwischen 25 und 39 Jahren, wie eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) bestätigt.
Doch was sind die Beweggründe für die vorhandene und weiter anhaltende Abwanderungstendenz?
Bevorzugt gehen Menschen ins Ausland, um Geld zu verdienen und für ihre Familien zu sorgen. Hier bieten sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes als direkte Nachbarländer die Schweiz und Österreich an, da die Sprachbarriere für deutsche Arbeitskräfte niedrig ist. Kulturelle Unterschiede gibt es ebenfalls wenige. Zudem hat Deutschland schon heute mit die höchste Steuern- und Abgabenlast. Das ist in den USA beispielsweise völlig anders. Während hier der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent liegt und bereits ab einem Einkommen von 55.961 Euro anfällt, werden in den USA Einkommen von Singles über 89.075 Euro bis 170.000 Euro mit gerade mal 24 Prozent versteuert.
Abwanderung ist nicht das Problem eines einzelnen Bundeslandes, sondern tritt in ganz Deutschland auf. Hierbei wandern in den ostdeutschen Ländern die wenigsten Menschen aus. Mehrheitlich gehen junge Menschen aus den Stadtstaaten ins Ausland, um dort ein neues Leben zu beginnen und zu arbeiten. Der Staat muss hier völlig andere Anreize setzen.
Sind wir ein Auswanderungsland?
Rund 3,8 Millionen Deutsche leben nach Angaben der internationalen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist (OECD) bereits außerhalb Deutschlands. Wir nehmen mit einer Auswanderungsrate von 5,1 Prozent Platz drei im internationalen Vergleich ein. Nur in Großbritannien und Polen liegt die Zahl der Auswanderer höher.
Wie hoch ist der Verlust unserer Wirtschaftsleistung durch Abwanderung auch ausländischer Fachkräfte?
Während die Politik Debatten über Zuwanderung führt, verliert sie fast gänzlich den Blick für die Abwanderung. Die drückt die Wirtschaftsleistung nicht unerheblich. Auf mehr als eine Billion Dollar beziffert eine aktuelle Auswertung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group den jährlichen Verlust an Wirtschaftsleistung aufgrund von Arbeitskräftemangel in den 30 größten Volkswirtschaften, wie das Handelsblatt berichtet. Bis zum Jahr 2050 könnte demzufolge der jährliche wirtschaftliche Nutzen der Migration global 20 Billionen Dollar erreichen.
Gibt es Lösungsansätze?
Um diesem Trend seitens der Politik entgegen wirken zu können, müssten die Löhne deutlich steigen und Steuern und Abgaben gesenkt werden. So, dass sich Arbeit wieder lohnt. Während wir hier über das Gendern streiten und die Vier-Tages-Woche bequatschen, überholen uns andere Länder wirtschaftlich zusehends.
Cornelia Wilhelm
Quellen:
https://www.focus.de/finanzen/hochqualifizierte-fachkraefte-werden-nicht-nach-deutschland-kommen-sondern-verlassen-das-land_id_189555858.html
https://www.agrarheute.com/management/recht/fachkraefte-hunderttausende-deutsche-wandern-gruende-608481
Autor: red
Kommentare
free Gigi
19.07.2023, 20:40 Uhr
Fachkräfte
verlassen das Land und neue, naja... kommen, so oder so ähnlich...
Echter-Nordhaeuser
19.07.2023, 21:59 Uhr
Hohe Abwanderung
Hier wandern die jungen Leute ins Ausland aus um Geld zu verdienen und junge Leute(Ausländer )wandern in Deutschland ein um Geld zu bekommen.
Findet den Fehler.
marco-sdh
19.07.2023, 22:33 Uhr
Der zu findende Fehler, "Echter Nordhäuser"...
... ist Ihre rückwärtsorientierte Weltanschauung. Vielleicht wandert der ein oder die andere ja auch aus, weil er oder sie den von Ihnen und Ihresgleichen ständig propagierten nationalistischen "Mief" nicht länger ertragen will.
DDR-Facharbeiter
19.07.2023, 23:56 Uhr
Heimatverbundene Nordhäuser pendeln in die Schweiz
Neben Auswandern gibt es die Alternative : PENDELN. Zwei Bekannte aus Nordhausen pendeln wöchentlich nach Zürich oder Basel. In der Woche bewohnen sie ein preiswertes Zimmer in einem sogenannten Boardinghaus, das grosse Firmen für Zeitgäste bereitstellen. Mit der Familie ist das Wohnen in der Schweiz aufgrund hoher Bodenpreise-zur Zeit 3500 Franken/qm im Raum Basel und Zürich - unerschwinglich. Die Lebenshaltungskosten sind auch schwindelnd hoch. Aber das Mittagessen wird vom Arbeitgeber subventioniert.Dafür sind aber auch die Löhne und Gehälter erfreulich hoch. Der Mindestlohn beträgt zur Zeit im Raum Basel 23 Franken. Eine Arbeitsgenehmigung als Grenzgänger bekommt man nur, wenn man eine entsprechende Ausbildung und Praxis vorweisen kann. Eine deutsche Krankenschwester pendelt jeden Tag ca 30 km. Neben dem höheren Lohn lobt sie die flachere Hierarchie und weniger Bürokratie. Dafür nimmt sie weniger Ferientage in Kauf. Die deutschen Pendler sind - noch- wegen ihrer guten Ausbildung angesehen.. Hoffentlich kann Deutschland dieses Niveau halten...
Gehard Gösebrecht
20.07.2023, 09:05 Uhr
Wenn ich in die Schweiz pendele...
um malochen zu können, dann wohne ich quasi auf der Autobahn.
Meinen etwaigen Stundenlohn von hier beschriebenen ca.23 Eurotaler lasse ich zum größten Teil dann an der Tankstelle., denn eine einfache Fahrt bedeutet mindestens 616 km. Nordhausen- Basel(ch)
Da ist der Tank leer!
Einmal pro Woche hin und zurück 1200 km.
Da ist dann nach kürzester Zeit ein neues Auto fällig.
Und dann die Lebenszeit verbracht hinter dem Steuer und das übertreten der Schweizer Grenze.
" Haben Sie etwas zu verzollen und oder mehr als 10.000 Euro in Bar dabei?"
"Sie haben aber eine schöne Uhr am Handgelenk. "
" Na dann machen Sie mal bitte den Motor aus und den Kofferraum auf!"
Muss man sich das antun?
Ich glaube nicht.
Zur Anmerkung.
Grenzkontrollen sind zwischen Deutschland und der Schweiz offiziell abgeschafft.
Aber Stichproben gibt es immer.
Vor allem für die ständigen Borderliner.
Na dann viel Spaß im neutralen Land.
Echter-Nordhaeuser
20.07.2023, 09:19 Uhr
Es ist schade.....
Das viele nicht sehen oder nicht sehen wollen was aus Deutschland geworden ist. Aber manch einem werden auch irgendwann die Augen aufgehen.
Gehard Gösebrecht
20.07.2023, 09:47 Uhr
Ja
Aber wenn sich einer aufregt, dann ist er sofort rechts.
Man hat ja auch nichts anderes zutun, wie in Sibiren Wache zu schieben und Erkennungsmarken in Stalingrad einzusammeln.
grobschmied56
20.07.2023, 10:08 Uhr
Wen wundert's?
... Menschen kehren dem 'besten Deutschland aller Zeiten' den Rücken!
Völlig unverständlich! Wo doch Frau Merkel und ihre Mitstreiter dafür gesorgt haben, daß hier alles so schön bunt und vielfältig ist.
Das beste Deutschland aller Zeiten?
Eher wohl das seltsamste Deutschland aller Zeiten.
Ein Land, dessen Grenze man überschreiten kann, ohne irgendein Dokument bei sich zu haben. Vor dem Betreten mancher Freibäder muß man aber schon einen Ausweis vorzeigen.
Ein Land, in dem man demnächst alle Jahre wieder sein Geschlecht frei bestimmen kann - aber nicht seine Heizung.
Ein Land, in dem freidrehende Irre Kernkraftwerke abschalten und sprengen und den fehlenden Strom mit Kohlekraftwerken erzeugen, um das Klima der Erde zu retten!
Gern wird auch der Strom der Nachbarn importiert, der dort in Kohle- und Kernkraftwerken produziert wird. So lohnt es sich sogar für die Nachbarn, neue Kernkraftwerke zu errichten.
Es ist nicht das beste Deutschland aller Zeiten, wohl aber das verrückteste und durchgeknallteste Deutschland, welches man je gesehen hat.
Kobold2
20.07.2023, 10:15 Uhr
Oh je....
Wenn man hier von Mindestlohn schreibt, heit das nicht wie in dieser abgehängten Region, das man nicht mehr bekommt.
Gut qualifizierte AN schaffen nicht für den Mindestlohn...Basel>Erfurt lässt sich viel besser mit den Zug absolvieren, denn auf der AB gibt es viel zu viele Unwägbarkeiten die das Wochende zu Hause unnötig verkürzen und die Nerven strapazieren.....
Viele, die angeblich sehen, was aus Deutschland geworden ist, sehen nicht, das sie selbst einen Anteil daran haben.
diskobolos
20.07.2023, 12:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
diskobolos
20.07.2023, 12:49 Uhr
Ein interessanter Fakt
Aus Polen und Großbritannien wandern noch mehr Leute aus als aus D. In beiden Ländern gibt es doch kaum Migranten, die hier manche als Hauptgrund für das Auswandern ansehen. Es scheint also noch andere Gründe zu geben. Sind die Briten mit dem Brexit doch nicht so glücklich?
geloescht.20230927
20.07.2023, 13:43 Uhr
Ja genau Kobold2
Ihre Aussage: "Basel>Erfurt lässt sich viel besser mit den Zug absolvieren".
Vor allen mit den Zügen zwischen Nordhausen und Erfurt, welche wegen fehlenden Stellwerkspersonal gar nicht fahren! :-)
Gute Besserung!
DDR-Facharbeiter
20.07.2023, 15:01 Uhr
Täglich in Schweiz pendeln, ist Quatsch. Nordhäuser Pendler pendeln nur am Wochenende
Tägliche Grenzkontrollen für Grenzgänger gibt es nicht, weil Grenzgänger auf Vertrauensvorschuss eine Karte an der Windschutzscheibe erhalten. Für Mindestlohn 23 Franken/Stunde nehmen sie nicht am Wochenende 2 x 700 Kilometer zwischen Basel und Nordhausen unter die Räder .Da muss es schon einen Batzen mehr sein. In der Schweiz zahlen alle, auch der Einkommens-Millionär, monatlich in die Alters-und Hinterbliebenen-Versicherung ein. Der Arbeitgeber legt nochmal den gleichen oder den doppelten Betrag drauf. Ausserdem zahlt man ab ersten Tag in die Betriebsrente ein. Der Arbeitgeber legt den gleichen, manchmal auch den doppelten Betrag drauf. Bei Stellenwechsel kann man den eingezahlten Betrag zum nächsten Arbeitgeber mitnehmen. Das Arbeitsklima ist gut, wenn man nicht den
deutschen Schnellschwätzer a la Steinbrück "hätte, hätte, Fahrradkette" raus hängt.
Loktrainer
20.07.2023, 15:17 Uhr
Es lohnt sich...
In den letzten 2 Jahren haben 5 Kollegen von mir ihre Arbeit in die Schweiz verlegt. Alle 5 hochqualifizierte Eisenbahner mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung. Und die Frauen von 3 dieser Kollegen haben sofort Jobs in der Pflege eines Krankenhauses bekommen.
Personalschlüssel 1 zu 7!
Geregelte Arbeitszeit und fast das doppelte Gehalt als in Thüringen .
Ich glaube, es rechnet sich, zumal meine Ex-Kollegen jeden Monat mit 4500Sfr
NETTO nach Hause gehen.
geloescht.20250302
20.07.2023, 17:26 Uhr
Immer noch nicht begriffen...
...dass "kobold2" ein Troll-Account ist wie damals "Susanne Blau"?
Romikon
20.07.2023, 18:00 Uhr
nein Tannhäuser
es ist ein freier Mitarbeiter der NNZ um Kommentare mit "schrägen Einwürfen/Meinungen" zu bereichern.Der Erfolg wird an "Daumen nach unten" gewertet.
Für jeden Daumen nach unten Schätzung/vielleicht ca. 50€ bar auf die Kralle und steuerfrei.
__________________________________________________________
Anm. d. Red.: Selbstverständlich würden wir nie Schwarzgeld bezahlen. Und 50 Euro wäre zu viel dafür, ehrlich ... ;-)
Kobold2
20.07.2023, 18:19 Uhr
Gute Besserung
Bei der Aktivierung des Steckenplans....
Ndh wird zwischen Basel und Erfurt sicher nicht angefahren.
Wer auf der Strecke die Fahrzeiten der Bahn regelmäßig toppen kann, der möge uns doch bitte seine Fähigkeiten mitteilen. Da sind sicher einige interessiert.
Im erfinden von abwegigen Gründen ist man jedenfalls innovativer als bei der sachlichen Lösungsfindung. Deshalb stecken hier auch Einige immer fest.
El loco
20.07.2023, 19:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Kommentarfunktion ist kein Chat
grobschmied56
21.07.2023, 02:20 Uhr
Natürlich habe ich auch schon ...
... darüber nachdenken lassen, ob es sich beim Kobold um ein U-Boot der Regierigen, eine Provokation, eine Mystifikation oder eine false - flag Aktion handelt.
Nicht ganz leicht zu entscheiden. Würde der Grobi sich entschließen, unter irreführenden Angaben Beiträge zu schreiben, dann wären diese eventuell denen des Kobolds ähnlich.
Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, daß ich diesen Stil auf Dauer nicht durchhalten könnte. Seine Argumente sind meiner Überzeugung zu entgegengesetzt, sein Schreibstil zu unterirdisch und fehlerbehaftet. Allein im Wort Demokratie verbrutzelt der Mann schon mal gleich zwei Tippfehler. Er ist natürlich nicht zu dumm, das Wort richtig zu schreiben, nur zu flüchtig beim Herumrödeln auf seinem Mobiltelephon.
Aus vorgenannten Gründen bin ich mir ziemlich sicher, daß es sich tatsächlich um einen echten Menschen mit tatsächlich den linken und grünen Überzeugungen handelt.
Genau deshalb ist er mir inzwischen auch ans Herz gewachsen!
Man läßt die Geschützpforten gern hoch und fährt die 24 - Pfünder aus, wenn es sich um einen realen Gegner handelt, um eine Feluke voller Corsaren.
Eine Breitseite an ein Geisterschiff zu verschwenden, erscheint wesentlich weniger motivierend.
Was das Auswandern anbelangt - so bin ich inzwischen der Meinung, daß dies eine sehr gute Idee ist! Leider sehe sehr wenige Zielländer in die sich das Auswandern noch lohnen könnte.
Autoritäres Herumherrschen und bolschewokes Herumgeschubse im identitären und grünverpeilten Stil haben in vielen Staaten inzwischen Überhand genommen.
Leicht kommt einem die Befürchtung, daß man vom Regen in die Traufe gelangt.
Am Ende wird nichts anderes helfen - wir müssen Deutschland verteidigen.
Gegen die 'Woken', die Kommunisten, die 'Gleichmacher' und die Durchgeknallten, die uns jeden Tag eine neue Katastrophe androhen, wenn wir nicht nach ihrer Pfeife tanzen und aufs Autofahren, Bratwurstessen, Rauchen, Silvesterfeuerwerk, Verreisen, Heizen, Atmen, Leben verzichten wollen.
Wir haben die SED überlebt.
Wir werden auch die Grünen überleben.
diskobolos, sorry Unsinn hoch 3
ihre Einlasungen zu Großbritanien lassen nur den Schluß zu, daß sie noch nie dort waren. Die Behauptung, es gäbe dort "kaum Migranten" gibt läßt keinen anderen Schlußfolgerung zu. Vor allem die Großstädte sind sehr multikulturell geprägt und wer etwas drauf hat und arbeiten will kann dort gutes Geld verdienen. England ist ein klassisches Einwanderungsland mit all den Vorteilen und Schattenseiten der Einwanderung. Der große Unterschied zu Deutschland ist, das man als Einwanderer dort arbeiten muß, wenn seine Arbeitskraft gefragt ist und man nicht so leicht in das Sozialsystem einwandern kann, welches ohnehin nicht so großzügig ausgestattet ist wie das deutsche Bürgergeld. Dort wird zwische Asyl und Arbeitseinwanderung unterschieden und nicht alles als" Flüchtling" abgetan.
Tatsächlich wandern viele englische Rentner nach Spanien, Griechenland oder Thailand aus.
Die Polen können sich das noch nicht leisten. Sie wandern aus um Geld zu verdienen. Das Bild vom faulen und stehlenden Polen stimmt schon lange nicht mehr, wenn es denn je wahr war.
Interessanterweise ist gerade England bei den Polen sehr beliebt.
Kobold2
21.07.2023, 12:07 Uhr
Wir habe die SED überlebt
genauer deren Philosophie. Immer weiter machen wie bisher, obwohl man damit seit Jahren sichtbar vor die Wand läuft. Hinweise darauf werden ignoriert und weil die Argumente fehlen wird diffamiert, abgestempelt und beleidigt.
Solche Kommentare haben mehr Trollpotential, als Hinweise zum Umdenken und Alternativen suchen.
grobschmied56
21.07.2023, 15:47 Uhr
Genau, lieber Kobold - Alternativen ...
... nur die sind den Woken und Grünen am meisten verhaßt!
Da ist der Auswanderer noch besser angesehen...
diskobolos
21.07.2023, 18:41 Uhr
Da haben Sie recht, RWE
In GB gibt es natürlich viele Bürger mit ausländischen Wurzeln. Das liegt auch an der an der kolonialen Vergangenheit. Die meisten von Ihnen sind aber auch dort geboren. Frankreich geht es genauso.
Ich meinte eher die aktuellen Migranten, mit denen sich hier in D viele schwertun. Das hätte ich wohl genauer sagen sollen. Die Briten grenzen ja nach dem Brexit sogar polnische Arbeitskräfte aus.
geloescht.20250302
21.07.2023, 21:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Bezug zum Artikel?
diskobolos
Also Frankreich hatte 270000 Asylberber im Jahr 2023. nicht so wenig...
GB hatte im selben Jahr 600000 Einwanderer, wo allerdings vom Student bis zum illegalen Einwanderer, der im Schlauchboot britische Grenzen verletzt, alles dabei ist. Man versucht in England eben die Zuwanderung zu kontrollieren. Und anscheinend hat man die Arbeitseinwanderung falsch eingeschätzt. Dennoch ist laut Tagesschau.de die Arbeitslosigkeit in England auf den tiefste Standseit 48 Jahren, was hierzulande nicht so gern thematisiert wird, da es nach dem Berexit ja abwärts gehen MUSS. Offensichtlich hat man dort das vorhandene Potential an Arbeitskräften etwas mehr angezapft. Das selbe würde bei uns passieren, wenn die wenn man statt ALG 2 zum Beispiel Sachleistungen zahlen würde.
Alle westlichen Länder benötigen Arbeitskräfte. Im Kreis Nordhausen sind einige Betriebe auf ausländische Mitarbeiter angewiesen und ohne die fleißigen und qualifizierten Einwanderer würde in unseren Krankenhaus nicht mehr viel funktionieren. Nur fürchte ich, daß man geeignete Arbeitskräfte gezielt suchen sollte und nicht auf gut Glück im Mittelmeer auffischen sollte.
Asylberechtigte (!!!) Personen sollten selbstverständlich nach Deutschland kommen dürften und Arbeitskräfte im Vorfeld gezielt gesucht werden.
Die von ihnen gescholtenen Polen habe übrigens mehr als eine Millionen
Ukrainer aufgenommen. Ganz konfliktfrei geht das auch nicht vonstatten, aber im Großen und Ganzen hat die Bevölkerung Verständnis. Es sind ja Menschen aus dem Nachbarand, wo Krieg herrscht. Und da man auch in Polen eher fürs Arbeiten als fürs das Nichtstun bezahlt wird, sind diese Leute, oh Wunder, im Arbeitsmarkt angekommen. Dort gibt es auch einen Bedarf, weil viele gebürtige Polen im Ausland arbeiten.
Während hierzulande Menschen aus Indien oder Nigeria das Geld haben, durch ein dutzend sicherer Länder reisend, Asyl zu beantragen, welches offiziel kaum Aussicht auf Erfolg hat. Es gibt noch andere, ähnlich großzügige Länder, oftmals haben die selben Personen Zugriff auf Sozialleistungen in mehreren EU-Ländern. Das ist der Grund, warum zum Beispiel Schweden oder Dänemark einen härteren Kurs fahren. Die restlichen Länder werden folgen (müssen).
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